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Ostdeutsches Renten-Loch muss vom Westen gefüllt werden

Die Beiträge im Osten Deutschlands decken gerade einmal die Hälfte der Verbindlichkeiten, eine riesige Lücke entsteht, die nun gefüllt werden muss. Grund sind hohe Arbeitslosigkeit und niedrige Löhne, die Beitragszahler aus dem Westen füllen diese Lücke wieder auf.

Laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung fehlen der Rentenkasse Ost in den nächsten 15 Jahren 300 Milliarden Euro. Das Defizit steigt von 14,7 Milliarden Euro auf 24,2 Milliarden Euro im Jahr.

Im Osten sind die Renten wiederum höher als im Westen. Eine Frau bekommt im Osten eine Durchschnittsrente von 940,26 Euro, im Westen bekommt eine Frau hingegen 693,21 Euro. Beim Mann sind es im Osten 1066,11 Euro und im Westen bekommt er 986,40 Euro im Durchschnitt


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WebReporter: TamTamNews
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rente, Loch, Westen, Ostdeutschland
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2013 12:27 Uhr von Thommyfreak
 
+20 | -3
 
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Logisch, dass Frauen im Osten mehr Rente bekommen. Im Osten waren fast alle Frauen vollbeschäftigt. Trotz Kindern....da gab es keine "Hausfrauen". Logischerweise sind dadurch die Renten höher, da mehr Arbeitsjahre....das wird aber galant verschwiegen....und solange im Osten die Löhne künstlich niedrig gehalten werden, gibt es kaum Steuern zu zahlen in die Rentenkasse. Von was auch, bei teilweise 7 Euro brutto? Also...wer ist dran schuld? In keinem Fall die Leute im Osten....aber sowas lenkt natürlich gut ab von der Unfähigkeit der Regierung....
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26.11.2013 12:30 Uhr von KingPiKe
 
+16 | -1
 
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Tja, wenn selbst die Regierung meint, bei Mindestlohn ect. noch eine Grenze zwischen Ost und West zu ziehen, braucht man sich darüber nicht darüber zu wundern.
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26.11.2013 12:36 Uhr von fromdusktilldawn
 
+12 | -1
 
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da viele ossis im westen arbeiten, hebt sich das ganze auf
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26.11.2013 13:31 Uhr von fromdusktilldawn
 
+5 | -0
 
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was mich stört, kein wort von den üppigen Pensionen, da scheint der Staat genug pinunse zu haben
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26.11.2013 13:37 Uhr von blz
 
+2 | -10
 
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@Thommyfreak:
Ob in der DDR wirklich alle so hart gearbeitet haben, lassen wir einfach mal dahingestellt.
Sicher ist, von den ehemaligen Bürger der DDR wurde quasi nichts in die Rentenkassen eingezahlt. Und den Bezug der Rente auf West Niveau haben wir Herrn Kohl zu verdanken.
Das würde gut gehen, wenn im Osten genügend junge Leute da wären, die entsprechend einzahlen.
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26.11.2013 14:12 Uhr von keineahnung13
 
+5 | -1
 
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ich dachte die Mauer ist weg und wir sind nun ein Land???? Da sollte eigentlich schon lange nix mehr getrennt werden....
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26.11.2013 15:02 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -2
 
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"Ob in der DDR wirklich alle so hart gearbeitet haben, lassen wir einfach mal dahingestellt."

Ja sicher, wieder das Klischeedenken vom faulen Ossi.
Das es im Osten einen Leistungslohn gab ist dir wohl entfallen, wenn weniger geschafft wurde haben die Leute weniger verdient.

"Sicher ist, von den ehemaligen Bürger der DDR wurde quasi nichts in die Rentenkassen eingezahlt. "

Dafür bekam die BRD wohl ein ganzes Land quasie geschenkt inklusive Absatzmarkt, Billiglohnsklaven ect...
Das dürfte das wieder ausgleichen.

