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Ohne den Fall der Mauer: So würde es 2013 in der DDR aussehen

Die "Bild" ging jetzt der Frage nach, wie es wohl 2013 ohne den Mauerfall in Deutschland aussehen würde. Konkret: Wo stünde die DDR heute?

Zum Beispiel in der Politik. Eventuell dürften DDR-Bürger nun frei in den Westen reisen. Doch bei einem Umtauschkurs von 50:1 der reinste Luxus. Ausreiseanträge würden wohl kaum noch gestellt: Denn im Westen gibt es schlicht keine Arbeit.

Ähnliches Bild bei der Wirtschaft. Brötchen würden zehn Pfennig kosten, Schlangen vor den Geschäften wären normal. Da viele Exporte zu teuer sind, würden wohl viele Produkte vom Westen einfach kopiert.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Fall, DDR, Mauer
Quelle: www.bild.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2013 07:08 Uhr von Samsara
 
+17 | -44
 
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19.11.2013 07:14 Uhr von Conner7
 
+23 | -38
 
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19.11.2013 07:22 Uhr von brycer
 
+41 | -1
 
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Da maßt sich also jemand an zu wissen was wäre wenn etwas anders nicht gewesen wäre.
Das weiß kein Schwein was jetzt wäre wenn die Mauer nicht gefallen wäre.
Eventuell hätten sich die Fronten des kalten Krieges weiter verhärtet und Bomben wären gefallen. Vielleicht auch Atombomben.
Wer weiß das schon ob nicht die eine oder andere Seite ausgetickt wäre. ;-P
Vielleicht wäre es aber auch ganz anders gekommen.
"Was wäre, wenn damals nicht..." <- welch blöde Fragestellung.
Was wäre jetzt, wenn damals die Mutter von Adolf Hitler lieber einen Apfel gegessen hätte, anstatt...
;-P
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19.11.2013 08:30 Uhr von usambara
 
+30 | -2
 
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wie würde die BILD heute aussehen, hätte Hitler den Weltkrieg gewonnen: http://www.lsg.musin.de/...
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19.11.2013 08:36 Uhr von Nebelfrost
 
+7 | -6
 
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wäre die DDR so weitergelaufen wie bis 1989, ohne dass irgendwelche neuen sachen eingeführt oder neue gesetze geschaffen worden wären, dann wäre die DDR heute wohl nordkorea 2.0

aber im grunde ist die überlegung unsinn, da die DDR heute so oder so nicht mehr existieren würde. wenn sie nicht 1989 zerfallen wäre, dann wäre es zwei jahre später 1991 passiert, nach dem zerfall der sowjetunion. die tendenzen zum fall des eisernen vorhangs gingen ja nicht allein von der DDR aus. diese tendenzen waren ja vor 1989 auch in anderen ländern des ostblocks schon da. das gesamte weltpolitische gefüge war so ausgerichtet, dass ein weiterer fortbestand der DDR über das jahr 1991 hinaus unmöglich gewesen wäre.
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19.11.2013 09:32 Uhr von apolda_1st
 
+28 | -0
 
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Bild Zeitung eben. Von nix ne Ahnung davon aber ne Menge.
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19.11.2013 09:40 Uhr von Petaa
 
+11 | -1
 
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Wer sich ein wenig mit der Wirtschaft der DDR beschäftigt hat weiß, dass selbst unter den günstigsten Umständen die DDR bereits bankrott wäre.

Entweder wir hätten Zustände wie in Nordkorea oder wir wären das kleine China Europas geworden.

Interessanter wäre es mal ein Szenario durch zuspielen bei dem die Wiedervereinigung langsam und stetig in mehreren kleineren Schritten über 10 Jahre vollzogen worden wäre.
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19.11.2013 09:42 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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brycer, es gibt Wissenschaftler, welche sich nur mit solchen Szenarios auseinandersetzen. Und die nehmen nicht einfacvh irgendwas an, sondern versuchen, alle "Was wäre wenn..."-Szenarios so nah an der Realität zu halten, wie möglich. Kam vor ner Weile ein interessanter Bericht drüber im Welt der Wunder Magazin, zu der Frage was wäre, hätte Hitler den 2. WK gewonnen. Und das war definitiv keine nette Vorstellung.
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19.11.2013 09:52 Uhr von Omega-Red
 
