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Amazon führt eigene virtuelle Währung ein

Amazon führt seine eigene virtuelle Währung "Coins" auch in Deutschland ein. Zur Einführung erhält jeder Nutzer eines Kindle Fires 500 Coins im Wert von 5 Euro.

Mit den Coins können sich die Kunden Spiele oder Apps kaufen. Der Vorteil für die Nutzer ist, dass sie durch das Bezahlen mit der Währung einen Rabatt von bis zu zehn Prozent erhalten.

In den USA konnte sich die eigene Währung bereits durchsetzen. Die Entwickler von Apps zeigten sich mit den gesteigerten Umsätzen sehr zufrieden.


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WebReporter: shortklon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Amazon, Währung, Kindle Fire
Quelle: www.huffingtonpost.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2013 10:57 Uhr von Rechtschreiber
 
+13 | -4
 
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Und jetzt geifern sie alle auf den Profit hinter digitalen Währungen wie der Bitcoin. Nur eines ist halt blöd: Sobald eine Institution dahinter steht, ist das Geld einfach nur wertlos.
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22.11.2013 11:04 Uhr von opheltes
 
+1 | -7
 
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Solche Variante wurde schon woanders viele male getestet. Da Amazon recht gross ist waere es moeglich, dass es umsetzbar waere.

Somit ist der Logist in Krisenzeiten von der Finanzbranche abgekoppelt.

Stellt euch mal vor die Coins werden so stabil, dass jede Waehrung damit kaufbar waere ausserhalb der Krisen. Das muss natuerlich viele Jahre getestet werden.

Frueher war es Kuh vs Schwein auf dem Marktplatz - mittlerweise ist das Geld so unausgewogen dass man nicht mehr weiss wie man es richtig ausgeben soll ohne grossen Verlust zumachen.
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22.11.2013 11:09 Uhr von Justus5
 
+2 | -4
 
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Die schiere Größe von Amazon ist in diesem Fall nicht zu unterschätzen.
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22.11.2013 11:15 Uhr von fuxxa
 
+10 | -0
 
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Das hat absolut nichts mit Bitcoins gemeinsam. Wenn Amazon sagt 1 Coin = 1 Euro, dann bleibt es so. Es dient nur Rabatten für für die eigenen Kunden und diese Kunden zu binden. Vergleichbar mit Microsoft Points. Beit btc-e.com zum Beispiel werden niemals Amazon Coins gehandelt werden.
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22.11.2013 11:39 Uhr von xxMcMasterxx
 
+1 | -6
 
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Find ich Cool ;D
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22.11.2013 11:59 Uhr von Thomas-27
 
+5 | -2
 
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Und was ist an einem Prepaid-System jetzt so toll?
Die bekommen schöne Zinsen für mein Geld und die 10% Rabatt können jederzeit gestrichen werden.
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22.11.2013 13:56 Uhr von bigpapa
 
+0 | -2
 
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@Thomas-27

An einen Prepaid-System ist vieles Toll.

z.B. habe ich kein Risiko außer den paar Euro die ich mir gekauft habe. Also nix Kreditkarten-Nr. / Datenbankhacks etc.

Und selbst wenn einer was häckt bei mir, kann er keine Dummheiten machen, da ich nicht einmal eine Kreditkarte besitze.

Ob die das Zeug nun Euro oder Coins nennen ist mit völlig egal.

Die können nur auf diese Weise Rabatte geben, ohne das der Einzelhandel der die "Rubbelkarten" verkauft, davon was abbekommt.

Die einzige interessante Frage dabei ist, ob die diese Coins auch auf normale Einkäufe anwenden oder nur auf virtuelle Waren.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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22.11.2013 14:45 Uhr von Thomas-27
 
+3 | -1
 
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@bigpapa:
Ich habe mich noch nicht so sehr damit beschäftigt, aber wie bezahlst Du dann die Coins?

Anstatt der Ware bezahlst Du jetzt die Coins per Überweisung und bezahlst dann damit die Ware, oder?
Das ist doch nur ein zusätzlicher Zwischenschritt, der die Sicherheit eher reduziert, weil die Datenbank, auf der Deine Coins liegen gehackt werden kann.
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22.11.2013 18:10 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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@Thomas-27

Ich weiss nicht wie ich die "Coins" bezahle. Aber bisher mache ich es so. Ich kaufe im Zeitungsladen oder im Discounter eine Pappkarte mit ein Rubbelfeld. (15, 25,50, 100 Euro) sind übliche Größen.

Dann rubbele ich das Feld auf. Gebe den Code bei Amazon oder Apple ein, und kann sofort über GENAU DIESE SUMME verfügen und nicht 1 Cent mehr.

Sollte ich höhere Kosten verursachen wollen, lehnen die Systeme einfach ab.

Wenn ich mir den Ständer im Discounter ansehe, sind da ca. 30 Unternehmen inkl. Goggle / MS, Zalando und Ikea (die fallen mir grade ein) vorhanden.

Das ganze nennen die "Geschenkkarte".

Besonders bei Apple ist mir das wichtig. Da ich wie erwähnt einfach keine Kreditkarte will. Erstens sind die Dinger unsicher und 2. kosten die auch noch Geld. Das muss nicht sein.

So einfach ist das.

Edit : Und in mein Augen ist das völlig egal ob die das in Euro oder in Coins abrechnen. Ich weiss was mein Rubbelcode wert ist.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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23.11.2013 10:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Im Prinzip könnte die Ware ja auch billiger sein - ohne diese Coins. Da wird der Käufer doch zuerst höher mit dem Kauf belastet und dann gezwungen sein verbliebenes Guthaben für etwas auszugeben, was er sonst nie kaufen würde.
Das ist als ob ein Bäcker jedes mal 10 Cent mehr verlangt und in eine persönliche Sparbüchse wirft - damit man nur noch bei ihm einkauft.

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