24.11.13 17:07 Uhr
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Ostbrandenburg: Bisher neun entdeckte TBC-Fälle

Nachdem in Ostbrandenburg neun Fälle von TBC bekannt geworden sind, wurde nun mitgeteilt, dass bisher keine weiteren Erkrankungen aufgetreten sind.

Bei den Erkrankten handelt es sich um acht tschetschenische Asylbewerber und eine Lehrerin aus Frankfurt/Oder. Unter den acht Asylbewerbern befinden sich fünf Kinder.

Nun sollen 340 Menschen untersucht werden, die in engem Kontakt mit den Erkrankten standen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Brandenburg, Infektion, TBC
Quelle: www.heilpraxisnet.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2013 23:48 Uhr von Nebelfrost
 
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die weiße pest kehrt wieder zurück!
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24.11.2013 23:54 Uhr von Rongen
 
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tja das ist auch einer der Preise den wir für unsere Multikulti Gesellschaft zahlen müssen, TBC war mal ausgerottet in der westlichen Welt aber Hauptsache immer schön Tolerant.
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25.11.2013 01:02 Uhr von Nebelfrost
 
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@rongen

die zwei hauptgründe für die erneute zunahme von erkrankungen, die ursprünglich schon mal zurückgedrängt waren, sind erstens die zunehmend in der bevölkerung grassierende impfmüdigkeit (was z.b. bei tetanus, masern oder diphterie angeht) und zweitens die zunehmende resistenz bestimmter erreger gegenüber antibiotika (wie eben z.b. bei der schwindsucht oder der syphilis).

einwanderer spielen hier eher eine sehr untergeordnete rolle, denn einwanderer aus südlichen ländern gibt es in deutschland nicht erst in den letzten paar jahren, sondern bereits seit den 50ern. diese ganzen krankheiten treten aber erst in letzter zeit wieder auf. im übrigen auch in anderen westlichen ländern, nicht nur in deutschland.

ein weiterer nebenfaktor, der sich für diese krankheiten begünstigend auswirkt, ist, dass vielen ärzten das verständnis für diese krankheiten fehlt bzw. ärzte nicht für diese krankheiten sensibilisiert sind und sie sie nicht oder erst spät diagnostizieren, weil heutige ärzte zeit ihres lebens nicht mit diesen infektionen oder deren symptomen konfrontiert wurden und es maximal vom hörensagen aus alten medizinbüchern kennen.
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25.11.2013 04:27 Uhr von Rongen
 
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@ nebelfrost

Eine ausgerottet Krankheit braucht keine Impfungen.
Bis vor kurzem waren die einzigsten TBC Erreger in Deutschland in hochsicherheits Laboren weggeschlossen.
Und wir reden hier auch nicht über ne poplige Tetanus Spritze sondern über Tuberkulose. Das ist als ob man eine Erkältung mit der Pest auf eine Stufe stellst.

Die Einwanderungsfrage muss gestellt und besprochen werden, den es sind eben nicht die angeworbenen Handwerker von vor 50 Jahren die zu uns strömen, sondern die Ärmsten der Armen die aus den tiefsten Slums ihrer recht ärmlichen Länder zu uns kommen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Hygiene Standarts die diese Menschen gewohnt sind und hier teilweise ausleben sind für unser Immunsystem ein GAU, und es dauert seine Zeit bis sie sich an unsere Angepasst haben.

Ich meine das nicht abwertend mit den Ausländern, es ist nun mal eine Tatsache das bestimmte Krankheiten und deren Immunisierung territoriale Grenzen haben. Vereinfacht gesagt ist für einen gesunden Deutschen eine "deutsche Erkältung" pille palle
eine Indische hingegen kann ihn töten.

Und sry der letzte Absatz ist einfach nur Unsinn, jeder Arzt grade die Allgemeinmediziner ( und das ist ja der wo man grundsätzlich zuerst hingeht) erkennen eine TBC. Das wird selbst an einer stinknormalen Realschule in Biologie gelehrt.
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25.11.2013 08:17 Uhr von schlammungeheuer
 
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"TBC war mal ausgerottet in der westlichen Welt aber Hauptsache immer schön Tolerant."
wan soll den das gewesen sein ?
mit 4.317 Fällen und 160 Toten war 2011 bisher das Jahr mit den wenigsten Kranken.
http://de.wikipedia.org/...
@Nebelfrost "diese ganzen krankheiten treten aber erst in letzter zeit wieder auf. im übrigen auch in anderen westlichen ländern, nicht nur in deutschland."
Das ist kein neues Auftreten seit den 50gern hat sich die Zahl der TB Fälle alle 10 Jahre halbiert, nur jetzt ist es gerade mal wieder Thema.

