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Geburtenrate in der EU: Deutschland ist das Schlusslicht

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr gerade einmal 8,4 Kinder pro 1.000 Menschen geboren. Die Bundesrepublik ist damit das Schlusslicht in der EU.

Ähnlich schlecht sieht es in Portugal (8,5), Griechenland und Italien (beide 9) aus.

An erster Stelle der Europäischen Union steht Irland mit 15,7 Geburten. Auf den weiteren Plätzen rangieren Großbritannien (12,8) und Frankreich (12,6).


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, EU, Geburtenrate, Schlusslicht
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2013 14:11 Uhr von UICC
 
+2 | -1
 
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Nettes Ranking aber genau was soll man sich unter diesen Zahlen jetzt vorstellen?

Wieviele Kinder kommen auf eine Frau?
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22.11.2013 14:13 Uhr von Xaardas
 
+13 | -2
 
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Wundert es? Kinder kosten Geld und werden in der deutschen Arbeitswelt auch alles andere als gewünscht.
Dazu kommt noch, dass viele Menschen einfach zu beschäftigt damit sind Geld zu verdienen um sich Kinder anzuschaffen.
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22.11.2013 14:26 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -1
 
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Wenn du solche Zahlen haben möchtest kann ich dir nur Wolframalpha.com empfehlen. Dort gibt es eigentlich nichts was es nicht gibt, zumindest wenn man erst mal rausgefunden hat wie man denen die Daten entlocken kann.

Bei 41,64 Mio Frauen und 40,16 Mio Männern in Deutschland wären das insgesamt 687120 Kinder im Jahr, und folglich 0,0165 Kinder pro Frau und Jahr. Es sei denn ich hab mich wie üblich gar fürchterlich verrechnet.
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22.11.2013 14:59 Uhr von desinalco
 
+0 | -0
 
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die situation in deutschland...mal grafisch dargestellt

http://www.bpb.de/...
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22.11.2013 15:32 Uhr von xarxes
 
+5 | -4
 
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Viele Leute können sich halt keine Kinder leisten, weil diese noch ein Pflichtbewusstsein haben und selber sagen, dass potentielle Kinder auch gut verpflegt werden sollen und nicht in einer heruntergekommenen Wohnung, mit 2nd Hand Sachen und jeden Tag Nudeln aufwachsen soll.

Ich bin bald mit meinem Studium fertig und habe mich auf IT-Sicherheit spezialisiert. Habe auch bereits einen zukünftigen, sehr gut bezahlten Job und könnte mir dann auch ein Kind leisten, aber dann frage ich mich wieso? Möchte ich wirklich, dass mein Kind in so einer Welt aufwächst?
Ein Kind welches zukünftig wahrscheinlich von ständiger Kontrolle, "von Wikingern wie Olaf, auf der Straße zusammengeschlagen werden, weil sie mal rübergeguckt haben" oder das immer mehr korrupte Staatssystem, umgeben ist.
Ich mag Kinder, hätte auch gerne eins, aber nicht in dieser Welt, in diesem Land, in dieser Umgebung.

Edit: Ich habe jetzt 18Jahre in Lernanstalten verbracht, ohne Pause (abgesehen von einem Jahr Weltreise, nachdem Abitur) und habe nie wirklich Geld verdient. Alte Mitschüler von mir arbeiten bereits seit 8 oder 9Jahren und verdienen Geld, also soll es auch einen Grund haben, warum später ein sehr latenter Unterschied auf unserer Gehaltsabrechnung stehen wird.


[ nachträglich editiert von xarxes ]
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22.11.2013 15:33 Uhr von HateDept
 
+4 | -0
 
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@franz.g

na hör mal! Es werden also doch Hungerlöhne gezahlt! Und was heißt hier "einfacher Arbeiter-Job"? Das sind ganz normale Handwerksberufe, deren Dienste so ziemlich jeder braucht. Vor einem guten Handwerker habe ich genauso selbstverständlich Respekt wie vor einem Akademiker (naja - kommt halt immer auf dessen Leistung an) - dessen Qualifikation mach zudem u.a. die Berufserfahrung aus.

Das einzige was einem Lohn-/Gehaltsabhängigem bleibt, um existieren zu können, ist seine Arbeitskraft zu verkaufen. Selbstverständlich soll er davon angemessen existieren können - nicht noch zusätzlich auf Steuerkosten! Also jeder nach seinen Fähigkeiten - jedem nach seiner Leistung ;o).

"was erwarten die leute, dass sie besser bezahlt werden, als höchstqualifizierte?" - wem willst Du das von den von Dir aufgezählten Berufen in den Mund legen? Verlangen die das, ... ja?

[ nachträglich editiert von HateDept ]
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22.11.2013 16:26 Uhr von HateDept
 
+3 | -1
 
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"ein höherqualifzierter arbeiter hingegen ist nicht so leicht zu ersetzen."

Sehe ich anders. Ein guter Handwerker ist nicht so einfach zu ersetzen (wer wechselt schon gern seinen Friseur?).
Zu viele Akademiker auf bestimmten Fachgebieten drücken den Lohn der Beschäftigten im betreffenden Bereich - siehe die letzte Krise in der IT-Branche.

