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Berlin: Erster müllfreier Supermarkt namens "original unverpackt" eröffnet 2014

Nächstes Jahr wird in Berlin ein Supermarkt eröffnen, der ohne Müll auskommen soll.

Im Laden "original unverpackt" soll es keine Einzelverpackungen geben, so soll man sein Müsli zum Beispiel in das eigene Vorratsglas abfüllen können.

Dieser Ansatz hat noch einen zweiten Vorteil: Man kann soviel kaufen, wie man wirklich braucht und muss sich nicht die Mengen von der Industrie vorschreiben lassen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Supermarkt, Verpackung
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2013 11:58 Uhr von brycer
 
+17 | -0
 
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@bertl058:
Noch haben wir das Problem nicht so stark wie andere Länder.
Aber muss man immer warten bis ein Problem eskaliert und dann erst verzweifelt nach einer Lösung suchen?
Ich finde es gut dass man sich bei uns schon lange vor der Katastrophe Gedanken macht wie man eben diese auch vermeiden könnte.
Über Sinn und Unsinn der einzelnen Ansätze kann man immer noch diskutieren - wichtig ist doch dass erst mal überhaupt etwas da ist das man ausprobieren und ausdiskutieren kann!
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25.11.2013 12:02 Uhr von psycoman
 
+9 | -7
 
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Das gibt es schon ewig und nennt sich Wochenmarkt :-) Aber naja, das dürfte doch die Auswahl des Supermarktes arg einschränken, wenn es keine abgepackte Ware gibt.
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25.11.2013 12:20 Uhr von Rumpelwicht
 
+7 | -1
 
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Gab es doch alles schon mal: Der gute Tante Emma Laden um die Ecke. Leider ist er weitgehend ausgestorben, weil er mit den Preisen und Auswahl der Supermärkte nicht mithalten konnte. Leider denkt keiner an den erhöhten Zeitaufwand im Supermarkt und die Sprit und Autokosten, die man bei einem kleinen Geschäft, was um die Ecke zu Fuss zu erreichen ist, nicht hat.
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25.11.2013 14:38 Uhr von LandsMann
 
+7 | -0
 
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Hmmm eine gute Idee... Die ganze Ware bei Aldi & Lidl einkaufen... Auspacken, in die Regale stellen und viel teuerer weiterverkaufen... Original Unverpackt sag ich nur...
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25.11.2013 15:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -0
 
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Meines Wissens wurde der Verpackungswahn in den 1970er einmal vorgeschrieben, weil es zu viele Probleme mit Verunreinigungen gab.
Die Tante Emma durfte plötzlich die Milch nicht mehr ausschenken und auch andere Lebensmittel durften nicht mehr offen sein. Man hatte dies (meines Wissens) wegen Keimen usw. untersagt.
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25.11.2013 15:13 Uhr von Gnarf456
 
+7 | -1
 
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Und das soll mit den geltenden Hygienevorgaben kompatibel sein? Na ich weiß ja nicht...
Ich mag es jedenfalls, wenn meine Ware nicht von anderen Leuten angegrabbelt wurde, und meine Cornflakes mag ich auch lieber knusprig als pappig, weil die offen rumliegen. Überhaupt, bei verpacktem Müsli steht eine Chargennummer drauf, ein MHD, sowas alles, was mir ermöglicht, zu gucken, wie frisch die Ware ist, und im Zweifelsfall mit dem Händler in Kontakt treten (Rückrufaktionen, Reklamationen, ...). Wer sagt mir, ob das Müsli da drei Tage oder drei Monate offen rumgelegen hat?
Also: Ich bleib bei abgepackten Waren!
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25.11.2013 15:45 Uhr von -Lacosamia-
 
+3 | -2
 
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Oh mein Gott, wie haben die Menschen vor den Verpackungsvorschriften und ohne aufgedrucktes Mindesthaltbarkeitsdatum nur überlebt bei den ganzen Keimen?!
-_-
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25.11.2013 17:44 Uhr von bigpapa
 
+4 | -0
 
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Wieso machen die nicht einfach ein Kompromiss.

Man verkauft Ware ohne "Ecken" .

Nur mal so als Beispiel. Mein "Kofferraum" von meine Roller ist zu klein für eine Tiefkühlpizza. Was mache ich also. Ich nehme die Pizza aus den Karton und lege sie so rein. Da die eh nochmal eingeschweißt ist, hab ich immer noch genügend Hygiene. Das selbe gilt für fast alle Produkte die in Pappe eingepackt sind. z.b. auch Jägersoße (2 Papiertüten mit Pulver in einen bunten Karton).

Ich hab mehr als einmal erlebt, das Leute gestaunt haben, wie ich einen vollen Einkaufswagen in mein Roller verpackt bekommen habe. Ich musste aber nach den Einpacken unzählige Kartons zu "Entsorgungsstelle" bringen.

Es ist problemlos möglich, diese Innenverpackung zu bedrucken. Mit Zutatenlisten, MDH und was weiß ich noch.

Nehmen wie zum Vergleich doch mal die Chicken-Wings. Eine dicke Plastiktüte, voll Bedruckt und trotzdem nur die Notwenigste Verpackung. Fritten sind ähnlich.

Was ist der Unterschied zwischen Fritten und TK-Pizza. ?

Haben die Angst das die Verbraucher vor den Kauf sehen wie die Pizza aussieht. ??

Aber Leute die sich ein großes Auto leisten können, können auch ne extra Müllkosten bezahlen. :)

Gruß

BIGPAPA
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25.11.2013 17:49 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
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Nachtrag:

Was Cornflakes angeht:

Das werden dann 10 KG Fässer sein, die mit einen Schüttrutschehebel funktionieren.

Man nehme ein großen Plastikbecher halte ihn unter den passenden Schacht und bewegt einen Hebel. Das Zeug kommt in den Becher und man geht damit zu Kasse.

Die Kasse zieht das Gewicht den Bechers ab und der Rest dann pure Mischkalkulation (100 Gramm 1.30 Euro).

Frische Brötchen und Co. werden auch relativ Hygienisch im Discounter in der Selbstbedienung für 13 Cent /a verkauft.

@ThomasHambrecht
Deine Tante Emma war zu faul, die Anlage jeden Tag zu reinigen. Aus den selben Grund gibt es auch kaum noch Softeis-Maschinen. Das sind die Dinger wo der Bediener ein Hörnchen drunter hält, und dann ein lecker Milcheis aus der Düse kommt.

Das Problem ist. Milch ist empfindlich. Und wenn man so Teile nicht täglich aufwendig (Dauer ca. 1 Std.) reinigt, bekommt der Kunde Durchfall und schlimmeres.


Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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25.11.2013 18:03 Uhr von quade34
 
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Das ist doch nur etwas für die fanatischen Leute der Ökofaschisten. Man gehe einfach mal in einen Laden der BIOCOMPANIE. Total teuer, viel Personal und lahme Bedienung an der Kasse. Viele Frischwaren sehen aus wie schon mal gegessen und riechen wie Laterne ganz unten. Viel Umsatz machen die sowieso nicht. Die Fleischtheke sieht aus wie im Osten beim Konsum. Graue Leberwurst kann ich auch woanders kaufen, für viel weniger Geld.
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25.11.2013 18:22 Uhr von freshmanwb
 
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hatte heute diesen Einfall und auf einmal lese ich hier dass die Idee umgesetzt werden soll :> Deja vu?

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