20.11.13 15:48 Uhr
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Internet-Piraterie: Vertrieb illegaler E-Books auf dem Vormarsch

Laut dem aktuellen "Gutenberg 3.4 - E-Book-Piracy Report" führen legale E-Book-Angebote in Deutschland noch immer ein Nischendasein.

Außerdem kommen auf ein legal gekauftes E-Book inzwischen durchschnittlich zehn raubkopierte. Und hier ist die Tendenz steigend.

Die Verlage schauen dieser Entwicklung bislang nur zu. Noch gibt es keine Flatrate-Angebote wie zum Beispiel bei Filmen oder Musik.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, E-Book, Piraterie, Raubkopien
Quelle: www.krone.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2013 16:15 Uhr von magnificus
 
+3 | -1
 
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"Vertrieb illegaler E-Books auf dem Vormarsch" ?

Wenn überhaupt, dann "illegaler Vertrieb von E-Books" denn der Vertrieb ist illegal, nicht die E-Books.
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20.11.2013 16:44 Uhr von Shortster
 
+11 | -1
 
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Die Verlage haben uns in Bezug auf E-Books das Blaue vom Himmel versprochen. Wie viel billiger E-Books doch dann sein würden, weil ja schließlich die immensen Kosten für herkömmlichen Vertrieb und Druck wegfallen würden.

Und was ist daraus geworden? NICHTS!!! Ein E-Book kostet in jedem Shop, der die Dinger (legal) vertreiben darf exakt genau so viel wie die gedruckten Bücher. Also nichts mit Preisvorteil von E-Books gegenüber Altpapier.

Hinzu kommen noch erhebliche weitere Nachteile "legaler" E-Books. Klar, der Anteil deutscher E-Books in Amazonien wächst stetig. Nur KAUFE ich dort keine Bücher, sondern nur die Nutzungsrechte... Und Amazon darf mir im schlimmsten Fall meine Bücher löschen (schon passiert) oder sogar das Konto sperren und mir somit den Zugriff auf alle meine "gekauften" Bücher entziehen. Klar, dass bei diesen Aussichten die meisten Leute dann die illegale Version vorziehen.

[ nachträglich editiert von Shortster ]
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20.11.2013 16:55 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -0
 
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sprich die verlage machen genau das gleiche wie die musik-film industrie:
alles verschlafen - mondpreise aufrufen und nachher über die ganzen raubmordkopierer jammern
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20.11.2013 18:03 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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"Die Verlage schauen dieser Entwicklung bislang nur zu."

Tun sie nicht.
Sie sind für einen signifikanten Anteil der Abmahnungen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen verantwortlich.
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21.11.2013 10:36 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@Shortster

"Die Verlage haben uns in Bezug auf E-Books das Blaue vom Himmel versprochen. Wie viel billiger E-Books doch dann sein würden, weil ja schließlich die immensen Kosten für herkömmlichen Vertrieb und Druck wegfallen würden."

Das sind aber nicht die Verlage schuld sondern die Gesetzgebung. Aufgrund der Buchpreisbindung haben die Verlage keine andere Möglichkeit.

In Sachen Amazon gebe ich dir völlig recht.
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25.11.2013 09:53 Uhr von Shortster
 
+2 | -0
 
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@artefaktum

Und der nächste, der auf diesen "Blödsinn" reinfällt... die Buchpreisbindung legt nur fest, dass ein Buch überall für denselben Preis verkauft werden muss...

Und nun ratet mal, wer diesen Preis festlegt? Richtiiiiig... die Verlage!!! Passiert so ja auch mit "herkömmlichen" Sonderausgaben / Sonderauflagen / Mängelexemplaren, etc...

Es wäre also absolut kein Problem, wenn ein Verlag ein Ebook als eine Art Sonder-/Specialedition "neu auflegen" würde, und für diese (elektronische) Neuauflage einen anderen Preis festlegen würde. Und dank der Buchpreisbindung würde das Ebook dann überall wie gewohnt genau denselben Preis kosten...
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27.11.2013 21:46 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@Shortser

Also wenn es so einfach sein sollte die Buchpreisbindung zu umgehen, dann wäre sie damit noch sinnfreier als ich bisher schon dachte!
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03.12.2013 09:04 Uhr von Shortster
 
+0 | -0
 
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@SHA-KA-REE:

"Die Buchpreisbindung ist die gesetzliche oder vertragliche Auflage, für bestimmte Produkte eine festgelegte Preisbindung einzuhalten. Sie verpflichtet Verlage beziehungsweise Buchimporteure, einen Verkaufspreis festzusetzen, der dann für alle Verkäufer verbindlich ist."

Die Buchpreisbindung würde doch somit nicht umgangen werden, weil die VERLAGE (laut Buchpreisbindungsgesetz) verpflichtet sind, einen verbindlichen Verkaufspreis (der für alle gleich ist) FESTZULEGEN. Wenn der Verlag, der bspw. die Rechte an den Harry Potter - Romanen hält, beschließen würde, dass die Ebooks als "Neuauflage" oder "Sonderedition" oder wie auch immer die das dann nennen, für einen Preis von 1€ verkauft werden sollen, dann würde diese Auflage aufgrund der Buchpreisbindung ÜBERALL für 1€ verkauft werden MÜSSEN.

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