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Geringer Lohn: Wal-Mart Mitarbeiter können sich die eigenen Produkte nicht leisten

Die Supermarktkette Wal-Mart macht in den USA mit einer umstrittenen Aktion Schlagzeilen. In einer Wal-Mart-Filiale in Ohio wurden zwei Spendenboxen für die eigenen Mitarbeiter aufgestellt.

Viele Mitarbeiter der Supermarktkette bekommen offenbar einen so geringen Lohn, dass sie sich das traditionelle Thanksgiving-Essen nicht leisten konnten. Mit der Spendenaktion wurde um Lebensmittelgaben gebeten.

"Wal-Mart ruft uns dazu auf, Lebensmittel an unsere Mitarbeiter zu spenden. Warum kann Wal-Mart uns nicht genug bezahlen, um unsere Familien zu ernähren?", kritisierte die Mitarbeitervereinigung "Organization United for Respect at Walmart".


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Spende, Lohn, Wal-Mart, Thanksgiving
Quelle: www.stern.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2013 06:21 Uhr von Jonei835
 
+21 | -3
 
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Je mehr ich von dem Land höre, desto weniger gefällt es mir.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum die USA immer bei allen Themen Leitbild sind.
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20.11.2013 06:48 Uhr von brycer
 
+14 | -0
 
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@Jonei835:
Das Schlimme ist doch dass auch bei uns Arbeitgeber zunehmend auf diesen Zug aufspringen.
"Wieso soll ich meinen Arbeitern mehr zahlen? Ich kann doch nichts dafür dass das Leben so teuer ist. Hauptsache meine Produkte sind international wettbewerbsfähig und werfen dann noch viel Gewinn ab. Jedes Jahr mehr, denn das Leben wird auch teurer." ;-P
Zunehmend muss auch bei uns die Allgemeinheit dafür gerade stehen, dass die Arbeitgeber immer mehr am Lohn sparen.
Schlecht ist das für jene, die nur im Inland agieren. Denn wenn die Leute wenig Geld haben können sie auch nur wenig ausgeben.
Die international tätigen Firmen füllen sich ihre Taschen immer mehr und drohen damit Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, wenn z.B. der Mindestlohn kommt.
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20.11.2013 08:57 Uhr von psycoman
 
+3 | -0
 
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Anstatt Essen für die Mitarbeiter zu sammeln sollte die Firma den Leuten mehr zahlen. Sicher sind das keine hochqualifizierten Leute, aber von einem Vollzeitberuf sollte man ohne Unterstützung leben können.

Bei uns ist es doch auch in vielen Berufen so, dass man ohne staatliche Unterstützung nicht davon leben könnte.

Aber was will man dagegen machen? Entweder der Staat greift mit einem Mindestlohn ein oder es müssten wirklich alle Arbeitnehmer sich weigern dort zu arbeiten, was nie passieren wird.
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20.11.2013 09:23 Uhr von VT87
 
+2 | -0
 
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In einem Land wie unserem mit (noch) intaktem Sozialsystem, sollte man solche Arbeitgeber einfach auflaufen lassen. Wer keinen anständigen Lohn bezahlen kann, der ist nicht wettbewerbsfähig. Und diese Niedriglohnsubvention (Aufstocken, Zuschüsse für Arbeitgeber bei Einstellung, Zwang jeden! Job anzunehmen) sollte auch gestoppt werden.
Deutschland wäre wahrscheinlich erfolgreicher, wenn es wieder auf Qualität statt Quantität setzen würde.
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20.11.2013 10:13 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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@VT87:
Wenn du das Aufstocken stoppst, dann triffst du ja nur diejenigen die auf das Aufstocken angewiesen sind. Die Arbeitgeber juckt das überhaupt nicht. Aber die Zuschüsse sollten ihnen gestrichen werden - und zwar bis auf 0!
Und wenn sie nur solche Löhne zahlen wollen dass die Leute ausgleichen müssen, dann sollen sie den doppelten Ausgleichsbetrag an Vater Staat zahlen müssen.
Denn nur so, dass es ihnen weh tut, kann man sie dazu bewegen sich zu ändern.
Derzeit passiert ihnen ja nichts, da unsere Regierung ihnen den Rücken frei hält und sie können fröhlich in diesem Stil weiter machen. ;-P
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20.11.2013 10:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -2
 
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Es gibt keine Firma in Deutschland, wo sich alle Angestellten mit ihrem Lohn die Produkte der Firma leisten können.
Wäre dies nämlich der Fall, würde die Firma mehr für Löhne bezahlen als sie selber einnimmt - und nach 1 Woche pleite. Für 1 Million Euro Löhne zahlen, und die Produkte kosten zusammen nur 950.000 Euro. Das klappt nicht.

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