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Kommentar Frauenquote in Aufsichtsräten: Männerquote - und das nun ganz legal

Eine Untersuchung der Bundesregierung hat ergeben, dass wenn Topmanager ganz ehrlich gefragt werden und sie mit ihren Antworten anonym bleiben können, sie den Sexismus in Unternehmen bestätigen: "Um in den Vorstand zu kommen, spielt die Qualifikation überhaupt keine Rolle."

Also wenn Frauen nicht Aufsichtsräte werden, liegt das nicht an ihrer Leistung oder ihrer Qualifikation, sondern nur an der Wahrnehmung der Gesellschaft, dass es nur eine männliche Elite geben kann. Starke Frauen irritieren die Gesellschaft, da die Klischees der "fürsorglichen Frau" weiterleben.

Um diese hartsitzende Haltung aufzubrechen, hilft nur die Quote. Allerdings bewirkt die halbherzige 30-Prozent-Quote der Union nur, dass Frauen weiterhin klein gehalten werden. Denn mit 30 Prozent gibt es ja weiterhin zwei Drittel männliche Chefs. Für frauenfeindliche Managements ist dies also ein Geschenk der Politik.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Qualifikation, Arbeitsmarkt, Kommentar, Aufsichtsrat, Sexismus, Frauenquote
Quelle: www.taz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2013 17:28 Uhr von desinalco
 
+5 | -1
 
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dinge die die welt nicht braucht

Die Vorwürfe, dass nun einige wenige Frauen in vielen Verwaltungsräten sitzen sowie dass das Qualifikationsniveau durch die Quote gesenkt wurde, konnten hinsichtlich der Kumulation wissenschaftlich bewiesen werden.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/...
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20.11.2013 18:02 Uhr von zascha911
 
+7 | -0
 
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Und der nächste femastasen Blödsinn. Ein Vorschlag an die Frauen wie wäre es mal mit gleichwertig Arbeiten anstatt immer rumheulen.
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20.11.2013 19:16 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
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Ginge es nach Wissen und Qualifikation, würden viele nicht im Vorstand, in Aufsichtsräten oder im Parlament sitzen. Vitamin B und das Parteibuch... alles was zählt.
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20.11.2013 21:21 Uhr von ElChefo
 
+5 | -0
 
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Eine zentrale Frage bleibt doch bei dem ganzen Quotengeschacher:

Es geht immer nur um die Rosinen im Kuchen. Es geht immer nur um die Stellen, an denen man oben sitzt und ganz doll viel zu sagen hat. Was ist denn jetzt aber mit den ganzen "Schmuddeljobs", wo man sich die Finger dreckig machen muss? Was ist mit einer Frauenquote in Autowerkstätten, am Fliessband, im Tagebau, bei der Müllabfuhr?

Ich mein, es ist schon klar, das jeder (auch Frauen) gerne der Häuptling sein will, aber was ist eine Horde Häuptlinge ohne Indianer?
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20.11.2013 22:20 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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Bei sowas weiß ich immer nicht was schlimmer ist. Daß sie offen zugeben daß diese Jobs oft von unqualifizierten ausgeübt werden (aka Fachkräftemangel), oder daß sie noch nicht einmal geschafft haben das Grundgesetz wenigstens bis zum Art. 3 zu lesen.
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21.11.2013 05:18 Uhr von evildeeds
 
+1 | -0
 
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die taz ist eine feministische Zeitung.
die frage ist ob überhaut irgendwas wahr ist was die zu diesem thema schreiben
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21.11.2013 07:22 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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"wenn Topmanager ganz ehrlich gefragt werden und sie mit ihren Antworten anonym bleiben können"

Ich behaupte jetzt einfach mal das Gegenteil. Kann ja niemand irgendetwas belegen, also ist diese Untersuchung völlig Gegenstandslos.

Außerdem heißt es demnächst: "Du kleines Blondchen bist doch nür über die Quote reingekommen..."
Und dann "braucht" man wieder ein neues Antidiskriminierungsgesetz.
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21.11.2013 08:36 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -1
 
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@Seth68 "während ein anderer Bewerber, der fachlich wesentlich besser ist das Nachsehen hat."
OK Da schauen wir mal z.B. BASF : Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. h.c. Eggert Voscherau
1943 in Hamburg
geboren.Nach Abschluss der Wirtschaftsoberschule absolvierte er eine Lehre beim Konsumgüterhersteller Unilever.
Im März 2006 wurde ihm die Ehrendoktorwürde
der Universität Mannheim verliehen. Im Mai 2008
wurde er vom deutschen Bundespräsidenten mit
dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

So das finden wir zu seiner fachlichen Qualifikation! Cool er hat eine Lehre gemacht eins11

Oder Deutschlands wertvollste AG https://www.allianz.com/...
Die Versicherungskaufleute sind geschenkt aber was bringt der Deutschlehrer fachlich?

[ nachträglich editiert von schlammungeheuer ]
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21.11.2013 08:59 Uhr von schlammungeheuer
 
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@tsunami13 "Ok steht zwar drinne Qualifikation spiele kine Rolle, aber das denke ich bezieht sich auf Mann oder Frau. "
Wen eine Lehre beim Konsumgüterhersteller Unilever ausreich um Vorsitzender des Aufsichtsrats des größte Chemiekonzern. Weltweit zu werden?
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21.11.2013 11:12 Uhr von ElChefo
 
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@schlammungeheuer

...das er nach vierzig Jahren im Betrieb auf diesen Posten gewählt wurde, nachdem er so ziemlich die gesamte Leiter hoch gearbeitet hat, passt nicht so ganz in deinen Argumentationsstrang. Also lässt es gleich mal raus. Spannend.

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