25.11.13 19:11 Uhr
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Amazon behandelt Mitarbeiter wie vor einem Jahrhundert

Wenn die Mitarbeiter bei Amazon in ihren orangen Signaljacken die Pakete zu den Regalen bewegen, spricht kaum Einer von ihnen.

"Amazon möchte, dass die Mitarbeiter ihr Gehirn ablegen, bevor sie das Lager betreten", so Stefan G., Lagerarbeiter in Bad Hersfeld. Das Unternehmen konnte zwischen 2010 und 2012 den Umsatz deutschlandweit auf 6,4 Milliarden Euro steigern und sich an die Spitze beim Versandhandel postieren.

Doch hinter den Kulissen herrscht Konformität. Laut dem Experten Jürgen Pfitzmann könne man hierbei von einem Neo-Taylorismus sprechen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Amazon, Jahrhundert
Quelle: www.welt.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2013 19:16 Uhr von blade31
 
+46 | -4
 
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"Wenn die Mitarbeiter bei Amazon in ihren orangen Signaljacken die Pakete zu den Regalen bewegen, spricht kaum Einer von ihnen."

Die Pakete geben auch nur selten Anwort...
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25.11.2013 19:19 Uhr von der_trompete
 
+71 | -8
 
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Echt das kotzt mich so an. Ewig dieses dumme gequatsche! Ich arbeite bei Amazon und die meisten sind zufrieden. Ein paar bunt verpackte Unterstellungen gemischt mit Klatschwörtern aus der Bild und schon steht wieder ein neuer "Report" über meinen Arbeitgeber, der fern ab von jeder Realität ist.

[ nachträglich editiert von der_trompete ]
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25.11.2013 19:29 Uhr von OO88
 
+5 | -27
 
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25.11.2013 19:33 Uhr von Crawlerbot
 
+26 | -7
 
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Ist in jedem scheiß Logistiklager so, wo ist das Problem ?
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25.11.2013 19:54 Uhr von xenonatal
 
+15 | -3
 
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Orangen Signaljacken ! Genau wie vor einem Jahrhundert ! Es geht wieder los.
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25.11.2013 20:10 Uhr von blaupunkt123
 
+9 | -1
 
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Und wieso lachen die dann alle auf den Fotos ?
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25.11.2013 20:13 Uhr von doc23
 
+12 | -3
 
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Gleich mal was bei amazon bestellen, damit die Jobs erhalten bleiben...

Mann Mann Mann, wenn der Job nicht bequem ist und nur 6 Stunden dauert wird gejammert...
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25.11.2013 20:23 Uhr von Nebelfrost
 
+9 | -5
 
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@autor

als "lagerarbeiter" werden eigentlich menschen in einem zwangsarbeitslager bezeichnet. und das trifft ja auf amazon nun wirklich nicht zu. dass die angeblich miesen bedingungen bei amazon eher eine lügenkampagne, als realität sind, dürfte doch mittlerweile klar sein.
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25.11.2013 20:27 Uhr von keineahnung13
 
+4 | -1
 
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ich fänds super wenn ich bei der Arbeit das Gehirn ausschalten könnte.... kommt man sowas von Stressfrei von arbeit raus... könnte man dann ja als Urlaub schon bezeichnen....

Auf dem Foto sehen ja auch sehr versklavt aus.... können ja sogar noch lächeln.... irgendwie muss an der News was falsch sein

[ nachträglich editiert von keineahnung13 ]
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25.11.2013 21:01 Uhr von timsel87
 
+8 | -1
 
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Was zur Hölle...?

Entschuldigt mal, für laut Quelle 9,55/h bei einem sechs Stunden Arbeitstag Waren verpacken versus IT-Dienstleistungen für 11-12h á 8,45€/h. WTF? Wo ist Ver.di mit seinen Trommeln und Pauken bei unserer Firma??
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25.11.2013 21:17 Uhr von bigpapa
 
+8 | -3
 
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Die sollen auch nicht rum labern sondern arbeiten.

Sorry aber das ist in jeden Beruf so. Zum dumm labern ist die Mittagspause da.

Ich hab selbst mal im Lager gearbeitet in meiner Jugend. Da war ich froh wenn mich keiner voll gelabert hat, so das ich mich auf meinen Job konzentrieren konnte.

Ich musste jeden Paket als "Packer" abzeichnen. Und wenn ein Kunde was zurückgeschickt hätte, weil ich das falsche ins Paket gepackt hätte, dann .... "nä mag ich mir nicht vorstellen".

