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Britische Armee: Verkürzung der Schrittlänge für Soldatinnen

Das Verteidigungsministerium in London bestätigte einen Zeitungsbericht der "Mail of Sunday". Die Zeitung hatte berichtet, dass Soldatinnen der britischen Armee keine Schritte mehr machen müssen, die länger als 69 Zentimeter sind.

Nach langjährigen Streitereien vor Gericht erhielten nun die klagenden Soldatinnen Recht. Da die Frauen mit den männlichen Kameraden mithalten mussten, klagten sie wegen körperlichen Schädigungen im Rücken-und Beckenbereich. Die Schrittlänge wurde von bis zu 76 Zentimeter auf 69 Zentimeter verringert.

Das Verteidigungsministerium sieht in einigen Beschwerden Übertreibungen. Trotzdem wird das Ministerium die Entschädigungen bezahlen.


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WebReporter: shortklon
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Großbritannien, Klage, Armee, Schritt, Länge
Quelle: www.focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2013 20:27 Uhr von muhkuh27
 
+12 | -1
 
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Das ging LANGJÄHRIG vor Gericht??
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24.11.2013 20:32 Uhr von FrankCostello
 
+5 | -7
 
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Das hat mit Gleichberechtigung doch nichts mehr zu tun das einfach grob fahrlässig und obendrein hoch gefährlich für Leib und Land.
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24.11.2013 20:36 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -9
 
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ja toll...

wenn soldaten (m/f) von punkt a zu punkt b laufen müssen, dann muss dies in bestimmter zeit geschehen, sollte das jemand (m/f) nicht schaffen, weil die physischen gegebenheiten nicht da sind oder die fitness, dann gefährdet man/frau damit die einheit...
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24.11.2013 20:38 Uhr von DelphiKing
 
+20 | -15
 
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Omg… unbedingt Krieg spielen wollen (Juhuu, andere Leute töten!) aber dann klagen, wenn man Rückenschmerzen kriegt… -.-
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24.11.2013 20:39 Uhr von blade31
 
+7 | -2
 
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bei Schrittlänge hatte ich was ganz anderes im Kopf
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24.11.2013 21:21 Uhr von Humpelstilzchen
 
+10 | -6
 
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Für alles eine Extrawurst! So kennen wir Sie!!!

Nur eine Anregung für die Soldatinnen! Vielleicht mal ins Gespräch bringen, ob ausgegebene Befehle vor dem Ausführen nicht doch auf deren Sinn ausdiskutiert werden sollten!!! Käme auf einen Versuch an!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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24.11.2013 21:22 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -5
 
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Schrittlänge... und dann will dieser Kindergarten auch noch ernst genommen werden?!

Ganz ehrlich, bei uns lief es beim Trachtenverein auch eher so:
http://www.youtube.com/...
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24.11.2013 22:11 Uhr von eeyorE2710
 
+10 | -5
 
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Warum so viele Minusse für die News?

Zur News selbst. Tja das ist das Problem mit den Quotenweibern.... In meiner Zeit beim Bund waren da fast nur "fette Quallen", die in der normalen Wirtschaft kein Bein auf den Boden gekriegt haben und dann zum Bund gegangen sind. Keine mir bekannte Soldatin schaffte das Deutsche Sportabzeichen, was eigentlich Pflicht für einen Zeitsoldaten ist. Sie sind nur genommen worden, weil man ja unbedingt eine gewisse Frauenquote bei der Bundeswehr eingeführt hat.

Ab jetzt nur noch mit Limos, in denen Sekt, Champus und Kaviar serviert wird, in den Krieg, damit die Damen nicht überfordert werden, bei einem Beruf, den sie selbst gewählt haben.

[ nachträglich editiert von eeyorE2710 ]
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24.11.2013 22:18 Uhr von Umbrella1976
 
+4 | -1
 
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69 cm? Lächerlich...Mein Opa mußte noch SO Marschieren : http://www.youtube.com/...
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24.11.2013 23:50 Uhr von ElChefo
 
+7 | -2
 
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...was auch hier wieder interessant zu beobachten ist:

Der Wandel des Forderungshorizontes. Anfangs ging es noch um (berechtigte) Chancengleichheit, mittlerweile geht es um (lächerliche, da erzwungene) Ergebnisgleichheit. Frei nach dem Motto: Schaffen wir es nicht, den Forderungen zu entsprechen, müssen halt die Forderungen angepasst werden.
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25.11.2013 00:05 Uhr von cheetah181
 
+5 | -3
 
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Eigenartig. Sonst erklären die SN-Männerrechtsbeauftragten doch immer, dass es grundlegende Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt und deshalb z.B. Frauen schlechte Ingenieure wären.
Aber die wirklich nachweisbaren körperlichen Unterschiede sind jetzt die Schuld der Frau?
Ich vermute ihr fordert auch, dass Frauen und Männer in Zukunft bei Olympia gegeneinander antreten?

