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Bielefeld: Rekordblitzanlage spült 35 Millionen Euro in die Stadtkasse

Eine Radarfalle auf der A2 "Bielefelder Berg" hat seit der Installierung am 8. Dezember 2008 über eine Million Radarsünder geblitzt und verbessert die Stadtkasse um 35,4 Millionen Euro. Dies bestätigt das zuständige Ordnungsamt in einem Bericht.

Nun könnte es zu noch mehr Einnahmen kommen. Bisher konnten die Strafen nur von deutschen, österreichischen und niederländischen Autofahrern kassiert werden. Fahrer aus anderen Nationen, besonders Osteuropa, konnten bisher nicht belangt werden. Eine EU-Richtlinie, die seit November gültig ist, ändert dies.

Laut dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Ulrich Höner, ist die Anzahl der Tempoverstöße kaum gesunken. Dagegen nimmt die Anzahl der Führerscheinentzüge ab.


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WebReporter: shortklon
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Stadt, Bielefeld, Kasse, Blitzer, Radarfalle
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2013 10:04 Uhr von stoske
 
+23 | -15
 
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Die Blitzanlage spült keinen müden Cent in die Stadtkasse, denn sie hat weder Geld noch kann sie bezahlen. Das Geld kommt alleine von den blitzgescheiten Autofahrern die immer noch mit Vollgas an der seit 2008 bekannten Anlage vorbei rasen. Würde das Ding niemand auslösen, dann würde auch kein Cent damit verdient und es wäre längst abgebaut. Das einzig dämliche hier, und damit auch die einzige Verdienstquelle, ist das Verhalten der Autofahrer.
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24.11.2013 10:48 Uhr von StachelSA
 
+34 | -16
 
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wenn hier so viele autofahrer gegen das tempolimit verstoßen zeigt nur, das die geschwindigkeitsbegrenzung an dieser stelle unbegründet ist... die überwachung dient scheinbar nur zum abzocken.
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24.11.2013 11:22 Uhr von Djerun
 
+4 | -0
 
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nun, wenn man berechnet, das ca 1/3 des geldes in die technik und die verwaltung fließt und das ding seit 2008 da steht ist das jetzt nicht so viel
immerhin fahren auf dieser autobahn ja ne menge autos rum

ob tempo 100 dort wirklich sein muss lasse ich mal dahingestellt, zahlen zu den unfällen sind mir nicht bekannt

[ nachträglich editiert von Djerun ]
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24.11.2013 11:35 Uhr von Joeiiii
 
+15 | -3
 
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@ StachelSA:

Ob eine Geschwindigkeitsbegrenzung begründet ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Fakt ist jedoch, daß viele Autofahrer eine Geschwindigkeitsbegrenzung von sagen wir mal 100km/h nicht als alleroberste Höchstgrenze sehen, sondern bestenfalls als groben Richtwert, den man eher über- als unterschreiten sollte.

Mal ehrlich: Wer fährt in einer 30er-Zone HÖCHSTENS 30km/h? Oder mit 60km/h durch eine Autobahnbaustelle, wenn da ein 60er-Schild steht? Versuch doch Letzteres mal, wenn die Stelle zweispurig ist. Da zuckelt dir kaum jemand hinterher, sondern überholt dich mit mindestens 90km/h. Ich kenne es von mir selbst, daß ich mich nicht immer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halte. Ein bißchen zu schnell bin ich meistens dran (aber nicht übertrieben schneller).

Fakt ist auch: Die Gesetze sind nicht willkürlich auszulegen. Wenn man erwischt wird, braucht man nicht zu murren, wenn man bezahlen muß. Das gilt beim Schnellfahren ebenso wie beim Fahren unter erhöhtem Alkoholeinfluß oder Falschparken. Das man es nicht gewußt hat oder man die Sinnhaftigkeit einer Regelung bezweifelt, ist eine schlechte Ausrede. Wir wissen was wir tun und müssen uns für unser Verhalten verantworten.
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24.11.2013 13:59 Uhr von Peter323
 
+4 | -4
 
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Wow, ein Blitzer steht auf einer Autobahn und macht richtig Umsätze...

Welch Wunder bei der Verkehrsdichte auf Autobahnen heutzutage.

