19.11.13 10:41 Uhr
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Nanobeschichtung aus Nickel zur günstigen Wasserstoffgewinnung

Bisher ist es zu teuer, Wasserstoff mittels Solarenergie zu gewinnen. Bisher wird er aus Erdgas gewonnen.

Forscher der Stanford University haben nun eine neue Materialkombination gefunden, bei der die für die photoelektrochemische Aufspaltung des Wassers notwendige Siliziumelektrode mit einer Nickelschicht von 2 Nanometern Dicke versehen wird.

Die Nickelschicht schützt die Elektrode vor Korrosion und beschleunigt den Aufspaltungsprozess. Wirtschaftlich interessant ist die Methode nach einem notwendigen Langzeitversuch frühestens in fünf Jahren.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Beschichtung, Nickel, Wasserstoffgewinnung
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2013 10:55 Uhr von Phillsen
 
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Es ist ernsthaft billiger Wasserstoff aus Erdgas herzustellen als aus Wasser?
Autsch, das hätte ich ja jetzt nicht gedacht. Klar Solarpanels sind teuer in der Anschaffung, aber dafür ist ja der Einsatz hinterher quasi gratis.
Ich hab mich nie wirklich mit Brennstoffzellen und dergleichen beschäftigt, aber hab irgendwie immer gedacht es bräuchte, mal ganz doof gesagt, nicht viel mehr als Wasser und Strom um Wasserstoff/Sauerstoff aufzuspalten.
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19.11.2013 13:40 Uhr von Delios
 
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Hmmm erinnert einen irgendwie an dieses E-Cat System.
Bisher hab ich durch die vagen Informationen und die Geheimniskrämerei gedacht, es sei wieder irgend so ne Spinnerei.
Aber diese Nachricht hier gibt einem wieder ein Stück Hoffnung, dass wir vlt. wirklich irgendwann auf die klassischen fossilen Brennstoffe verzichten können.
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19.11.2013 17:30 Uhr von Phillsen
 
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@Delios
E-Cat kleinkraftwerke kann man doch mittlerweile kaufen.
http://www.e-cat-deutschland.de/...
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20.11.2013 23:11 Uhr von funky_six
 
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Zur Wasserstoff-Herstellung sind viele unterschiedliche Methoden möglich. Dies umfasst zum einen die Verwendung von fossilen Rohstoffen als Ausgangsprodukt und zum anderen die Elektrolyse, die lediglich Wasser und Strom benötigt. Alle Verfahren haben jedoch gemein, dass sie mehr oder weniger viel Energie benötigen.
Soll der Wasserstoff nach seiner Erzeugung flüssig gespeichert werden, muss er auf -254 °C (= 20 K) abgekühlt und verflüssigt werden. Heutige Verflüssigungsanlagen leisten ungefähr 10 bis 15 Tonnen Wasserstoff pro Tag. Zur Verflüssigung wird ungefähr 1/3 der im Wasserstoff gespeicherten Energie benötigt.

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