+10 | -1
 
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Ich denke eher das die DDR in Richtung China gegangen wäre und die BRD dank des Scheiterns des Kapitalismus (Bankenkrise seit ein paar Jahren) eventuell heute am Arsch wäre. Dann gäb es eventuell eine Migration in die DDR oder gar Bestrebungen sich ihr anzuschließen. Dann gäbe es auch die EU in der Form wie wir sie heute kennen gar nicht... Ein Korea Szenario sehe ich nicht wirklich. Es ist ja nicht die Rede davon das der große Bruder (USSR) keinen Gorbatschow hatte.

[ nachträglich editiert von Omega-Red ]
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19.11.2013 09:54 Uhr von magnificus
 
+5 | -0
 
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Interessant wäre es schon, zu wissen, wie-was-wer usw. Zum Glück bleibt das eine Studie. Aber bitte nicht von der Blöd.

Ich meine, dass es Schlangen vor den Geschäften geben könnte, ist nun keine bahnbrechende, wissenschaftliche Entdeckung.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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19.11.2013 09:58 Uhr von gugge01
 
+16 | -7
 
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Nun wie würde es aussehen?
-Das AKW Stendal wäre in Betrieb gegangen.
-Leuna wäre heute die größte Raffinerie Europas.
-Neben Zwickau/Mosel würde auch in Chemnitz ein Automobilewerk stehen und für VW / Audi fertigen.
-Die Schaltkreisindustrie wäre nicht nach Asien sondern nach Thüringen gewandert.
-In Sachsen könnte das Zentrum der Industriellen Software Entwicklung sein.
-Die DDR könnte Marktführer für autonome industrielle Fertigungszellen sein und die die Produktivität der heutigen Roboterlinien übersteigen.
-Die Nanotechnische Materialtechnologie wäre vermutlich 10 Jahre weiter.
-Ob das Geschäft mit der Modernisierung und Kampfwertsteigerung von russischen Flugzeugen expandiert währe ist fraglich.
-Aber der Export von Rüstungsgütern hätte durchaus einen wesentlichen Beriech des Staatseinkommens ausgemacht.
-Nun und wenn das große vollautomatische Stahlwalzwerk fertiggestellt worden wäre hätte das Lohndumping das Stahl-Ende im Westen beschleunigt.
….
Ach ja, der Wechselkurs wäre seriös betrachtet auf ein Wechselkurs von 4:1 etabliert worden und das wäre sogar noch von der BRD gestützt worden um die Bunde-Konsumgüter Hersteller zu subventionieren.

Die Grüne würden heute den Bundes Kanzler stellen und das Abwandern der Produktion in die DDR Beschleunigen.

Und im Jahr 2020 hätte sich der Wechselkurs auf 1:2 gewandelt, und die DDR wäre das industrielle Zentrum Europas.

Ein Traum ???? Nun vergessen wir nicht dass die BRD zum Zeitpunkt der „WENDE“ pro Kopf international doppelt so hoch verschuldet war wie die DDR.
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19.11.2013 10:13 Uhr von magnificus
 
+3 | -1
 
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Was aber unerheblich ist, denn einer von Beiden konnte die Zinszahlungen für die Schulden nicht mehr aufbringen. Was ja letztendlich zum Zerfall führte. Nur deswegen konnte Kohl auf große Einkaufstour gehen und aus dem Regal hinten die DDR in den Korb legen.

Aber der chinesische Strang wäre interessant. Wir wissen nur leider auch, dass diese wirtschaftliche Zukunft mit vielen Problemen behaftet ist.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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19.11.2013 10:17 Uhr von turmfalke
 
