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Knackiger Damen-Popo zu sexistisch und gefährlich? Werberat kritisiert Plakat

Das Werbeplakat des sächsischen Radiosenders Radio R.SA ist ins Visier des Werberats geraten. Darauf ist das halbnackte Hinterteil einer Frau zu sehen, die gerade den Kopf in den Wäschetrockner steckt. Darüber steht der Satz: "Lieber bei Böttcher & Fischer reinhören".

"Die Frau werde nur als Blickfang benutzt und damit auf ihre rein sexuelle Funktion reduziert", so die Stellungnahme des Werberates. Da die Frau außerdem den Kopf in den Wäschetrockner steckt, sei dies ein "gefährliches Verhalten", das Kinder und Jugendliche nachahmen könnten.

Die beiden Moderatoren Thomas Böttcher (48) und Uwe Fischer (44) können die ganze Aufregung nicht verstehen. "Sachsen sind mit FKK aufgewachsen. Die wissen, wie ein Frauenpopo aussieht", meint Uwe Fischer. Zunächst wollten die beiden mit ihren eigenen Hintern werben, dies sei aber abgelehnt worden.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Frau, Sachsen, Plakat, Popo, Werberat
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2013 14:43 Uhr von Johnny Cache
 
+8 | -1
 
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Ok, und wenn wir der gutsten jetzt ne Hose anziehen und nicht mehr auf ihre "sexuelle Funktion" reduzieren? Das macht die Rübe im Trockner auch nicht besser.
Darüber hinaus finde ich Frauen in Kleidung pervers. Das ist doch nur dazu da mich zu reizen sie auszuziehen...
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22.11.2013 14:50 Uhr von desinalco
 
+4 | -0
 
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auf jeden fall haben sie ihr *werbe*ziel erreicht...man spricht drüber :D
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22.11.2013 15:06 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -0
 
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@ Johnny Cache

Siehst du denn den Schraubenschlüssel in der linken Hand nicht? Die Frau will da was reparieren. Was allerdings auf der _INNENSEITE_ der Trommel zum doch recht großen Schraubenschlüssel passen soll will sich mir nicht erschließen.
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22.11.2013 15:30 Uhr von Babykeks
 
+7 | -0
 
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In der Werbung werden Frauen immer "als Blickfang benutzt" und auch fast nur "auf ihre rein sexuelle Funktion reduziert", wenn der Werberat dieses Bild als Definition dafür vorgibt.

Denn selbst wenn in einer Werbung eine "erfolgreiche Managerin" fröhlich-engagiert in der Gegend herum delegiert, sind diese doch immer nach körperlicher Attraktivität ausgewählt (egal in welcher Altersklasse).

Versteht mich nicht falsch...ich weiß, dass Attraktivität in unserer Gesellschaft alles bedeutet...es zählt nicht, WAS man sagt...sondern WER es sagt. Und ich weiß auch ganz genau, welche Kombination aus meinem Kleiderschrank mich bei welchem Gegenüber weiterbringt.

Was mich an der News stört, ist dieses scheinheilige Getue dieses Werberats. Die wissen ganz genau, was so eine Werbung bewirkt und setzen die gleichen Mechanismen für ihre Eigenwerbung ein (automatische Entrüstung, wenn man sich ertappt fühlt, auf den Plakat-Hintern geschaut zu haben).
Wenn man mal genau nachforschen würde, käme sicher sowas raus wie "Der Konkurrent der Firma/der Werbeagentur hat nen Bruder im Werberat" oder was ähnlich peinliches.

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