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Peru: Moche ließen Menschenopfer verwesen und Fliegen befreiten die Seele

Ein internationales Archäologenteam aus den USA, Peru und Kanada haben neue Details zu den Praktiken der Menschenopfer bei dem präkolumbischen Volk der Moche entdeckt. Nach den neuen Erkenntnissen ließen die Moche ihre Opfer unter freiem Himmel verwesen, bevor sie mit Grabbeigaben bestattet wurden.

Des Weiteren fanden sie Hinweise, dass die Moche glaubten, dass die Fliegen, welche sich in den Leichen einnisteten, die Seele der Opfer befreiten. Malereien zeigen, dass die Fliege verehrt wurde. In der Huaca de Moche, welche in der Nähe von Trujillo liegt, fanden die Forscher ein Grab mit 70 Leichen.

Die Forscher glauben, dass die Moche ihren Untergang selbst verschuldet hatten, da sie bei ihren zahlreichen Menschenopfern meist die jungen und produktivsten Mitglieder der Gemeinschaft töteten. Allerdings handelte es sich beim Großteil der nun gefundenen Leichen um Kriegsgefangene.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Peru, Fliegen, Seele, Menschenopfer
Quelle: latina-press.com

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