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USA: Piloten des Boeing-Mega-Frachters "Dreamlifter" verfliegen sich und sitzen fest

Auf einem Flug zur McConnel Air Force Base im US-Bundesstaat Kansas verflogen sich die Piloten trotz bereits erfolgter Landeerlaubnis um 15 Kilometer und landeten auf dem Colonel James Jabara Airport nahe der Stadt Wichita.

Problem hierbei ist, dass die Startbahn nur 1,9 Kilometer misst und der Dreamlifter bei entsprechender Beladung 2,8 Kilometer für einen erfolgreichen Start benötigt. Somit sitzen die Piloten samt Flugzeug bis zur Lösungsfindung fest.

Boeings Dreamlifter fasst 1.900 Kubikmeter Fracht und somit dreimal mehr als eine herkömmliche 747. Diese Kapazität wird benötigt, um Rumpfteile der Boeing 787 Dreamliner zu transportieren.


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WebReporter: th3_m0l3
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Landung, Frachter, Boing
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2013 12:12 Uhr von PeterLustig2009
 
+7 | -6
 
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Die einfachste Möglichkeit wäre wohl ihn nicht voll zu beladen und dann abzuheben.

Frag mich nur wie die den Vogel runterbekommen haben wenn selbst dafür die Landebahn angeblich schon zu kurz ist.

Pilotenfehler?? Und die haben dann auch den Befehl zum durchstarten etc. verweigert?
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21.11.2013 12:37 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -3
 
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Naja wenn der Sprit alle ist hat sich nicht viel mit Durchstarten... Wenn das Ding jetzt beladen sein sollte und nicht leer wird das ein echtes problem abzuheben.
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21.11.2013 13:04 Uhr von amaxx
 
+6 | -2
 
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"Leitstrahl" hört sich so nach nem SciFi-Film mit Aliens an!

@PeterLustig: Ganz einfach: Zum Landen und Ausrollen benötigt man nicht so eine lange Bahn wie zum starten, die sind wahrscheinlich auch gut in die Eisen getreten. Woher weißt Du denn, dass die den Befehl zum durchstarten bekommen haben? Sie hatten ja zuvor den Befehl zu landen bekommen von einem anderen Flughafen und waren vermutlich auf einer anderen Frequenz als dieser Flughafen?

Für die kurze Flugstrecke von 15km benötigt man nicht viel Kerosin, aber selbst dafür wirds wohl zu schwer sein, da gibts nur eins: ausladen und auf dem Landweg transportieren, sind ja nur 15km, hoffentlich sind keine Brücken im Weg der großen Rumpfteile. Zum Ausladen wird man aber wohl erstmal Spezialgeräte herholen müssen, weil die Teile die der transportiert gewaltig groß sind.
Ich hab den Dreamlifter mal in Frankfurt gesehen, ein riesiges Ding ist das.

Aber sowas ähnliches ist auch schonmal in Deutschland passiert: http://www.spiegel.de/...
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21.11.2013 13:55 Uhr von maxyking
 
+0 | -4
 
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Sie haben sich um 15 km verflogen, dann sollen sie die Kiste eben leer räumen und die Ladung per LKW zum ziel fahren.
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21.11.2013 14:37 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -1
 
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@amaxx
[...]Zum Landen und Ausrollen benötigt man nicht so eine lange Bahn wie zum starten, die sind wahrscheinlich auch gut in die Eisen getreten[...]

Sehr gut angemerkt ist mir aber auch nicht entgangen. Allerdings steht in der Quelle

[...]selbst zum Landen ist das für den Dreamlifter eigentlich zu knapp. [...] Mein Statement diesbezüglich kam nicht von ungefähr ;)

[...]Woher weißt Du denn, dass die den Befehl zum durchstarten bekommen haben? Sie hatten ja zuvor den Befehl zu landen bekommen von einem anderen Flughafen und waren vermutlich auf einer anderen Frequenz als dieser Flughafen?[...]

Der Befehl zum durchstarten wäre in so einem Fall das Standardprozedere. Und sowohl der richtige Flughafen als auch der wo sie gelandet sind müssten ja sehen dass was nicht stimmt.
Jeder Flughafen hat übrigens die Chance auf den Kanal der benachbarten Flughäfen "aufzuspringen" um eben solche Missverständnisse abzuwenden.

Das Ding ist da übrigens leer gelandet weil auf dem Zielflughafen die Teile zum Einladen warten ;)
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21.11.2013 14:39 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -2
 
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@maxyking
Ich baue ein riesiges Flugzeug um Flugzeugteile zu transportieren. Und wenn das nicht geht pack ich die Teile einfach auf nen LKW und gut ist :D

Wenn die Welt so einfach wäre. Ich glaub ich komm mit meinem Kombi vorbei und hol die Teile ab :P
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21.11.2013 15:41 Uhr von Justus5
 
+2 | -2
 
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15 km verflogen?
Soll ja bei US-Drohnen auch gelegentlich passieren....
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21.11.2013 15:41 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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Sowas passiert immer wieder, die Flughafen-Dichte in den USA ist teilweise einfach zu hoch und, vor allem historisch, oft auch zu gleich in Aussehen und Ausrichtung der Landebahn. Dazu kommt, dass Landungen weltweit in aller Regel auf Sicht stattfinden.

http://www.theledger.com/...

http://www.youtube.com/...

Das Video zeigt auch, weshalb Flugzeuge auf eigentlich zu kurzen Bahnen landen können: Die nominale Länge der Landestrecke beinhaltet einen sanften Abbremsvorgang sowie mehrere hundert Meter Kulanz - wichtig bei starkem Wind etc.

Im Fall der Fälle kann man aber auch dann, wenn man erst recht spät erkennt, dass die Landebahn viel zu kurz ist, vollen Umkehrschub geben und die Bremsen durchdrücken (vgl. hierzu das Video, als der Pilot bei etwa 0:11 Sekunden merkt, dass ihm die Strecke ausgeht).


Diese kleinen Flughäfen haben in aller Regel auch keinerlei Tower oder andere Einrichtungen.


PS: Die C-17 konnte leer starten. Eine in den 70er Jahren dort versehentlich gelandete 727 musste auseinandergebaut werden.
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21.11.2013 16:09 Uhr von Perisecor
 
+4 | -4
 
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@ Fred_Flintstone

Der Landeanflug erfolgt bei gutem Wetter immer auf Sicht, auch bei Passagiermaschinen.

ILS etc. sorgen nur dafür, dass auch bei schlechtem Wetter bis zu einer bestimmten Grenze gelandet werden kann.
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21.11.2013 22:34 Uhr von keineahnung13
 
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also mit dem Piloten braucht man aber keine Angst haben, der bekommt auch ein zu großen Flieger auf einer zu kleinen Landebahn runter die eigentlich überhaupt nicht gehen sollte.

Naja vielleicht reichts das abladen ja aus sonst wirds bisl teurer und das Flugzeug muss auf paar Tieflader 15km durchs Land gefahren werden^^
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22.11.2013 09:02 Uhr von tutnix
 
+0 | -0
 
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@PeterLustig2009

der transport mittels flugzeug hat vor allen logistische gründe, gerade auf langen strecken. prinzipiell wäre der transport per schwertransport nicht unmöglich, nur extrem aufwendig.
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22.11.2013 10:48 Uhr von Ruthle
 
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man kann doch das Flugzeug auch langsam fahren lassen, oder geht das nicht? Dann sperrt man halt die kompleten 15 km Strasse und fährt das Flugzeug zum richtigen Flugplatz...

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