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Israel: Tägliche Geldstrafe bis Mutter der Beschneidung ihres Sohnes zustimmt

Eine Israelische Mutter wurde von einem religiösen Gericht in Haifa dazu verurteilt, täglich eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 100 Euro zu zahlen, solange sie die Beschneidung ihres einjährigen Sohnes verweigert.

Es gibt in Israel keine rechtliche Grundlage für einen Zwang zur Beschneidung, aber die Frau befindet sich in einem Scheidungsverfahren vor einem rabbinischen Gericht. Sämtliche Eheangelegenheiten liegen in Israel in der Hand von religiösen Gerichten und der Vater besteht auf eine Beschneidung.

Die arbeitslose Mutter kann die bisher aufgelaufene Geldstrafe in Höhe von umgerechnet knapp 500 Euro nicht bezahlen. Sie hätte aber nicht das Recht zu entscheiden, ihren Sohn zu verstümmeln und wird in die nächste Instanz gehen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Mutter, Geldstrafe, Beschneidung
Quelle: 972mag.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2013 07:45 Uhr von perMagna
 
+10 | -1
 
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Wo man wieder sieht, dass Religionen auf gar keinen Fall dazu da sind, Kontrolle über andere Menschen auszuüben und das Recht auf Selbstbestimmung zu rauben.
Wann hört dieser Schafzüchterunsinn endlich einmal auf?
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27.11.2013 08:15 Uhr von Bastelpeter
 
+8 | -2
 
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Ich dachte, Israel beginnt sich an uns zu orientieren, aber nein, sie lassen sich von den Rabbiner- Betonköpfen alles diktieren. Wir sollten vorsichtig sein mit Israel, sehr vorsichtig. Vor allem dann, wenn deren Zentralrat mal wieder "mahnt"
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27.11.2013 08:17 Uhr von CroNeo
 
+3 | -19
 
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27.11.2013 08:20 Uhr von Yoshi_87
 
+13 | -2
 
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Dieses Land ist nicht weniger rückständig als Nordkorea, traurig traurig.
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27.11.2013 08:31 Uhr von tutnix
 
+11 | -0
 
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@CroNeo

das ist eine wertende ansicht der mutter und gehört damit in die news.
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27.11.2013 09:19 Uhr von El_Caron
 
+9 | -3
 
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Solchen Leuten gebe ich gerne Asyl in Deutschland. Schließlich ist die körperliche Unversehrtheit ihres Sohnes in ihrem Heimatland bedroht.
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27.11.2013 09:40 Uhr von sooma
 
+4 | -0
 
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Wi-der-lich. :( Hoffentlich findet die Mutter genug Unterstützung, um ihr Kind zu schützen.
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27.11.2013 09:50 Uhr von supermeier
 
+5 | -2
 
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So viel zu Menschenrechten.
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27.11.2013 11:44 Uhr von Xaardas
 
+5 | -1
 
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Also auch wenn das vielleicht etwas hoch Gepokert ist, aber wieso tut Israel bei diesem gesellschaftlich rückständigen Verhalten dann so, als wenn sie im Israel-Palästina Konflikt alles Recht der Welt hätten ihre Sichtweise zu forcieren. Ich meine wenn man das immer mal in den Medien hört heißt es immer nur, Palästina = terroristischer Anschlag und Israel = Millitärischer Einsatz (Wahlweise auch Vergeltung und Befreiung).

Ich bin jetzt weder auf Seiten der Palästina noch der Israelis aber ich hege schon seit einer ganzen Weile Zweifel daran, dass dieser ewige Konflikt nur Einseitig von den Palästinern verursacht wird.

[ nachträglich editiert von Xaardas ]
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27.11.2013 13:31 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Habe hier noch etwas gefunden:

"In Israel hat eine Frau eine Geldstrafe erhalten, weil sie ihren Sohn nicht beschneiden lassen will.

Die Eltern liefern sich einen Scheidungskrieg, der in Israel nur vor religiösen Gerichten ausgetragen werden kann. Als die Religionsrichter erfahren, dass die Mutter ihren einjährigen Sohn nicht beschneiden lassen möchte, legen sie ihr eine Geldstrafe auf, die 140 Dollar pro Tag(!) beträgt.

Die Mutter lehnt die Beschneidung ab, nachdem sie sich über das Prozedere informiert hat.

Es wurde inzwischen ein Konto eingerichtet, um Spenden zur Begleichung der Geldstrafe für die Mutter zu sammeln:

Bank Mizrahi Tefahot
Bank No. 20
Branch No. 574
Account No. 171609
Israel"

http://hpd.de/... (ohne Gewähr!)

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