[ nachträglich editiert von schlammungeheuer ]
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25.11.2013 14:00 Uhr von sooma
 
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Tja, den Zusammenhang zwischen Asylsuchenden und einem Anstieg der Tuberkolosefälle zu thematisieren, ist heutzutage sicher nicht "politisch korrekt"...

Nichtsdestotrotz:

"TB ist eine Krankheit der Armut, deshalb findet sie besondere Verbreitung bei Menschen, deren Abwehrkräfte ohnehin schon geschwächt sind: durch schlechte Lebensbedingungen wie Unterernährung, mangelnde Hygiene, katastrophale Wohnverhältnisse und nicht zuletzt durch HIV / Aids. Betroff en sind vor allem Menschen in Afrika und Asien." http://www.dahw.de/...

Fakt ist aber, dass die Zahl der Neuerkrankungen für D/A/CH zurückgegangen ist.
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26.11.2013 02:33 Uhr von Nebelfrost
 
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@rongen

zitat: "Das ist als ob man eine Erkältung mit der Pest auf eine Stufe stellst."

man merkt, dass hier jemand spricht, der keine ahnung hat. du weißt offenbar nicht was tetanus ist. tetanus, auch wundstarrkrampf genannt, ist eine der gefährlichsten infektionskrankheiten, die es gibt und die in vielen fällen tödlich verläuft. dabei sind es noch nicht mal die bakterien an sich, die die krankheit zu gefährlich machen, sondern das toxin, das diese bakterien produzieren.

ist die krankheit einmal ausgebrochen, gibt es kaum eine rettung für den betroffenen, weil es keine direkt anschlagende behandlungmethode gibt. es gibt zwar entsprechende seren, allerdings schlagen diese nicht immer an und sind in ihrer wirkung mitunter zweifelhaft. die überlebenden erleiden zudem häufig lebenslange folgeschäden am nervensystem.

meine mutter kannte jemanden, der erst vor wenigen jahren an tetanus elendig krepiert ist. er hatte sich schon über jahrzehnte nicht mehr impfen lassen und hatte sich beim schälen von kartoffeln aus nachbars garten geschnitten und mit den todbringenden erregern infiziert.

zitat: "Eine ausgerottet Krankheit braucht keine Impfungen."

eine ausgerottete krankheit vielleicht nicht (z.b. pocken). die schwindsucht war aber niemals ausgerottet. abgesehen davon gab es gegen schwindsucht noch bis vor kurzem auch keinen wirklich verlässlichen impfstoff. deswegen liegt es bei der schwindsucht auch nicht an der impfmüdigkeit, sondern deren erneute gefährlichkeit wird eher durch die entwicklung resistenterer erreger begünstigt. hatte ich in meinem vorangegangenen kommentar auch so geschrieben. warum du also TBC jetzt plötzlich mit impfung in verbindung bringst, ist mir schleierhaft.

zitat: "den es sind eben nicht die angeworbenen Handwerker von vor 50 Jahren die zu uns strömen, sondern die Ärmsten der Armen"

einwanderer sind wie gesagt auch ein faktor, aber wie ich auch bereits sagte, nur ein untergeordneter. denn das ist gar nicht das problem. wenn hier in deutschland alle gegen gewisse krankheiten geimpft sind, dann können einwanderer aus slums noch und nöcher zu uns kommen, denn es wird sich niemand hierzulande bei ihnen anstecken können, da alle geimpften immunisiert sind. und DARUM geht es!

bei tuberkulose ist das aber etwas anderes, weil es dafür wie gesagt lange keine wirklich wirksamen impfstoff gab und die neusten vielversprechenden impfstoffe sind selbst jetzt noch immer zum teil in der testphase! tuberkulose war ständig in deutschland präsent. die 9 entdeckten tuberkulosefälle in ostbrandenburg sind im grunde gar nichts. pro jahr erkranken in deutschland noch immer zwischen 4.000 und 5.000 menschen an der schwindsucht! 1990 waren es z.b. noch um die 12.000 pro jahr. deine aussage:

zitat: "Bis vor kurzem waren die einzigsten TBC Erreger in Deutschland in hochsicherheits Laboren weggeschlossen."

