25.11.13 13:19 Uhr
 546
 

In Wien wird ein osmanischer Janitschare geehrt

Obwohl die österreichische Hauptstadt Wien nie dem Osmanischen Reich gehörte, wird noch heute ein berühmter osmanischer Janitschare geehrt.

Die Statue von "Onkel Tscherkesse" ist ein Beispiel unter den Klassikern der gotischen Architektur. Es wird angenommen, dass "Onkel Tscherkesse" ein osmanischer Soldat war, der beim Graben eines Tunnels unter der Stadt gefangen genommen wurde.

Bei ihrem Eroberungsversuch haben die osmanischen Führer darauf geachtet, so wenig Schaden wie möglich in der Stadt anzurichten. Die Statue ist mit Gold überzogen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Haberal
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Wien, Statue, Janitschare
Quelle: www.worldbulletin.net

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Al Pacino ist weniger homophob, als der deutsche Hip Hop
"Bad Sex"-Award geht an Autor Erri de Luca: Penis als Brett am Bauch beschrieben
Skandalfilm "Nekromantik" wird in Comicform fortgesetzt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.11.2013 14:11 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
wenig schaden? ist ja auch anderen christlichen reichen/städten so gegangen, die erobert wurden...
Kommentar ansehen
25.11.2013 14:42 Uhr von TausendUnd2
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
"In one of the streets in Vienna, the statue of Uncle Circassian stands among the unprecedented classics of gothic architecture."

wird zu
"Die Statue von "Onkel Tscherkesse" ist ein Beispiel unter den Klassikern der gotischen Architektur."

Von deinem nächsten Cadooz-Einkaufsgutschein vlt. ein deutsch-englisches Wörterbuch kaufen.
Kommentar ansehen
25.11.2013 14:54 Uhr von gugge01
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
@Haberal

Du weist aber schon das die Janitscharen sich nicht aus den türkischen Volksgruppen rekrutierten.

Sondern aus den Sklavenbestand geraubter christlicher Kindern ausgewählt wurden.

Die Idee dahinter war einfach, die Sultane trauten ihren eigenen Leuten nicht über dem Weg.

Deshalb konnten Janitscharen obwohl Sklaven durchaus zu Generälen / Wesiren werden.

Übrigens die Kinder die intelligent waren aber die Ausbildung zum Soldaten nicht durchgestanden haben wurden kastriert und konnte zu ranghohen Verwaltungsbeamten bis zu Ministern werden.

Auch hier war die Idee dahinter das die Sultane ihren eigenen Adel für zu korrupt und unfähig gehalten haben.
Kommentar ansehen
25.11.2013 14:57 Uhr von TausendUnd2
 
+12 | -3
 
ANZEIGEN
Die Statue wurde auch nicht zur Ehrung der Osmanen errichtet, die versuchten in die Stadt einzufallen, sondern zur Erinnerung an diesen Vorfall: http://www.sagen.at/...

Total unsinnig zu behaupten, sie stünde dort zur Ehrung der Angreifer! Türkisch-nationalistischer bullshit.
Kommentar ansehen
25.11.2013 15:03 Uhr von gugge01
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
Ach ja, eines noch!

Es kann zusammengefasst werden das eigentlich nur die Sklavenbeamten das osmanische Reich möglich gemacht haben. Nach den Ende der Janitscharen wurden auch die Verwaltungseunuchen von den mosleminischen Adelshäusern aus den Staatsdienst entfernt. Die Folge exponentiell stei-gende Korruption und zusammen Bruch der osmanischen Verwaltung.
Kommentar ansehen
25.11.2013 15:20 Uhr von TausendUnd2
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Die Quelle steckt auch weiterhin voller Halbwissen.
Fängt schon damit an, dass "Osmanischer Soldat" mit "Janitschare" gleichgesetzt wird.

"to catch" heißt übrigens nicht nur "gefangen nehmen", sondern auch "ertappen, erwischen".
Er soll beim Graben eines Tunnels erwischt, nicht gefangen genommen worden sein.
"Uncle Cricassian was one of the Ottomans working in the tunnels where he was killed."

