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USA: Falsche Drogengutachten sorgen für 300 entlassene Straftäter

Die Chemikerin und für Gutachten vor dem Gericht in Boston zuständige Annie Dookhan (35) gestand, die seit 2010 von ihr getesteten knapp 40.000 Drogenproben größtenteils nicht wirklich überprüft und Unterschriften ihrer Kollegen gefälscht zu haben.

Aufgefallen war die aufstrebende und ehrgeizige Dookhan, weil sie die Resultate ihrer Drogentests besonders schnell dem Gericht zur Verfügung stellen konnte. Mindestens 300 verdächtigte Drogentäter wurden aufgrund ihrer gefälschten Ergebnisse freigelassen.

Einer davon beging nachgewiesenermaßen kurz nach seiner Freilassung einen Mord. Die geständige Annie Dookhan wurde zu drei bis fünf Jahren Haft verurteilt. Fünfzig der zu Unrecht auf freiem Fuß belassenen Drogentäter wurden inzwischen wieder festgenommen.


WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Fälschung, Freilassung, Straftäter, Drogentest
Quelle: www.nytimes.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2013 09:57 Uhr von schlammungeheuer
 
+3 | -1
 
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"Fünfzig der zu Unrecht auf freiem Fuß belassenen Drogentäter wurden inzwischen wieder festgenommen."
Wer wegen gefälschten Beweisen verurteilt wurde wird doch in der Regel zu Recht entlassen.
Oder was?
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24.11.2013 11:32 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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@schlammungeheuer

Die wurden ja nicht wegen gefälschter Beweise verurteilt sondern durch diese Beweise freigelassen. Wären die Tests ordnungsgemäß durchgeführt worden, wären sie verurteilt worden.

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