"Das würde gut gehen, wenn im Osten genügend junge Leute da wären, die entsprechend einzahlen. "

Kannst du nicht lesen? Die Leute im Osten verdienen so wenig das sie kaum was einzahlen. Das ist der Knackpunkt.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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26.11.2013 16:00 Uhr von magnificus
 
+8 | -1
 
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Also erstens Mal wird die Rentenkasse schon lange mit anderen Steuereinnahmen aufgefüllt, aus Ost und West! Somit ist der Titel schon mal Nonsens.
Das eine Frau mehr Rente bekommt ist auch logisch, da in der DDR die Frau als Arbeitskraft zu 90% zur Verfügung stand, und dementsprechend sehr viele Jahre in einem Arbeitsverhältnis stand.
Und ja, auch die DDR hatte eine Rentenkasse, deren Vermögen direkt in die gesamt deutsche Kasse übergegangen ist und auch West Rentner versorgte.
Das ist also wieder nur eine billige Methode, die schlechte Rentenpolitik mit Hilfe des Osten zu erklären und abzulenken.
Frau Merkel, sowie ihre Vorgänger tun nix, aber auch rein gar nix, um die Teilung zu überwinden, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich.
Und die sch* Medien tun ihr Übriges. Springer, Focus, FAZ und wie sie alle heißen.

Man kann den Leuten nicht vorwerfen, dass sie nichts zur Änderung unternehmen, wenn man ihnen nicht die Möglichkeit dazu gibt.
Erst den Osten kaufen, ausbluten lassen und dann bei den Folgen wegsehen und mit dem Finger zeigen. tztztz
Gibt hier auch so einige Kandidaten. Wahrscheinlich noch nie dort gewesen, mit den Menschen gesprochen, aber `ne Meinung.
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26.11.2013 16:29 Uhr von blz
 
+1 | -7
 
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@CoffeMaker:

Nur getroffene Hunde bellen.

Genau und deswegen war die Ost-Wirtschaft damals so konkurrenzfähig. Alles fleißige und motiverte Mitarbeiter in modernen Betrieben. Es war ja nicht alles schlecht, richtig?
Ich glaube nicht, dass Ossis faul sind oder waren, Ich glaube das System hat schon dafür gesorgt, das eben nicht richtig gearbeitet werden musste, wenn man nicht wollte.

"Leistungslohn", wohl eher Parteizugehörigkeitslohn.

"Dafür bekam die BRD ein Land geschenkt". Ja, das ersteinmal wieder aufgebaut werden musste. Schau dir Dreseden, Berlin, die Autobahnen, das Schienennetz usw. an! Und Land zahlt keine Rente.

@Herrensocke, ich habe auch nie behauptet, dass die ehemaligen Bürger der DDR schuld sind. Das haben wir Wessies mit der schnellen und ungeplanten Wiedervereinigung schon selber eingebrockt.

[ nachträglich editiert von blz ]
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26.11.2013 17:28 Uhr von blz
 
+0 | -4
 
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Ich habe mich sehr wohl mit den Zuständen befasst. Und wenn ich schon Wörter wie "Blödsinn" oder "Dummfug" lese, muss ich Ihnen ersteinmal sagen, so argumentiert man nicht.
Ich kann bei Ihnen niergends erkennen, dass Sie meine Aussagen wiederlegen können und ich bezweifle, dass es möglich ist.
Abschließend möchte ich nur sagen, ein Staat, der angeblich eine Arbeitslosenquote von 0% hat, den gibt es nicht. Nachträglich lässt sich das nicht mehr prüfen, deswegen muss die Rente gezahlt werden. Es war wie so oft im Osten mehr Schein als sein und das vergessen die Ostalgiker nur all zu gerne.
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28.11.2013 16:46 Uhr von john_01
 
+1 | -0
 
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Immer wieder die gleiche Ost-West Leier.
Deutsche Wiedervereinigung -,vieleicht in 100 Jahren.
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01.12.2013 11:07 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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@blz was du da von dir gibst beweisst nur die jahrelange Propaganda. Du teilst Wissen mit was du mal gehört hast aber nie mit eigenen Augen gesehen hast.