ist also völliger quark, wo auch immer du diesen schund aufgeschnappt hast. im gegensatz du diversen anderen erkrankungen, deren fallzahlen in deutschland wieder häufiger werden, sind die fallzahlen von TBC also sogar weiterhin rückläufig. allerdings wird die überlebenschance derer, die sich infizieren zunehmend kleiner, da die bakterien immer resistenter gegen antibiotika werden. und DAS ist es was speziell bei tuberkulose die neu aufkeimende gefahr ausmacht und warum diese krankheit wieder zu einem ernsteren problem werden könnte in der zukunft.

zitat: "vereinfacht gesagt ist für einen gesunden Deutschen eine deutsche Erkältung pille palle. eine Indische hingegen kann ihn töten."

es gibt keine deutsche oder indische erkältung. erkältungsviren gibt es überall auf der welt und die verschiedenen typen von erkältungsviren sind dermaßen verbreitet und durchmischt und an den menschen angepasst, dass kein erkältungsvirus für irgend einen menschen, der nicht immunsupressiv ist, irgendwo auf der welt zur gefahr werden kann. wenn dem so wäre wie du sagst, müsste sofort sämtlicher flug- und reiseverkehr weltweit gestoppt wären, da täglich die gefahr der einschleppung eines für uns gefährlichen erkältungsvirus aus indien bestünde und umgekehrt.

zitat: " jeder Arzt grade die Allgemeinmediziner ( und das ist ja der wo man grundsätzlich zuerst hingeht) erkennen eine TBC"

da gibt es genug fälle, die das gegenteil belegen. der von mir vorhin erwähnte tetanusfall z.b. wurde bei dem betroffenen erst vom 3. arzt (!) als tetanus erkannt! genauso ist mir ein fall bekannt wo ein arzt einen tuberkulosekranken mit der diagnose akute bronchitis wieder heimgeschickt hat. erst im krankenhaus wurde dann die schwindsucht festgestellt. und der betroffene arzt hat im nachhinein dann doch tatsächlich zu seiner rechtfertigung behauptet: "wer rechnet denn heute auch noch mit einer tuberkulose?" diesem "arzt" gehört sofort die lizenz entzogen! er war schlicht nicht imstande, eine tuberkulose zu diagnostizieren, aufgrund seiner grenzenlosen unfähigkeit!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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26.11.2013 21:12 Uhr von Falap6
 
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@rongen

"Eine ausgerottet Krankheit braucht keine Impfungen.
Bis vor kurzem waren die einzigsten TBC Erreger in Deutschland in hochsicherheits Laboren weggeschlossen."

Ich glaube du verwechselst da was... Es gab früher viel mehr TBC-fälle in Deutschland, seit ca 10 Jahren haben wir konstant eine sehr geringe Zahl

"Und sry der letzte Absatz ist einfach nur Unsinn, jeder Arzt grade die Allgemeinmediziner ( und das ist ja der wo man grundsätzlich zuerst hingeht) erkennen eine TBC. Das wird selbst an einer stinknormalen Realschule in Biologie gelehrt."

Das ist einfach nur Unsinn. Das Gegenteil ist der Fall! Zunächst einmal die Lungen TBC, die sich häufig nur durch hartnäckigen Husten äußert, und das kann vieles sein (einfache Allergie, chronische Bronchitis, Schlafapnow, Nasennebenhöhlenentzündung, lungenkrebs uvm). Die sichere Diagnose ist letzendlich nur durch Nachweis des Erregers möglich, und dieser ist äußerst schwierig...

Zum anderen können die Tuberkuloseerreger so ziemlich jedes Organ betreffen und die verrücktesten Sachen machen.

"Und wir reden hier auch nicht über ne poplige Tetanus Spritze sondern über Tuberkulose. Das ist als ob man eine Erkältung mit der Pest auf eine Stufe stellst."

Dieser Vergleich ist tendenziell zutreffend, allerdings verkehrt herum denn Tetanus ist eine viel schwerwiegendere Erkrankung als Tuberkulose.

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