Edit:
@ElChefo: Nein, es ging den Vorgesetzten um "Ergebnisgleichheit". Das ist ja kein Hindernisparkours oder ein Marsch über Land gewesen, wo man durchaus von allen fordern kann an ihre Grenzen zu gehen - wer kleinere Schritte macht, der muss eben mehr machen. Es ging darum "in Reih und Glied" zu marschieren und das macht es Sinn eine für alle sinnvolle Schrittweite zu wählen.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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25.11.2013 00:33 Uhr von ElChefo
 
+7 | -1
 
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cheetah

Mehr habe ich doch gar nicht gesagt...
Für sich selbst genommen mag dieser Vorgang halbwegs "okay" sein, aber es geht ja um das Ganze. Da habe ich mittlerweile aus den letzten Jahren, deren Großteil ich selbst in einer (also, unserer) Armee verbracht habe, einen leichten Überblick, wo sich diese Klagekultur noch überall fortsetzt.

Für den Marsch geschlossener Formationen mag es vielleicht "schöner" aussehen, aber irgendwie erschliesst sich mir dabei nicht, wie jetzt 7cm Schrittlänge den Unterschied zwischen Gesundheitsschäden und normaler Marschleistung aufweisen sollen.

Um nochmal kurz darauf zurückzukommen:
Ja, ich gebe zu, ich bin überempfindlich, was diese Klamotte angeht. Ich habe nichts gegen Frauen in Streitkräften. Im Gegenteil, sie können eine echte Bereicherung - auch in der Kampftruppe - sein. Nehmen wir aber mal ein billiges Beispiel der Kleinlichkeit:
In der Bundeswehr gibt es etwa ein Leistungsabzeichen. Dies setzt sich zusammen aus sportlichen Leistungen (DSA), Leistungsmärschen (20, 25, 30km), Schiessergebnissen und der Beurteilung des direkten Vorgesetzten.
An der Beurteilung und den Schiessleistungen gibt es ja nichts zu rütteln. Die Bedingungen für das DSA ergeben sich allerdings aus den Regularien des DOSB und die abverlangten Marschleistungen sind ebenfalls deutlich reduzier (Marschgepäck zwar nicht, aber Distanz).

Spinnen wir das mal weiter. Es heisst, bei "gleicher Eignung, Leistung und Befähigung" werden Frauen bevorzugt. Wenn allerdings die Kriterien zu gleicher Eignung, Leistung und Befähigung verschieden angelegt werden, bleibt doch ein fader Beigeschmack, oder?

Dazu muss ich sagen, ich hatte Glück. Alle Frauen, mit denen ich gearbeitet habe (...die Ehre hatte, zu dienen...) sahen diesen Mumpitz mit den gleichen Augen und haben allein aus kameradschaftlichen Gründen für sich denselben Anforderungskatalog abgearbeitet, um erst gar nicht dem Gedanken ausgeliefert zu sein, für weniger Leistung mehr zu kriegen. Das Problem jedoch existiert und es wird ausgenutzt.

Ähnliches findet auch in anderen Armeen statt. Da sollte man nicht die Augen vor verschliessen.
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25.11.2013 01:11 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Die Höhe der Entschädigung ist lächerlich.
Was sich mir allerdings auch nicht erschließt ist, warum Rekruten so oft und lange mit 30 inch Schrittlänge marschieren sollten, dass sie davon gesundheitliche Schäden davontragen, anstatt die mit den kurzen Beinen gleich ganz nach vorne zu stellen.
Liegt das an der Monarchie oder rauchen die das falsche Zeug?
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25.11.2013 06:22 Uhr von langweiler48
 
+4 | -3
 
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Stellt euch mal vor, dass es auch Maenner gibt, die kleiner sind als Frauen. Die dürfen in der Kompanie vorn marschieren und bestimmen somit die Schrittlänge. Ich glaube nicht, dass da jemand die Schrittlänge abmisst. Die machen auch keine 76 cm lange Schritte.

