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Ukrainischer Ex-Präsident Juschtschenko: "Russland will uns kolonialisieren"

Ex-Präsident Juschtschenko kritisiert die Verhandlungsstrategie der EU. Für ihn hat sich Brüssel zu stark auf den Fall Timoschenko konzentriert. Wenn die Ukraine sich zu der von Moskau favorisierten postsowjetischen Zollunion anschließen würde, handelt es sich um eine Einladung zur Sklaverei, sagt er.

Einer der größten politischen Fehler ist seiner Ansicht nach der Gasvertrag den Timoschenko mit Putin abgeschlossen hat. Aufgrund dieses Vertrags zahlt die Ukraine die höchsten Gaspreise Europas, erhält kaum etwas für den Gastransit und muss bei nicht abgenommenem Erdgas Strafzahlungen leisten.

Zudem vermutet Juschtschenko, dass seine Vergiftung im Jahr 2005 nicht von ukrainischen Kreisen angeordnet wurde. Die drei Hauptverdächtigen haben sich damals nach Russland abgesetzt.


WebReporter: Bogatyr
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Präsident, Ukraine, Juschtschenko
Quelle: www.welt.de

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27.11.2013 15:30 Uhr von FrankCostello
 
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