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Gut evtl. sehe es so aus aber liebe Bild, ohne Mauerfall kein Europa! Iht Vollpfosten wisst doch alles und nichts das sind alles Vermutungen und interessiert keine Sau mehr, die DDR ist Geschichte, die will keiner zurück. Habt ihr angst das dieser Dreckskapitalismus in irgendeiner Form Schaden nehmen könnte weil gleich wieder mit dem Teufel Kommunismus gedroht wird? So funktioniert leider dieses abartige System, den Leuten angst machen wo es nur geht, Prognosen erstellen die nie und nimmer überprüft werden können und immer falsch sind und Lügen das sich die Balken biegen. Fragt doch die Merkeln mal wies z.B. bei der Stasi war und wie sie Havelmann ausspioniert hat, da habt ihr den Arsch nicht in der Hose oder den Gauck nach seinen Kontakten zur Stasi, nichts absolut nichts. Wenn das in euren Augen zu Intim sein sollte,dann erkundigt euch nach IM Erika und IM Larve,eine Antwort müssen sie darauf geben!
Diese BRD ist nichts anderes geworden, guckt euch mal vor der eigenen Tür um!
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19.11.2013 11:29 Uhr von 1Beamy1
 
+6 | -3
 
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Man sollte sich überlegen, wie beide deutschen Staaten nach der Wende gestartet sind. Sie lagen, bis in die 60´er Jahre hinein, in etwa gleich auf. Dann begann der Marschall Plan zu greifen und die BRD zog vorbei. Zusätzlich musste man in der DDR noch immense Reparationsleistungen erbringen und nach Vorgabe aus Moskau Kaufen / produzieren. Die Betriebe waren, bis in die 70´er Jahre hinein, international konkurenzfähig. Kaizen, Lean, 5A, 7S und wie die ganzen Dinge heute heißen gab es und wurden gelebt. Dann kam irgendwann die Ideologie durch. Da Leute ein Recht auf Arbeit hatten, wurden die Großbetriebe aufgebläht, anstatt in moderne Fertigung zu investieren. Der 2. Sargnagel warenDie Eingriffe in betriebliche Abläufe aus den oberen Parteiorganen. In Eisenach hatte man Anfang der 80´er einen Motor entwickelt, dessen erste Prototypen ca. 20% mehr Leistung hatten, bei 25% wniger Verbrauch, verglichen mit der damaligen VW Produktpalette. Während mann das Agregat entwickelte & die Feinplanung für ein hochmodernes Motorenwerk anging, wurde in Berlin der Deal mit VW eingefädelt, von denen die Motoren für viel Geld zu kaufen. Ein eigenes Werk htte sich innerhalb von 4 Jahren gerechnet. So ging es vielen Betrieben. Der 3. Sargnagel war die Subvenzionswut. Mietpreis unter 1er Mark pro m^2 reichen nun mal nich aus, Rücklagen für Wohnraumsanierungen zu schaffen.

Währe man die Probleme angegangen, hätte man es noch weit bringen können. Zumal, verglichen mit heute, die DDR ein solide finanzierter Staat war.

Die Wende ging für den Osten zu schnell. In der BRD lag die Auslastung der Wirtschaft bei nur noch 60-70% . Man stand schon kurz vor einer Rezession. Als dann der Vorhang aufging & die Wiedervereinigung lockte, wurden die Fertigungsbänder wieder angeschmissen und die neuen Bundesländer mit versorgt. Es bestand nicht unbedingt die Notwndigkeit Wirtschaft im Osten zu halten. Zumal die dortigen Unternehmen zumeist. keine Chance hatten zu überleben.Im In- und Ausland brach der Absatz über Nacht direkt ein. Viele Unternehmen wurden übernommen, Wissen, Patente und restlicher Kundenstamm transferiert und der Rest dann abgewickelt.
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19.11.2013 15:15 Uhr von 1Beamy1
 
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Einen Nachtrag noch:

In meinen Augen war das Bildungssystem deutlich besser. Einheitliche Standards im gesamten Land und nur ein Schulbuchverlag. Es wurde von Rostock bis Suhl mit den selben Materialien der gleiche Stoff vermittelt. Dies fing bereits im Kindergarten an. Jeder kannte, beim Eintritt in die erste Klasse das ABC und wusste was addieren und subtrahieren bedeutet (bis 20). Die Schulbücher waren durchdacht und enthielten in der Regel wenig sachliche Fehler.
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19.11.2013 15:49 Uhr von AdiSimpson
 
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Wie war den die Stimmung damals in der DDR ?
Sie hielt sich in Grenzen.
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