Allerdings bin ich damals von diesen Müllmännerjacken verschont geblieben. Diesen Teile sind nämlich genau wie die gefühlten 1000 Schilder auf den Mist der Berufsgenossenschaft gewachsen, und KEIN Wunsch des Arbeitgebers. Allerdings denke ich persönlich, das die Westen wirklich was bringen, besonders wenn man Lagerfahrzeuge fährt, und da Personen rumlaufen.

Nur an der ganzen News verstehe ich nicht, warum die auf AMAZON rumhacken. Sind doch normale Arbeiter die sich an die Vorschriften halte. Ich kann mich sogar erinnern das in den Heftchen der Berufsgenossenschaft steht, das man sich nicht ablenken lassen soll bei der Arbeit.

Und reden lenkt klar ab. Hm. wieso fällt mir grade das Schild ein im Bus, "Bitte während der Fahrt nicht mit den Fahrer sprechen." ? :)

Gruß

BIGPAPA
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25.11.2013 21:55 Uhr von lopad
 
+5 | -0
 
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9,55€/Stunde+Weihnachtsgeld für ungelernte Arbeitskräfte finde ich eigentlich ziemlich enorm. Da träumen die meisten anderen von.

Das einzige was in dem Bericht wirklich negativ auffällt ist das Unterdruck setzen und Abmahnen von Mitarbeitern für Kleinigkeiten.

Standartisierte Arbeitsschritte sind hingegen Standart, auch in Industriebetrieben.
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25.11.2013 21:56 Uhr von jupiter_0815
 
+2 | -0
 
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Wozu sind Vorschriften da? Um Unfälle zu vermeiden. Warnjacken und hupende Stapler gibt es überall. Ihr müßt mal in einem Chemiewerk eine Lieferung abholen, dann lacht ihr über Amazon.
Das nächste nennt sich effizienz, je besser die koordination Mitarbeiter und Pakete geplant sind, die Wege optimiert, desto schneller ist die Bestellung aus dem Haus. Das bedeutet für den Betrieb Geld. Es ist ein Unterschied ob ich in einer Stunde zwanzig Pakete oder 40 raushaue...
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25.11.2013 22:22 Uhr von Arne 67
 
+3 | -2
 
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Wie !? Und die Mitarbeiter dürfen nicht rauchen während Sie im Lager die Waren für die Kunden zusammen suchen? Und Motorbetriebene Rollerskates haben Sie auch nicht an die Mitarbeiter ausgegeben? und auch keine weichen Moosunterlagen säumen die Wege??
Das verstehe ich nicht ! Kann da nicht endlich Ver.di(nen) tätig werden? Immerhin kassieren die einen Großen Teil des Gehaltes einfach so mit ein und tun effektiv nur einmal im Jahr evtl. etwas für die Beitragszahler. (Sofern Sie überhaupt etwas tun, außer abkassieren)
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25.11.2013 23:32 Uhr von limasierra
 
+4 | -6
 
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Bleibt ruhig Sklaven, wenn es euch grfällt.. Schaut nicht heraus aus eurer Zelle..
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26.11.2013 00:57 Uhr von supermeier
 
+2 | -3
 
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Dass die beschriebenen Zustände in den meisten Fällen den tatsachen entsprechen, daran dürfte wohl kein Zweifel bestehen.

Wobei ich wohl mein Leben lang nicht verstehen werde, wieviel Unterschichtenhirn man sein muss um solchen Unternehmen Geld in den Rachen zu werfen.
Letztens wollte mir einer erzählen dort wären die Bücher billiger als in der Buchhandlung vor Ort, ich sag ja,Vollhonk.
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26.11.2013 02:42 Uhr von Hanna_1985
 
+2 | -1
 
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An der Kasse nicht, aber in meinem Geldbeutel schon. Ich müsste für eine Buchhandlung in die Innenstadt. Extra hinfahren, wenn ich nicht eh schon da bin...
Kostet, Zeit, Geld, Nerven, ggfls. auch Kraftstoffe.
Bei Amazon kommt´s gratis nach Hause - bei denselben Kosten für das eigentliche Buch.

Ist die Buchhandlung jetzt immer noch günstiger?
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26.11.2013 04:17 Uhr von Zxeera
 
+1 | -0
 
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Wo bleibt da der Spaß an der Arbeit? Man möchte sich auch mit seinen Mitarbeitern unterhalten. Manchmal macht man untereinander auch Scherze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mitarbeiter Spaß dabei haben.
@Hanna_1985
Bücherrei, ja. 15€ Im Jahr und ich kann soviele Bücher lesen, wie ich möchte.

