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NSA-Geheimpapier: "Goldenes Zeitalter der technischen Überwachung"

Die "New York Times" hat einen geheimen Strategieplan des US-Geheimdienstes NSA veröffentlicht. Das Papier mit dem Namen "SIGINT Strategy" zeigt eine Art Vierjahresplan für die Jahre 2012 bis 2016 auf. Die NSA bezeichnet darin die Gegenwart als "Goldenes Zeitalter der technischen Überwachung".

Der US-Geheimdienst setzt in den Plänen höchste Priorität auf Datensammlung und einer "Revolution in Analyse". Die NSA will damit auf die rasante Zunahme des Datenverkehrs reagieren. Partnerschaften mit anderen Geheimdiensten sollen ausgebaut werden.

Als größtes Problem schätzt der Geheimdienst die fortschreitende Verschlüsselungstechnik auf privatem Sektor ein. Diesem wolle man mit "multidisziplinären Ansätzen" entgegen wirken.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Überwachung, NSA, Zeitalter, Geheimpapier
Quelle: www.kleinezeitung.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2013 12:02 Uhr von schildzilla
 
+7 | -0
 
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War klar, dass denen die Technik sehr entgegenkommt.
Besonders Smartphones dürften da eine grosse Rolle spielen.

Nur was die unter multidisziplinären Ansätzen verstehen bleibt mir noch ein Rätsel.
Wollen die etwa private Verschlüsselungstechnologien per Gesetz verbieten und bestrafen?
LOL na viel Glück, so schaufelt man ein Demokratiegrab!

Da lese ich doch gleich mal lieber nach, ob darüber etwas in der Quelle steht.
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25.11.2013 13:13 Uhr von Adam_R.
 
+2 | -0
 
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"Nur was die unter multidisziplinären Ansätzen verstehen bleibt mir noch ein Rätsel.
Wollen die etwa private Verschlüsselungstechnologien per Gesetz verbieten und bestrafen?
LOL na viel Glück, so schaufelt man ein Demokratiegrab!"

Die werden dann halt im Falle eines Falles einen zwingen wollen, die Passwörter rauszugeben. Wie in England. Dort bekommt man ja auch Beugehaft, wenn man denen auf Verlangen die Schlüssel nicht rausgibt. Z.B bei einer Truecryptverschlüsselung. Aber wer schlau ist, macht sich versteckte Container. Dann ahnen die Schnüffler gar nicht, dass du dort sensible Daten hast. Steganographie ist immer sicher.
Ausserdem betrifft das ohnehin nur die USA. Aber die Menschen dort können einem schon leid tun. Viel unterscheidet die nicht mehr von China oder dem Iran.
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25.11.2013 13:30 Uhr von _Legacy_
 
+3 | -0
 
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Bin mal gespannt wie lange es dauert bis eine Art "Geheimdienstgesetz" in Kraft tritt, das uns verbieten soll unsere Daten zu gut zu schützen^^
Oder besser gesagt welches Land sowas zuerst bringen wird, natürlich total absurd verpackt, damit das dumme Volk ja nicht merkt was da kommt :)

[ nachträglich editiert von _Legacy_ ]
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25.11.2013 13:34 Uhr von ms1889
 
+9 | -2
 
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seit programme aus den usa kommen, enthalten sie hintertüren (bei made in usa!). windows ist ein gutes beispiel, die ntfs sicherheit zB läst sich einfach und schnell (man braucht nicht mal 2 minuten) aushebeln/entfernen. genauso schnell kann man die windows interne verschlüsselung aufheben. das is zwar nur ein beispiel, aber die aussage das sie hintertüren in software wollen, ist schon seit den 60er jahren rechtskräftiges gesetz in den usa.

für handys müste es eine funkverschlüsselung geben ähnlich wie bei diesen "super" verschlüsselungs chip für politiker handys. am besten aud opensurce basis, wo jeder seine eigen programme und verschlüsselung erzeugen kann (wie bei truecrypt).

das die usa ihre eigene demokratie und rechtstaatlichkeit mit dem patriots act abgeschaft haben, zeigt klar, das die usa kein seriöser partner sind (in allen dingen).
ich sehe die usa als gefärlicher an, als nordkorea, china, russland oder gar den iran!

die eu und deutschland sind gut beraten, so wenig kontakt wie möglich (auf allen ebenen) zu den usa zu halten. viele neue dinge aus den usa (in der wirtschaft), stammen aus wirtschaftsspionage diebstälen. auch muß man die geldflüsse der usa inerhalb europas genau kontrolieren, so das us firmen nicht mehr alle einnahmen unversteuert in die usa leiten.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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25.11.2013 14:07 Uhr von Endgegner
 
+4 | -0
 
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Daran hätten die Stasi-Mitarbeiter nichtmal in ihren kühnsten Träumen gedacht. Nur mal so zur Info: das Ministerium für Staatssicherheit wurde 1950 in der DDR gegründet. Die NSA enstand 1952 in den USA, vermutlich als eine Art Gegenbewegung. Was denkt ihr haben die 50 Jahre lang gemacht? Wieso gibt es überhaupt Geheim... ääähh Nachrichtendienste?
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25.11.2013 16:35 Uhr von Justus5
 
+3 | -0
 
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Das Original-Dokument ist schon sehr krass.
Klingt wie ein Strategiepapier eines Verschlüsselungsunternehmens, das die Marktführerschaft anstrebt.

Das papier zeigt vor allem eines: Die NSA scheut Verschlüsselung wie der Teufel das Weihwasser.

Fazit: Verschlüsselt, wo es nur geht. Das bereitet den US-Boys richtig Kopfzerbrechen.... ;)

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