19.11.13 09:30 Uhr
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Herzinfarktpatient wird zwei Stunden zwischen zwei Städten hin und her gefahren

Am Wochenende musste ein 64-jähriger Mann, der einen Herzinfarkt erlitten hatte, eine wahre Tortur durchstehen. Der Mann wurde zwei Stunden lang zwischen Dortmund und Lünen hin und hergefahren, weil in den Kliniken kein Platz war.

Der Mann hatte gegen 14 Uhr einen Herzinfarkt bekommen. Er wurde dann in ein Lünener Krankenhaus gebracht. Dort ging aber das Herzgerät während der Untersuchung kaputt. In Dortmund waren alle Herzkatheter-Plätze besetzt.

Die Retter fuhren der weilen von Lünen zurück nach Dortmund. Das Johannes-Hospital konnte dann einen Patienten, dem es besser ging als den anderen, verlegen und den 64-Jährigen versorgen. Dieser bekam dann zwei Stunden und fünf Minuten nach seinem Infarkt den lebenserhaltenden Stent gesetzt.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Dortmund, Krankenhaus, Herzinfarkt, Krankenwagen
Quelle: www.westline.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2013 10:34 Uhr von Xaardas
 
+15 | -1
 
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Und dann verlangen einige SPD Mitglieder, dass man Krankenhäuser schließen könnte und die Versorgung wäre nicht schlechter.
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19.11.2013 11:35 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -5
 
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Gut so er hat überlebt - und ob es die anderen bemerkt haben?

In Lünen ging das Gerät kaputt - da wurde nichts gespart und auch kein Politiker oder Krankenkasse hat daran gedreht. Man könnte sich höchsten darüber auslassen das kein ersatzgerät da war. Alles andere ist Dummfug.
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19.11.2013 12:06 Uhr von Rechtschreiber
 
+2 | -8
 
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Wäre es wirklich lebensbedrohlich gewesen, hätte man ihn geflogen.
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19.11.2013 16:44 Uhr von tobsen2009
 
+4 | -0
 
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das Problem besteht leider schon seit Jahren, insbesondere intensivpflichtige Patienten haben nach schweren akuten Erkrankungen oder Unfällen Probleme irgendwo aufgenommen zuwerden. Selbst Hubschrauber müssen oft von der einen Stadt in die nächste fliegen, die Kliniken wollen solche Patienten nur sehr ungern, da diese enorme Kosten verursachen und die Kasse nur 1/5 von den Kosten zahlt. Ist schon sehr häufig vorgekommen das Notärzte in letzter Minute mit einer Strafanzeige drohen mussten um den Patient aus dem Rettungsmittel zubekommen. Hier ist die Politik gefragt, solange sich da nichts ändert, wird es immerwieder solche Fälle geben, leider...

[ nachträglich editiert von tobsen2009 ]
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19.11.2013 22:09 Uhr von DarkBluesky
 
+0 | -0
 
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Wie doof ist das den , kurz nach Bochum rüber 20 Minuten und fertig
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20.11.2013 17:00 Uhr von demokratie-bewahren
 
+0 | -0
 
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Dankt alle der Ulla, die Saat geht jetzt auf.
Nicht, daß gerade öffentliche Krankenhäuser nicht effizienter arbeiten müßten, daß die Spreitzung der Gehälter zu den Chefärzten nicht grotesk hoch ist, aber wenn mit Pauschalen und Zielvorgaben gearbeitet werden muß, dann kommt so was raus. Deshalb weiß der Patient dank Ulla und Lauterbach nicht zu vergessen ! ja nicht mehr, ob er wirklich die OP medizinisch braucht, oder ob er in die Zielvorgabe passt. Dies ist absolut fatal, das das Vertrauen in den Arzt/Ärztin extrem wichtig ist und durch Politik und Kassen für ihr Boni geziehlt zerstört wurde.

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