[ nachträglich editiert von Zxeera ]
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26.11.2013 05:21 Uhr von Lavendelle
 
+2 | -1
 
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Tut mir echt leid, aber anscheinend gibt es bei vielen Menschen keine andere Möglichkeit, dass sie vernünftig arbeiten. Ich habe mal ein Praktikum in der Zentrale (Büro) eines Sozialverbandes gemacht. Die Chefs dort sind locker, lässig. Und was passiert? Arbeit wird verschoben, Briefe werden liegen gelassen, Telefonanrufe werden nicht entgegengenommen, es wird nur geschnattert und ständig gehen alle runter "eine rauchen". Ich war über die Arbeitsmoral echt schockiert. Ich habe allerdings auch schon erlebt, dass Strenge auf der Chefebene dazu führt, dass Mitarbeiter ihren Hintern bewegen und endlich mal anfangen ihren Arbeitsvertrag zu erfüllen und zu arbeiten. Und Mitarbeiter, die eh arbeiten, die haben ja keinen Druck zu befürchten.
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26.11.2013 06:58 Uhr von coco01
 
+2 | -2
 
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Man man man, wie kann man sich über solche Dinge aufregen wie die Maus auf die Markierung ablegen oder sich am Geländer festhalten wenn man die Treppe hinunter geht. Ich glaub ich spinne. Es gibt Arbeitsstellen die wirklich Probleme haben.
Wegen solchen Leuten werden die Preise höher. Dann wird aber das ganze Volk jammern von wegen alles wird teurer. Ich hoffe Amazon macht es Nokia nach, dann werded ihr schon sehen was ihr davon habt.
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26.11.2013 07:17 Uhr von asianlolihunter
 
+2 | -1
 
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Da wird mal wieder maßlos übertrieben, genau wie der gebrauch von "Sklave"
Vielleicht haben es einige noch nicht mitbekommen, aber die Sklaverei wurde schon längst abgeschafft

[ nachträglich editiert von asianlolihunter ]
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26.11.2013 07:48 Uhr von fritzel
 
+0 | -8
 
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Es ist immer wieder lustig wie die Amazon Jünger ihren Gott verteidigen, dabei ist es nun wirklich kein Geheimniss das Amazon ganz üble Dinge praktiziert. Nicht nur bei den Angestellten sondern auch bei den Kunden. Ist nicht mein Ding, habe früher viel dort bestellt , das lasse ich jetzt. Ist aber natürlich jedem selbst überlassen, ist aber wie bei allem, es ist noch NIE was gutes aus Amiland gekommen!
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26.11.2013 09:22 Uhr von Azrael_666
 
+2 | -1
 
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Die meisten Arbeitgeber behandeln Ihre Mitarbeiter wie im vorletzten Jahrhundert.. warum sollte Amazon also eine Ausnahme darstellen?
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26.11.2013 09:50 Uhr von supermeier
 
+0 | -2
 
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"Ist die Buchhandlung jetzt immer noch günstiger?"

Defintiv, denn sie zahlt Gewerbesteuern an die Kommune, die Arbeitnehmer zahlen Steuern an die Kommune.
Geld dass die Kommune dann nicht über Abgaben von den Bürgern (also von dir) holen muss.

Dazu die Zeit die brauchst um dir online ein Buch herauszusuchen, die Rezensionen zu lesen ect. während du im Buchhandel Beratung und in kürzester Zeit dein Buch hast.

Und jetzt kommt´s, so ziemlich jede größere lokale Buchhandlung bietet auch Online Bestellung und Versand an.

Aber dafür muss halt weiter als von zwölf bis mittag denken.
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26.11.2013 10:02 Uhr von Bigsiwy
 
+0 | -3
 
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Amazon ist ein Parasit.

Geldgier > all

Machen ein riesen Versandlager auf,in einer Gegend wo viele Arbeitslose gibt(meistens im Osten), kassieren dafür Geld von Land und zahlen Sklavenlöhne. 7,xx Euro die Stunde oder so.
Die Arbeiter sind weiter auf Kohle von Amt angewiesen.
Egal ob H4 oder Wohngeld/Kindergeldzuschlag, das Geld kommt ja von dem gleichen Topf.

In der "Weihnachtsaison" hollt sich Amazon dann noch billgere Sklavenarbeiter aus der EU. Spanier, Polen usw....

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