19.11.13 19:52 Uhr
 574
 

Nach 30 Jahren: US-Serienmörder wird hingerichtet

Joseph Franklin hat unzählige Menschen getötet. Die Taten verübte er zwischen 1977 und 1980. Dafür wurde er 1981 verurteilt. Am Mittwoch wird er hingerichtet.

Franklin verstand sich als Krieger, der es auf Juden und Farbige abgesehen hatte. Er agierte wie ein Scharfschütze, um seine Opfer zu töten.

Über 30 Jahre saß Franklin im Gefängnis, gab jetzt noch einmal ein letztes Interview . Die Ermordungen zumindest zweier Jungen täten ihm leid, so der Serienmörder.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Steilstoff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: US, Hinrichtung, Serienmörder
Quelle: amerika-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Illegale Party - Mindestens neun Tote bei Feuer in kalifornischem Lagerhaus
Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17-jähriger Mann
Gelsenkirchen: Heftige Schlägerei vor Teestube

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.11.2013 20:23 Uhr von hede74
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Joseph Franklin hat nicht nur viele Menschen ermordert, er war auch der, der Larry Flynt niederschoss, Flynt sitzt seitdem im Rollstuhl. Er hat ihm nicht verziehen und hat auch offen über Rachegelüste gesprochen. Trotzdem ist er gegen die Hinrichtung, die, wie ich finde guten Gründe, kann man hier nachlesen:

http://www.tagesschau.de/...

Er ist einfach der Meinung, der Staat sollte nicht selbst zum Mörder werden. Außerdem ist sie zu teuer (lebenslange Haft ist preiswerter), und abschreckend wirkt sie sowieso nicht.

[ nachträglich editiert von hede74 ]
Kommentar ansehen
19.11.2013 20:56 Uhr von 4thelement
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
das die amis eh komische ansichten haben ist grundlegend klar ... aber warum verurteilen die einen zum tode und füttern den dann noch 30 jahre durch ? ok vorfreude ist die schönste freude aber trotzdem sind die doch da drüben eher aufs geld sparen aus .... *komisch*
Kommentar ansehen
19.11.2013 20:59 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@ 4thelement

Das ist in diesem Falle kompliziert.

Generell werden die Verfahren aber durch ständige Eingaben und Anträge des Verurteilen bzw. seiner Anwälte verzögert.
Kommentar ansehen
20.11.2013 01:58 Uhr von langweiler48
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn ein zum Tode verurteilter Mensch noch 30 Jahre leben darf, das entspricht fast ein halbes Leben, dann ist das keine Strafe mehr, sondern eine Erlösung.

@Hede74 .... warum soll es billiger sein einen Menschen 30 Jahre durchzufüttern, Gerichts- und Anwaltskosten für die fortwährenden Eingaben aufzukommen, Gefängnispersonal zu bezahlen, um hier nur einige anfallende Kosten zu erwähnen, als einen Strick der mehrfach verwendbar ist, einen Henker der in 1 Stunde seine Arbeit getan hatj ein Arzt der den Tod feststellt?
Kommentar ansehen
20.11.2013 10:59 Uhr von hede74
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@langweiler48

Hier ein Artikel zu den Kosten:

http://www.spiegel.de/...
Kommentar ansehen
21.11.2013 02:41 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@hede74 ..............

Ich habe den Artikel gelesen. Leider konnte ich keine Auflistung der Kosten darin finden. Diese veroeffentlichte Zahlenwurden von Todesstrafengegner erstellt und publiziert, deren Wahrheitgehalt ich stark bezweifle. Man muss viel Fantasie aufbringen, um auf eine 2 stellige Zahl in Millionenhohe fuer ein Hinrichtung zu kommen, wenn man meine 3 Fakten Seil, Henker und Arzt in Betracht zieht. Sollte du eine Quelle mit einer detaillierten Kostenaufstellung hast, kannst du mir die ruhig nennen, sie sollte aber von einer neutralen Kommission stammen.
Kommentar ansehen
21.11.2013 15:24 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ langweiler48

Die Todesstrafe hat dasselbe Problem wie moderne Technologie der Bundeswehr:
Umfangreiche Infrastruktur und andere hohe Ausgaben werden auf sehr wenige Exemplare umgelegt.


Wenn also der gesamte Todesstrafenkomplex eines Staates pro Jahr $20 Millionen kostet, dann - und so rechnet diese Studie - sind das $10 Millionen bei nur zwei Hinrichtungen.

Das ist natürlich eine ziemlich dumme Milchmädchenrechnung die beim Spiegel dadurch abgerundet wird, dass man drei Zitate von Leuten bringt, die behaupten, sie seien unschuldig gewesen. Warum man nicht 100 Zitate von Leuten bringt, die sich als letzte Worte für ihre Taten entschuldigt haben, ist ebenfalls klar - eine objektive Berichterstattung war und ist nicht gewünscht.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studenten stellen Martin Shkrelis HIV-Medikament für zwei Dollar her
Amazon Prime fügt HBO und Cinemax zu seinem Streaming-Dienst hinzu
Darum hat die ARD nicht über den mutmaßlichen Mordfall in Freiburg berichtet


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?