Was die Quelle nicht verstanden hat ist, dass es sich bei der Statue gar nicht um eine historische Person handelt und erst recht nicht um einen Janitscharen (Uniform) mit Namen "Onkel Tscherkesse" (noch nie gehört, vlt. ist das ein Spitzname für die Figur unter der türkischen Bevölkerung Wiens, im Deutschen taucht dieser Name nicht auf).

[ nachträglich editiert von TausendUnd2 ]
Kommentar ansehen
25.11.2013 16:01 Uhr von gugge01
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Haberal
Beschwere dich bitte nicht bei uns sondern bei der Historischen Realität oder besser bei den osmanischen Sultanen.

Ich persönlich finde den Ansatz hohe Verwaltungsposten mit Eunuchen zu besetzten durchaus positiv.

Und dass es über lange Zeiträume funktioniert haben die Chinesen bewiesen. Insbesondere wenn regelmäßig der Henker den "Adel" ausdünnt werden.


[ nachträglich editiert von gugge01 ]
Kommentar ansehen
25.11.2013 17:15 Uhr von Xerces
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
@gugge01:
"Es kann zusammengefasst werden das eigentlich nur die Sklavenbeamten das osmanische Reich möglich gemacht haben."

Meinst du nicht, dass sich Sklave und Beamter ein wenig widersprechen? Außerdem gab es das Osmanische Reich (das schreibt man groß) lange bevor es Janitscharen gab. Also widersprichst du dich damit auch.

"Nach den Ende der Janitscharen wurden auch die Verwaltungseunuchen von den mosleminischen Adelshäusern aus den Staatsdienst entfernt."

Du weißt aber schon, dass es einen muslimischen Adel nie gab.

"Die Folge exponentiell stei-gende Korruption und zusammen Bruch der osmanischen Verwaltung."

Neben deiner merkwürdigen Schreibweise ("zusammen Bruch") ist auch der Inhalt so richtig falsch. Du versuchst hier eine Kausalität herzustellen (nämlich, dass die Erfolge der Osmanen nur auf Sklaven zurückzuführen sei), die es einfach nicht gibt.

Das ist in etwa so, wie wenn man sagen würde, die deutsche Wirtschaft ist nur deshalb so stark, weil es so viele Chinesen hier gibt. Völliger Unsinn.
Kommentar ansehen
25.11.2013 17:21 Uhr von Xerces
 
+2 | -7
 
ANZEIGEN
@SerienEinzelfall:

"... warum dich keiner mag und alle deine News zerpflücken? ...und dann wird das auch hier was mit guten Bewertungen.."

Und du bist hier, um Sympathiepunkte zu erlangen? D.h. auf Inhalte kommt es nicht, sondern um "gute Bewertungen" von SN-Usern, von denen längst nicht alle über eine einigermaßen passable Bildung verfügen.
Sorry, aber selbst Tausende "I like"-Klicks hier, sind es nicht wert, den SN-Usern nach dem Mund zu reden.
Kommentar ansehen
26.11.2013 09:11 Uhr von gugge01
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ Xerces
Du hast recht der moslemische Adel kann nicht als „Adelshäuser“ bezeichnet werden und zwar weil die traditionellen Zelte nun mal keine Häuser sind. Aber einflussreiche Familien-Clans gab und gibt es auch bei euch.

Und was die Sache mit den „Sklavenbeamten“ betrifft empfehle ich dir das Phänomen „Bildung“ welches man in sogenannten "Bibliotheken" erlangen kann.

Und ja die „Osmanen“ als Sammelsurium kriegerischer Halbnomaden konnten Ihr Reich nur aufbauen und beherrschen weil sie in der hochrangigen Verwaltung Leute eingesetzt haben die keine Familiären Bindungen innerhalb der Osmanischen Clans hatten und diese auch nicht aufbauen konnten. Das waren halt Sklaven / Eunuchen.

Ab dem achtzehnten Jahrhundert ist das mit den Eunuchen etwas zurückgegangen und es wurden bevorzug gut ausgebildete Europäer angeworben.

Und was die derzeitige noch vorhanden Stärke der deutschen Wirtschaft betrifft so handelt es sich hierbei nur noch um die Nachwirkungen des alten zentralen einheitlichen Bildungssystems und des preußischen Zentralstaates. Aber da würde ich mir keine Sorgen machen die t’schland Verwaltung unternimmt große Anstrengungen diese Problem zu beseitigen.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?