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Kommentar zur Präsidentschaftswahl in Chile: Nachwirkungen der Diktatur

Am 15. Dezember diesen Jahres geht es bei der Präsidentschaftswahl in Chile in die Stichwahl. Die Bürger haben die Wahl zwischen der Sozialistin Michelle Blanchet und der derzeitigen Arbeitsministerin Evelyn Matthei. Zwei Kandidatinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Doch eigentlich steht erneut das Erbe der Pinochet-Diktatur zur Wahl. Denn Pinochet hatte den Sozialstaat abgeschafft, was zur Folge hatte, dass die Reichen reicher wurden und die Armen ärmer. Und dies ist in Chile heute auch nicht viel anders.

Chile hat zwar ein großes wirtschaftliches Wachstum, aber dennoch eine der größten Gerechtigkeitsscheren, die es auf der Welt gibt. Das enttäuschende erste Wahlergebnis für Matthei am letzten Sonntag zeigte, dass das Land von linken Reformen noch weit entfernt ist, so Bernd Pickert von "taz.de".


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chile, Kommentar, Diktatur, Präsidentschaftswahl
Quelle: www.taz.de

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