Es geht doch gar nicht darum, dass ein einfach Qualifizierter _mehr_ verdient als ein Hochqualifizierter!? Es geht darum, dass auch der einfach Qualifizierte angemessen entlohnt wird - vom Auftraggeber bzw. "Arbeitgeber" - nicht vom Steuerzahler.
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22.11.2013 16:26 Uhr von HateDept
 
+1 | -1
 
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"ein höherqualifzierter arbeiter hingegen ist nicht so leicht zu ersetzen."

Sehe ich anders. Ein guter Handwerker ist nicht so einfach zu ersetzen (wer wechselt schon gern seinen Friseur?).
Zu viele Akademiker auf bestimmten Fachgebieten drücken den Lohn der Beschäftigten im betreffenden Bereich - siehe die letzte Krise in der IT-Branche.

Es geht doch gar nicht darum, dass ein einfach Qualifizierter _mehr_ verdient als ein Hochqualifizierter!? Es geht darum, dass auch der einfach Qualifizierte angemessen entlohnt wird - vom Auftraggeber bzw. "Arbeitgeber" - nicht vom Steuerzahler.
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22.11.2013 17:40 Uhr von Fomas
 
+1 | -1
 
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Kein Wunder, dass Eltern, wenn beide berufstätig sind, heutzutage keine Lust mehr haben, noch zusätzlich ein Kind aufzuziehen. Es bedeutet viel Stress, hohe Kosten und Geduld. Zusätzlich soll man auch noch mehrere Kinder bekommen, als ob der Stress mit einem nicht schon genug wäre. Versteht mich nicht falsch, ich sage nicht man sollte keine Kinder mehr zeugen, aber WAS ich sage ist, dass die raffgierige Wirtschafts-Schuft-Welt einfach keine Zeit mehr lässt für Soziales und Familie, geschweige denn Freizeit. Und dann kommt der Staat noch und wundert sich, wieso nicht genug Nachwuchs-Arbeitssklaven geboren werden.
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22.11.2013 18:07 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -2
 
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"aber was erwarten die leute, dass sie besser bezahlt werden, als höchstqualifizierte? wer würde sich dann noch die mühe machen und dann noch jahrelang studieren?"

Das ist die typische kapitalistische Rhetorik.
Nehmen wir mal an ein Maurer und ein Ingenieur verdienen das gleiche. Auf den ersten Blick würde man dann sagen ja klar wer würde dann noch ein Ingenieursstudium machen. Das ist aber ein grundsätzlich verkehrter Denkansatz da

1. es immer Leute gibt die lieber mit Zahlen jonglieren als eine Wand hochzuziehen und andersrum
2. ist der Job des Maurers härter als der des Ingenieurs und nicht jeder zieht harte Arbeit vor wenn er einfacher und leichter das Geld verdienen kann.

Punkt 2 drückt man zu gerne in den Skat, nämlich das man durch das Studium einen besseren und leichteren Job gibt, eine maßlose Überbezahlung ist da wirklich nicht nötig.
Nur leider wird sowas nicht gelehrt, das einzige was man gelehrt bekommt in diesem System ist Ellenbogenverhalten und Geldgier, was aber gewollt ist -> Teile und Herrsche.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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22.11.2013 18:12 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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Deutsche wollen ihren Kindern noch was bieten (so hoffe ich) und wenn diese es nicht können so lassen sie es ganz sein.

Übrigens haben wir 7 Milliarden Menschen auf diesen Planeten, hätte die Erde genug Nahrung zu bieten, so würde die eine Hälfte nicht hungern und die andere Hälfte keine Chemie futtern welches sie mit Nahrung verwechseln.

Die Entwicklung in Deutschland ist daher sehr gut. Jetzt noch die ungezügelte Einwanderung in den Griff kriegen und alles wird super.
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22.11.2013 20:25 Uhr von damien2003
 
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Die Kinder die heute geboren werden, sind Europas zukünftige Sklaven.
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22.11.2013 20:36 Uhr von erdengott
 
+0 | -2
 
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Die Vollkaskomentalität schlägt zurück. Kinder nur wenn alles 100%ig ist, das kann nicht klappen. Das Problem würde sich von allein lösen, die Arbeits- und Entlohnungssituation würde neue Chancen bieten wenn man das Schrumpfen der Bevölkerung zuließe und das Land nicht mit Lohndrückern auffüllt.
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23.11.2013 13:21 Uhr von Alexius03
 
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Frei nach Waldi Hartmann: "Wer will schon Kinder die kein eigenes Land haben."
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24.11.2013 10:51 Uhr von erdengott
 
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Wer meint man könnte keine Kinder in diese Welt setzen weil sie so unlebenswert wäre, sollte so konsequent sein sich umgehend selbst in die sechseckige Kiste zu begeben.
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24.11.2013 10:57 Uhr von erdengott
 
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Es ist mehr als die eigentliche finanzielle Situation. Wer ausreichend Geld hat um Kinder ordentlich großzuziehen, dem wird aktuell mit panischen "Altersarmut!"-Schreien versucht das Kinderkriegen auszutreiben. Wir müssen weniger Europa und die Welt, dafür mehr Deutschland.retten.

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