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Eskalation im Inselstreit: US-Bomber durchfliegen chinesische Sicherheitszone

China hat vor kurzem eine Luftverteidigungszone im Streit um die Senkaku Inselgruppe im ostchinesischen Meer ausgerufen. Sowohl China als auch Japan erheben Anspruch auf diese Inseln.

Diese Zone wurde nun von amerikanischen Bombern vom Typ B-52 durchflogen. China droht mit militärischen Maßnahmen, sollten sich ausländische Piloten nicht klar zu erkennen geben oder Anweisungen der chinesischen Luftwaffe missachten.

Bislang gehören diese Inseln faktisch zu Japan. Japan hat eine eigene Luftverteidungszone in diesem Gebiet. Die Lage droht zu eskalieren.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Eskalation, Bomber
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2013 19:09 Uhr von OO88
 
+1 | -8
 
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alle von den 3 streitenden wollen sicherlich die inseln nur für atomtest nutzen
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26.11.2013 19:11 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -1
 
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Ist es nicht toll einen Bündnispartner zu haben von dem man aus erster Hand weiß daß er sogar mit Kernwaffen um sich wirft wenn er nicht mehr weiter weiß? ;)
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26.11.2013 19:13 Uhr von FrankCostello
 
+3 | -0
 
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Wenn es in dieser Situation einen NATO Bündnis Fall geben sollte ...
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26.11.2013 19:25 Uhr von SergejFaehrlich
 
+1 | -0
 
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U-, oder doch eher B-52 Bomber? ;)
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26.11.2013 19:33 Uhr von Rammar
 
+5 | -1
 
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ähm ja - u-52 ist natürlich vollkommen richtig
die fliegen da mit kaiserlichen ubooten des ersten und mit ubooten der wehrmacht aus dem zweiten weltkrieg durch die gegend...

http://de.wikipedia.org/...
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26.11.2013 19:37 Uhr von Seravan
 
+1 | -0
 
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U52 gibts nüsch.... Quelle also Schrott
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26.11.2013 20:46 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten sind die USA ein verlässlicher Bündnispartner.

Die VR China legt sich zur Zeit allerdings nicht nur mit Japan an - quasi alle Staaten im Pazifik, von Japan über die Philippinen bis zu Indien und Russland werden Grenzen getestet und regelmäßig (weit) überschritten.
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26.11.2013 20:47 Uhr von Rammar
 
+1 | -0
 
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Quelle hat ihren fehler entweder selber entdeckt oder auf meine email reagiert, eine antwort, die ich haben wollte, habe ich leider nicht vom focus bekommen :/

auch dir checker, danke fürs ändern :P

[ nachträglich editiert von Rammar ]
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26.11.2013 21:23 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ benjaminx

"Die Chinesen" gab es nach dem Zweiten Weltkrieg gar nicht, der Bürgerkrieg war in vollem Gange.

Des Weiteren wurden die Inseln von Japan gar nicht während des Zweiten Weltkrieges erobert, sondern gehörten seit 1895 zum japanischen Hoheitsgebiet - inklusiver zwischenzeitlicher Besiedlung, welches es unter China zuvor mehrere hundert Jahre lang nicht gab.


Völkerrechtlich gibt es keinen Zweifel daran, dass diese Inseln japanisches Hoheitsgebiet sind.

Und gerade du, benjaminx, legst doch immer so unglaublich viel Wert auf völkerrechtliche Korrektheit.



Edit: Die Inseln waren von Japan auch nie "unrechtmäßig" "besetzt" wie du behauptest. Das ist völliger Schwachsinn.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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27.11.2013 08:34 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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Nun ja, um die Inseln gibt es zwar einige Gas und Öl vorkommen aber das ist nur zweitrangig.

Viel wichtiger ist die Lage als solches.

Die Insel ist nahe genug an den Chinesischen Marinebasen um die volle Stärke der konventionellen Chinesen Unterwasserflotte, der Luftwaffe und der neuartigen Überwasserschiff Raketenjagtverbände zum Einsatz zu bringen. Somit bietet das Gebiet das perfekte Spielfeld um die USA zu einem Dominanztest heraus zu fordern.

Geben die USA nach ist die Domians der US Flotte vor der Chinesischen Küste und im Westpazifik endgültig gebrochen und das Schutzabkommen mit Japan hinfällig.
So gesehen würden Japan wieder seine volle Souveränität erlangen und zusammen mit China als Gewinner aus der Situation hervorgehen.

Geben die USA nicht nach und riskieren einen Waffengang werden sie eine Trägergruppe verlieren. Sollten sie es wagen offen Kernwaffen einzusetzen könnte das den Konflikt derart ausweiten das die USA den Wirtschaftlichen Zugang zu gesamt Asien verlieren.

So oder so werden die USA der Verlierer sein.

Für die Japaner wäre die Insel ein günstiger Preis um sich von den USA zu lösen und deinen Großteil ihre Schulten abzubauen die von US Banken gehalten werden.
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27.11.2013 16:35 Uhr von Perisecor
 
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@ gugge01

Aus Sicht eines US-Hassers mag das so sein. Du missachtest dabei aber, dass die Realität und die weltpolitische Lage eine völlig andere ist - Japan, die VR China und Indien konkurrieren um den Pazifikraum, wobei Japan hierbei ausschließlich seine hohe Industrialisierung und seine massive technologische Überlegenheit ins Feld führen kann - zusammen mit einem starken Bündnis zu den USA.

Ohne die USA, von denen sich ja deiner Meinung nach Japan nicht nur lösen möchte (was Unsinn ist), sondern auch lösen sollte (was den Untergang Japans bedeuten würde), hätte Japan weder eine schlagkräftige Marine, noch eine schlagkräftige Luftwaffe, noch schlagkräftige Bodentruppen. Mehr noch als z.B. die Israelis kauft Japan Militärtechnologie in einer möglichst ähnlichen Konfiguration wie die USA, um Kompatibilität zu gewährleisten.

Indien und die VR China werden Japan mittelfristig durch hohen Manpowereinsatz einholen. Das wissen die Japaner genauso wie alle anderen auch. Die Frage ist nur: Wird das Überholen gelingen? Und das passiert tatsächlich, wenn Japan zukünftig ohne Bündnispartner da stünde, so wie du es vorschlägst, und auch noch eigene Technologien entwickeln müsste.



Des Weiteren scheinst du auch sonst nicht gut informiert zu sein. Der Angriff auf eine US-Trägerflotte zieht in jedem Falle den Einsatz von taktischen Nuklearwaffen nach sich, die Vernichtung oder schwere Beschädigung eines Trägers erlaubt ausdrücklich den Einsatz strategischer Nuklearwaffen. Die VR China ist auch die nächsten 10-30 Jahre nicht für einen strategischen Nuklearkrieg gerüstet, die Zweitschlagfähigkeit ist quasi nicht vorhanden, die Erstschlagfähigkeit minimal.


Gibt Japan die Senkaku auf, werden sie zusätzlich die Ry?ky?-Inseln und Okinawa verlieren, auf welches die VR China ja - ebenso wie auf Teile Pakistans, Indiens und gesamt Taiwan - Ansprüche erhoben hat.



Aber, wie gesagt, aus der Sicht eines uninformierten USA-Hassers mag dein Kommentar Sinn ergeben.

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