Ihr Pajeros, die ihr immer die Frauen diskriminieren muesst, denkt nur mal nach warum ihr lebt.
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25.11.2013 07:54 Uhr von Biblio
 
+2 | -2
 
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Ich finde, die Damen in der Armee sollten auch Handtaschen anstatt schwerer Rucksäcke tragen dürfen.
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25.11.2013 08:30 Uhr von Kingbee
 
+1 | -1
 
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Nee, nee.. ie Klage kam von "ganz oben" denn die Nachbarschaft der Kasernen hat sich über den strengen Fischgeruch beschwert....
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25.11.2013 10:09 Uhr von CroNeo
 
+1 | -0
 
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Was hat das mit Männern oder Frauen zu tun? Oder gibt es nur Frauen mit kurzen Beinen?
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25.11.2013 14:23 Uhr von langweiler48
 
+1 | -3
 
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@cro neo .....

Hast du vergesseen dein Hirn einzuschalten als du diesen Kommentar geschrieben hast, oder hast du deine Brille Dioptrin 8,0 nie auf.

Ich zum Beispiel sehe, dass ein 1,90 m grosser Mann laengere Beine hat als eine 1,65 m kleine Frau.
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25.11.2013 22:35 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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@ElChefo: "Mehr habe ich doch gar nicht gesagt..."

Naja das klang aber anders. Aber nichts für ungut, ich sehe was du meinst.

"Wenn allerdings die Kriterien zu gleicher Eignung, Leistung und Befähigung verschieden angelegt werden, bleibt doch ein fader Beigeschmack, oder?"

Ja das ist problematisch, auch wenn ich es jetzt nicht als riesiges Problem ansehe. Aber was wäre deiner Meinung nach die Lösung?

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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26.11.2013 00:03 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
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Ach du arme Welt!

3 User denke über die unterschiedliche Beinlänge nicht so wie ich.
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26.11.2013 00:04 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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cheetah

"Naja das klang aber anders."

Daher wurde der Folgepost ja auch etwas länger. Mir ist selbst aufgefallen, das zu vielem, das ich schrieb, Erklärungen notwendig sind und ich teilweise auch übers Ziel hinausgeschossen bin.

"Ja das ist problematisch, auch wenn ich es jetzt nicht als riesiges Problem ansehe."

Zum Problem wird es ja erst dadurch, wenn man betroffen ist.

"Aber was wäre deiner Meinung nach die Lösung?"

Auf der Hand liegt wohl, das ganze Geschehen sich selbst regulieren zu lassen. Man kann gegen Vorzugsbehandlung oder Benachteiligung jeweils dort vorgehen, wo sie auftauchen. Das sollte eigentlich reichen.
...einen starren, verdachsmomentfreien Rahmen zu errichten, der im Mißbrauchsfall eine Übervorteilung zulässt, erscheint mir nicht zielführend.

Nehmen wir mal den Worst-Case an: Ich habe in meinem Zug eine freie Stelle zu besetzen. Diese muss aber aufgrund einer Quote mit einer Frau besetzt sein.
Bei mangelhaftem Bewerberaufkommen habe ich dann eine unbesetzte Stelle, da potentiell meine Bewerber nicht dem geforderten Kriterium entsprechen.

Es gab Fälle im Luftwaffenamt, wo auf diesem Wege Beförderungen zurückgehalten und an anderer Stelle vergeben wurden, da eine Quote in einer Dienstgradgruppe gehalten werden musste. Zum Fall für den Wehrbeauftragten wurde es, als herauskam, das die Beförderte gar nicht die notwendigen Lehrgänge zur Beförderung vorweisen konnte.

Es sollte eigentlich vollkommen ausreichen, die Vorgesetzten soweit zu schulen, das sie geschlechtsneutral und gerecht beurteilen. Man mag sich ja um Nachwuchs beider Geschlechter bemühen, mehr sollte man allerdings nicht in den Dienstbetrieb eingreifen.
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26.11.2013 23:49 Uhr von eeyorE2710
 
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@langweiler48
Falsch die kleinsten laufen hinten. Und das kann ich dir zu hundertprozent bestätigen, da ich der kleinste in meiner Kompanie war, sogar kleiner als die Frauen, die bei uns dabei waren.

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