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München: Promis wie Uli Hoeneß müssen sich nicht Gerichtsaal mit Zschäpe teilen

Die bayerische Justiz entschied nun, dass prominente Angeklagte wie zum Beispiel Uli Hoeneß nicht denselben Gerichtssaal wie die NSU-Terroristin Beate Zschäpe in ihrem Verfahren betreten müssen.

So wird Hoeneß´ Fall im Münchner Justizpalast verhandelt und nicht im alten Strafjustizzentrum, wo gerade der NSU-Fall läuft.

Auch der Prozess um die ehemaligen Vorstände der Bayerischen Landesbank werden in das neobarocke Justizgebäude ausweichen können, sowie auch Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, falls dieser wegen Bestechung vor das Münchner Gericht muss.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Prozess, Uli Hoeneß
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2013 11:39 Uhr von brycer
 
+9 | -0
 
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Im Prinzip ist das doch völlig egal wo genau verhandelt wird.
´Gerichtssaal mit Zschäpe teilen´ - welch blöder Ausdruck. Die Prozesse werden ja nicht zur selben Zeit im selben Saal stattfinden, also müssen sie ihn nicht teilen.
Auch wird es Hoeneß mehr oder weniger egal sein wo verhandelt wird. Für ihn zählt das Urteil - und das hängt nicht von Saal ab. ;-P
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21.11.2013 12:05 Uhr von desinalco
 
+5 | -3
 
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wenn das so stimmt, und die quelle klingt leider so, dann kommt dies einer vorverurteilung gleich

das reinste schmierentheater
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21.11.2013 13:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -4
 
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Der.Blonde
[...]Warum sich so viele hinter ihn stellen, ist mir ein Rätsel. Der Mann hat so viel Geld gescheffelt, ist steinreich geworden und hat das in erster Linie, der Förderung dieser Gesellschaft zu verdanken, ist aber übermannt von seiner Geldgier nicht betrit seinen Teil zu leisten. Das zeigt doch nur zu deutlich, was für ein Charakterloser Gesele er ist. [...]

Könnte daran liegen dass diese "vielen" sich vorher informieren.

1. UH hat die Kapitalertragssteuer nicht gezahlt
2. UH hat sein Einkommen ganz normal versteuert
3. UH ist nicht wie andere Prominente in ein Steuerparadies umgezogen
4. UH spendet einen Großteil seines Geldes für karikative und soziale Zwecke
5. UH hat alle seine nichtgezahlten Steuern bereits nachgezahlt
6. UH hat die angefallenen Zinsen sowie ein Strafgeld ebenfalls bezahlt


Hier zu behaupten er wäre nicht bereit gewesen seinen "Teil" zu leisten grenzt schon an Ignoranz vom feinsten.


Dass sein Fall nicht im "normalen" Gerichtssaal verhandelt wird liegt aber nicht an seinem "exclusiven" Stand sondern einfach daran dass ein derart großes mediales Interesse erwartet wird dass die Kapazitäten des Gerichtssaales überschritten werden. Somit weicht man auf größere Räumlichkeiten aus.

Klingt natürlich weniger spektakulär als so wie es tante_mathilda schreibt :D
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21.11.2013 16:13 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Prominente Personen haben die selben Gerichtssäle wie alle anderen zu nutzen. Insebesonde eine Frechheit sich aussuchen zu können, welchen man den gerne hätte.

Darf Zschäpe sich dann auch aussuchen, dass sie den und den Gerichtssaal aber nicht weil, weil da schon über Person X verhandelt wurde?

Außerdem: Hoeneß hat schon gestanden, ich kann also davon ausgehen, dass er tatsächlich ein Straftäter ist, während das bei Zschäpe noch bewiesen werden muss, oder? Warum bekommt denn jemand der sich selbst als schuldig bekennt Sonderrechte?

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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22.11.2013 06:59 Uhr von brycer
 
+0 | -1
 
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Hat sich eigentlich schon mal einer überlegt dass das auch daran liegen könnte dass bei den Prozessen auch unterschiedliche Sicherheitsmaßstäbe angelegt werden?
Der NSU-Prozess bedarf wohl auch mehr Sicherheitsvorkehrungen als der Hoeneß-Prozess.
Eventuell kann man diese Sicherheit im Justizpalast nicht so gut einrichten wie im Strafjustizzentrum und die Prozesse finden schon alleine wegen des benötigten Aufwandes an zwei unterschiedlichen Orten statt.
Beim NSU-Prozess muss man wohl eher durchgeknallte Sympathisanten und deren Aktionen für die Angeklagten befürchten als bei Hoeneß. ;-)

[ nachträglich editiert von brycer ]

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