Steht bestimmt an einer Stelle wo künstlich runtergedrosselt wird. 4 Spurig, keine Baustelle und trotzdem 80-100 :) Man hat ja Erfahrung mit den Maustellen :)

Die sollen lieber mal vor Schulen, Kindergärten und verkehrsberuhigte Zonen blitzen, wo die meisten dafür Verständnis haben und am Ende sich an den eigenen Kopf fassen. Aber hey, dort macht man ja kein Umsatz... viel zu wenig Autos pro Stunde fahren da vorbei, außerdem fahren da zuviele Autos freiwillig nach Limit... Auf ner 4 spurigen Autobahn künstlich auf 80 oder 100 runterdrosseln und dann ne richtig schöne Falle hinstellen, für die, die trotzdem 170 fahren und dann richtig absahnen macht mehr Sinn!

Affen, einfach nur Affen in den Behörden! Scheiss Abzockerverein
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24.11.2013 14:48 Uhr von Schäff
 
+8 | -2
 
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Die Blitzer stehen hinter einer Bergkuppe, an einer Gefällstrecke mit Links-Rechts-Kombination. Hinter der Rechtskurve kommt eine Ausfahrt. Wenn sich dort ein Rückstau bildet reicht der bis an die Rechtskurve.

Auf dem Autobahnteilstück zwischen den beiden Anschlussstellen zu Füßen des Bergrückens ereigneten sich im Jahr der Inbetriebnahme (2008) pro Jahr ca 400 Unfälle. Im Jahr 2008 waren es nur noch 64.

Vor dem Blitzer gibt es drei Tempo-100-Schilder, das letzte mit dem Zusatz: "Radarkontrolle"!

Allein für die Missachtung desselben sollte die Strafe doppelt so hoch ausfallen. ;-)

@Stachel
Wer die Strecke, mitsamt Blitzer, kennt, hält sich an die 100 km/h. Wer dort dennoch geblitzt wird, zeigt das er die Strecke nicht kennt und dass ihn Geschwindigkeitslimits generell nicht kümmern.
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24.11.2013 16:21 Uhr von 1199Panigale
 
+2 | -3
 
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Und diese Blitzanlage steht NATÜRLICH an einem richtig großen Gefahrenpunkt!

Ich wohne in einer 30er Zone direkt gegenüber eines KINDERGARTENS !
Wenn da ein mobiler Blitzer stehen würde fände ich das SEHR SEHR gut ! An solche Punkte gehört so eine Kiste auch hin !!!!!
Nur leider steht da NIE einer !!!!
Die Geldmaschinenkiste steht IMMER mindestend 200-300 Meter entfernt, wo im Regelfall KEINE Kinder entlang laufen !
Das hat dann mit Sicherheit nichts mit Führsorge für den Bürger zu tun !!!

Aber klar, die Kassen müssen ja gefüllt werden :(

Überfahrt doch lieber die Kinder, hauptsache die Kohle stimmt. Ich könnt da nur noch heulen !!!!!
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24.11.2013 18:55 Uhr von Arne 67
 
+2 | -1
 
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Von ir aus können die in Bielefeld noch viel mehr solcher Anlagen aufstellen ! Immerhin kommt das ja dem Steuerzahler auch zu gute.... Da die Stadt viel Geld einnimmt werden sie ja auch die Ausgaben damit bezahlen und sei es nur der Gehalt der Stadtbeamten das damit gesichert ist...
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25.11.2013 09:43 Uhr von the-driver
 
+1 | -1
 
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Ich kenne den BLitzer und der steht ausnahmsweise mal an einer Gefahrenstelle. Es geht den Bielefelder Berg 6-spurig (3 je Richtung) hoch und auf der anderen Steite, in einer Kurve, wieder runter. Dort ist Tempo 100. Direkt unten ist die Abfahrt BI Mitte. Also durchaus ein Gefahrenpunkt. Allerdings sollte sich der BLitzer mittlerweile rumgesprochen haben. Er blitzt übrigens über alle Fahrbahnen.
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25.11.2013 13:55 Uhr von ms1889
 
+1 | -1
 
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das "blitzrecht" den städten und gemeinden zu geben, finde ich eine straftat gegen einen rechtsstaat. zumal 99% der anlagen falsch messen und somit JEDER busgeldbescheid vor gericht landen müste.
da aber staatliche stellen ohne kosten (auf kosten der beklagten) bei gericht klagen können, sehe ich es als unrechtsstaaliches tun an.

( ich habe noch NIEMALS ein busgeldbescheid bezahlt, da strafe niemals ein verwaltungsakt sein darf)

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