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Keine Deckelung der Dispozinsen in Sicht

Die Koalitionsverhandlungen haben die von Verbraucherschützern gewünschte Deckelung der Dispozinsen für Bankkunden nicht befürwortet. Die Politik will vielmehr warnen und aufklären.

Der Verbraucherschutz ist enttäuscht. Warnungen schützen vielleicht unbedachte Bürger, aber nicht die Verbraucher, die wirklich mit überhöhten Zinsforderungen in einer Notlage sind. Eine Deckelung im Bereich von acht Prozent über dem Basiszins wäre sinnvoll.

Verbraucherschützer kritisieren seit langem, dass die Banken die Niedrigzinsen im Euroraum nicht zum Anlass nehmen, dies auch über Senkungen im Dispobereich an die Kunden weiterzugeben. Zinssätze von 14 Prozent sind hier keine Seltenheit.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zinsen, Verbraucherschützer, Enttäuschung, Dispokredit
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2013 15:41 Uhr von quade34
 
+3 | -2
 
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Dispo komplett abschaffen. Diese Kreditfalle hat schon genug Leute ins Unglück gestürzt. Es sollte besser möglich sein, kleinere Überbrückungskredite per Vertrag abzuschließen. Da weiß dann jeder woran er ist und kann sich den Anbieter auch noch aussuchen. Viele sind heutzutage garnicht mehr in der Lage aus dem Dispo heraus zu kommen, weil ihnen die Zinsen und die Unübersichtlichkeit alle Hoffnung und alle Möglichkeiten nehmen.
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21.11.2013 16:04 Uhr von kniekehle
 
+2 | -0
 
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@Quade
Da bin ich ganz deiner Meinung, würde aber noch einen Schritt weiter gehen. Dispo abschaffen und je nach Kreditwürdigkeit kleinere Kredite, zu vorher festgelgten Konditionen vergeben. Falls die Kreditwürdigkeit nicht gegeben ist, kann sich derjenige die geplante Anschaffung halt nicht leisten und muss darauf verzichten. In allen anderen Fällen, welche eine Inanspruchnahme des Dispos begründen könnten, lebt der Betroffene offensichtlich über seine Verhältnisse und auch das muss grundsätzlich unterbunden werden, um einer Überschuldung vorzubeugen.
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21.11.2013 16:58 Uhr von Kingbee
 
+2 | -0
 
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Nix besonderes, da beide Parteien doch bereits lange (bei der SPD zumindest seit dem unsäglichen Schröder) von der Wirtschaft und den Banken bestimmt werden.
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21.11.2013 17:05 Uhr von maki
 
+3 | -3
 
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Sacht ausgerechnet der Verfechter das BRD-Unrechtsstaates, der über Sachen labert, von denen er nur das weiss, was andere ihm ins Hirn gesch....en haben.
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21.11.2013 21:12 Uhr von Sonny61
 
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War doch klar - keiner verärgert seinen Geldgeber!

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