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Deutsche Bahn muss dringend 1.400 Brücken sanieren

Die Deutsche Bahn hat Probleme mit der veralteten Infrastruktur in Deutschland. Es besteht dringender Sanierungsbedarf, sonst droht die Sperrung vieler Brücken und damit verbunden ein Verkehrschaos.

Laut Bahnchef Rüdiger Grube liegt das Problem vor allem am Alter der meisten Brücken. So kann eine Brücke im Schnitt 100 Jahre genutzt werden. In Deutschland gibt es 25.000 Eisenbahnbrücken. Jede dritte Brücke ist älter 100 Jahre. Bei 1.400 Brücken besteht dringender Modernisierungsbedarf.

Derzeit reichen die finanziellen Mittel für 125 Brücken pro Jahr. Die Gesamtkosten werden auf 30 Milliarden Euro geschätzt. Die Investitionen von Bund und Bahn belaufen sich auf drei Milliarden Euro. Da diese Mittel nicht ausreichen, fordert der Chef zusätzlich 1,2 Milliarden Euro pro Jahr vom Bund.


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WebReporter: shortklon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche Bahn, Brücke, Sanierung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23.11.2013 15:47 Uhr von OO88
 
+0 | -6
 
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dier bahn abschaffen wäre da viel viel billiger
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23.11.2013 16:01 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -2
 
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125 Brücken im Jahr, das sind in 10 Jahren 1250, dann sollte man wohl die Schlagzahl noch etwas erhöhen.
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23.11.2013 17:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -1
 
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@bad_beaver


Stimmt telefonieren unter der Deutschen Bundespost, das war ganz großes Kino und auch der Bidschirmtext bis heute unerreicht!
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24.11.2013 08:55 Uhr von UICC
 
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Nein das Problem ist nicht das Alter der Brücken sondern die Gewinne der Bahn die nicht in Brücken investiert wurden.

Ganz offensichtlich hätte es in den letzten Jahren niemals Milliardengewinne geben dürfen.

Fuck you DB! Mach deine Arbeit!
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31.12.2013 18:51 Uhr von bigpapa
 
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Ist ganz einfach.

Anstelle von regelmäßiger und damit günstiger Pflege wird das Objekt einfach nach den Motto "Bisher geht es auch ohne" verrotten lassen.

Eine normale Firma sieht ein gewissen Teil ihrer Einnahmen für Instandhaltungs- /Modernisierungskosten vor. Das ist eine ganz normales Buchungskonto. Größere Posten werden dann halt dort angespart (nennt sich "Projektgebundene Rücklagen").

Dann muss eine AG. (Das heißt Aktiengesellschaft) bei Bund jammern gehen, damit sie für die Aktionäre (Damit sind die gemeint die den Anteil halten die nicht den Bund gehören) ihre Dividenden halten können.

Unterm Strich heißt das. Der Steuerzahler muss für Versäumnisse eines Großunternehmen aufkommen.

Aber die Bahn ist kein normales Unternehmen. Die geben ihr Geld für immer komplizierte Tarifmodelle aus. Ich musste z.b. in einen Ort fahren der 45 KM Autostrecke entfernt lag.
Dazu brauchte ich 3:30 Stunden fahrt. Nicht zu vergessen Entweder 2 Verkehrsverbunds-Fahrkarten, oder ein extra Weg in ein Reisebüro mit DB-Stelle um eine Fahrkarte zu kaufen. (online nicht möglich).

Fakt ist. Die DB geht seit Jahren auf den Fernverkehr (wo fliegen eh meist schneller und preiswerter ist) und vergisst das die Leute auch zu den Hauptbahnhof erst mal kommen müssen.

Gruß

BIGPAPA

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