"Genau und deswegen war die Ost-Wirtschaft damals so konkurrenzfähig. Alles fleißige und motiverte Mitarbeiter in modernen Betrieben."

Seit wann muss ein sozialistischer Betrieb konkurenzfähig sein?
Du hast das Prinzip des Systems nicht begriffen.
Wenn du damals durch den Ostblock gereist bist, wo ging es denn deiner Meinung nach den Menschen am besten? Weisst du bestimmt nicht da du das nie gemacht hast aber ich sag es dir, es war die DDR und das trotzdem sie von den Russen ausgequetscht wurde. Also wenn die DDR-Bürger so stinkendfaul waren was waren dann die Bürger in den anderen soz. Ländern?

"Ich glaube das System hat schon dafür gesorgt, das eben nicht richtig gearbeitet werden musste, wenn man nicht wollte. "

Blödsinn. Hast du nicht mitgezogen bist du vom Kollektiv ins Gebet genommen worden. Das geht dann eine Weile so und wenn das Maß voll ist bist du geflogen. Und du weisst schon das Asozialität eine Straftat in der DDR war ja?
Natürlich gab es etliche Berufe bzw. wohl eher Hilfsarbeiterjobs die nicht voll arbeiten mussten wie zb. wenn man Heizer einer Sportanlage war oder ähnliches. Die haben natürlich einen Lenz geschoben. Aber das prinzipiell auf die ganze Wirtschaft zu spiegeln ist absoluter Blödsinn.

""Leistungslohn", wohl eher Parteizugehörigkeitslohn."

Das ist glattweg falsch.

"Ja, das ersteinmal wieder aufgebaut werden musste. Schau dir Dreseden, Berlin, die Autobahnen, das Schienennetz usw. an! Und Land zahlt keine Rente."

Kann sein das das das Land nicht den modernen glänzenden Ansprüchen des Westens standhalten konnte, aber wer meinst du hat denn vom Aufbau Ost am meisten profitiert? Es waren doch zu 90% Westfirmen die beim Aufbau tätig waren und die sich dann die Kohle einverleibten.
Die Rente ist ein Sozialgeld was die immer gerade arbeitende Bevölkerung einzahlt ergo haben nach der Wende die Leute genauso ihren Beitrag gebracht. Natürlich konnten sie nicht soviel einzahlen da man ja eine Billiglohnoase aus dem Land gemacht hat. Aber da sind natürlich wieder die Menschen im Osten schuld nicht wahr?

Ich gebe dir jedenfalls den Tip, wenn du über Sachen diskutieren willst von denen du keine Ahnung hast bzw. nur von den Medien kennst dann lass es lieber sein.
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01.12.2013 11:31 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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@Herrensocke im Prinzip stimme ich deinen Beiträgen zu. Bei der Rentensache allerdings ist ein kleiner Denkfehler.

Wie ich davor schon schrieb ist die Sache mit der Rente immer so das die arbeitende Bevölkerung diese bezahlt (Generationsvertrag oder so ähnlich).
Man hat die Betriebe der ehemaligen DDR aber zum großen Teil platt gemacht statts sie zu modernisieren da man keine Komkurenzfirmen brauchte bzw. die westlichen Firmen reichten für die Versorgung des neuen Absatzmarktes.

Was aus dieser Politik resultierte war eine massive Arbeitslosigkeit in den Ostgebieten von teilweise über 20% - 27%.
Diese Arbeitslosigkeit gekoppelt mit den Minilöhnen haben dafür gesorgt das die Ostgebiete nicht für die Ostrentner aufkommen konnten und somit vom Westen gestützt werden mussten.

Und heute siehts nicht viel anders aus, die Arbeitslosigkeit ist zwar etwas zurückgegangen (wohl aber eher noch geschönte Statistiken) aber die Löhne und die daraus resultierenden niedrigen Einzahlungen in die Rentenkasse sind geblieben.

Aber wie du es schon schriebst, das war eine Sauerei der Politiker im Auftrag der Wirtschaft.

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