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Nördlingen: 30-Jähriger will nicht mehr auf Spenderniere warten und geht ins Hospiz

Ein 30-jähriger Dialyse-Patient aus dem Ries hat die Hoffnung jemals in seinem Leben eine Spenderniere zu bekommen aufgegeben. Nun begibt er sich in ein Hospiz zum sterben.

"Nach fast zwölf Jahren hat man einfach die Hoffnung aufgegeben, dass noch etwas Passendes kommt. Ich mag nicht mehr. Ich habe die Schnauze voll.", erklärte der Mann.

Letzte Woche verweigerte er bereits die Dialyse. Am heutigen Samstag wird er sich in ein Hospiz begeben. Auf der Spenderliste für Nieren wird er seit Mittwoch nicht mehr geführt.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mann, Niere, Hospiz
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2013 16:54 Uhr von DR_F33LG00D
 
+16 | -3
 
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Sachlich falsch
"Auf der _Spenderliste_ für Nieren wird er seid Mittwoch nicht mehr geführt."
Quelle:
"Am Mittwoch ließ er sich im Transplantationszentrum München von der _Warteliste_ für Spendernieren streichen"
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23.11.2013 17:16 Uhr von CoffeMaker
 
+21 | -3
 
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seid oder seit das ist hier die Frage :)
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23.11.2013 17:36 Uhr von YilmazG
 
+12 | -3
 
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Er tut mir wirklich Leid, und Phrasen wie man soll die Hoffnung nicht aufgeben hat er sicher satt.
Es ist einfach schade.
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23.11.2013 18:20 Uhr von damokless
 
+8 | -2
 
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Das macht mich traurig. =(
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23.11.2013 21:09 Uhr von keineahnung13
 
+7 | -6
 
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ein Grund mehr das alle einen Spenderausweis haben, falls man aus irgendein Grund verunglückt, das man wenigstens noch andere Menschen retten kann....
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23.11.2013 23:28 Uhr von horus1024
 
+3 | -2
 
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Hab erst gedacht er geht in das Hospiz um jemanden um eine Nierenspende zu bitten, weil die da ja eh bald sterben.
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24.11.2013 00:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+22 | -4
 
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Ich werde mir nie einen Spenderausweis anschaffen. Ich habe einfach zu viel Angst, dass ich dann bei einer Routine-OP (wie Blinddarm) plötzlich in Einzelstücken 100.000 Euro wert bin.
Und dann noch der Spendenorgan-Skandal, wo man gegen Geld nach oben in der Liste wandert. Das erweckt kein Vertrauen.
Lieber soll sich die Wissenschaft darauf konzentrieren, kaputte Organe bald nachwachsen zu lassen. Stattdessen hat man Geld nur für Berliner Flughäfen und dubiose Banken.
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24.11.2013 20:29 Uhr von Hugh
 
+0 | -3
 
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ThomasHambrecht,

sonst ist man von Dir aber besseres gewohnt.

Dass man sich gegen einen Ausweis entscheidet: Ist schade, aber zu respektieren.

Aber aus diesem Grund? Mit der Einstellung solltest Du Dich am besten gar nicht in irgend eine Behandlung begeben.
Wenn Du der Ärzteschaft ein dermaßen verdorbenes und unprofessionelles Agieren unterstellst, so sei Dir versichert, dass sie dann für einen solchen Akt menschenverachtendster Machenschaften auch keinen "echten" Ausweis mehr brauchen.
Oder glaubst Du nicht auch, dass ein Kugelschreiber und so ein Pappkärtchen schnell zur Hand sind? Wo ein Wille, da ein Weg.

Aber vor allem stört mich diese Überheblichkeit, einen solchen Berufsstand dermaßen in den Dreck zu ziehen.

Mit Deiner Einstellung solltest Du im Endeffekt auch selber keinen Anspruch auf ein Spenderorgan haben.

Und wenn ich die Bewertungen Deines Beitrages lese (momentan 16/3), so sehe ich da die elendige SN-Borniertheit: Man selber ist der edle Philanthrop, aber alle anderen sind raffgierige Monster, die für ihren Profit über - in diesem Fall wortwörtlich - Leichen gehen.
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24.11.2013 20:32 Uhr von Hugh
 
+0 | -2
 
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@ angelthevampyr:

"Jupp, werde ich auch nie, hab da Storys gehört..."

Hmmhh ja, ich hab auch schon Stories gehört.
Dass Außerirdische JFK erschossen haben.
Oder dass die Erde in Wirklichkeit ein Wasserball made in china ist. Sachen hört man...

...erzähl´ mir mehr von Deiner "seriösen Quelle" mit dem Namen "man weiß ja..."
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24.11.2013 20:50 Uhr von jaujaujau
 
+0 | -3
 
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Ja dann ,machs mal gut
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24.11.2013 23:08 Uhr von Lornsen
 
+0 | -1
 
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ich glaube nicht, dass ein Hospiz ihn aus diesem Grunde aufnimmt.
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25.11.2013 06:28 Uhr von Hugh
 
+0 | -2
 
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@ angelthevampyr

Aha.

Krankenschwester/Krankenpfleger.
Sorry, ich will Deiner Schwester jetzt nicht Unrecht tun, aber ich habe von diesem Berufsstand ein ziemlich gespaltenes Bild.

Eine große Zahl von Vertretern dieses Berufsstandes bildet sich, komplexbeladen, ständig ein, mit den Ärzten mitreden zu können oder so viel wie diese zu wissen.
Eine klassische Krankenpfleger-Heldengeschichte beginnt mit dem Satz "Und dann musste ich den Arzt erst mal korrigieren...".

Ich habe reichlich davon im Studium gesehen. Diejenigen, die gut drauf waren, waren echt tofte Kommilitonen, mit denen ging man durch Dick und Dünn.
Die anderen, eingebildeten, sind schon im ersten Semester reihenweise abgeschissen, weil sie glaubten, schon alles zu wissen und die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Da habe ich Schlaumeier gesehen, die groß mit ihrer 1 in Anatomie aus der Ausbildung kamen, schwer wichtig mit dem Sobotta rumfuchtelten und erst mal nach allen Regeln der Kunst durchs Knochentestat gerauscht sind (= nach rund einer Woche Studium).
Aber groß produzieren und vor ihren staunenden Mitstudierenden
die großen Klinik-Cracks raushängen lassen, das klappte immer.
So viel dazu!
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25.11.2013 15:15 Uhr von Hugh
 
+0 | -2
 
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@ angelthevampyr

Das liegt doch auf der Hand: Dass man solchen Geschichten keinen Glauben schenken darf.
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11.02.2014 19:32 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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"Auf der Spenderliste für Nieren wird er seid Mittwoch nicht mehr geführt."

http://www.seitseid.de/ !!

- für Autor und Checker.

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