19.11.13 06:44 Uhr
 631
 

USA: Kollegen in Not - Walmart-Mitarbeiter sollen spenden

Verdienen Walmart-Angestellte so wenig, dass Kollegen, denen es etwas besser geht, Lebensmittel für sie spenden müssen?

Eine entsprechende Aktion in einem Walmart in Ohio sorgt für Empörung in den USA. Walmart bittet dabei um Spenden zu Thanksgiving.

Der Konzern verteidigt die Aktion, die für Mitarbeiter in Not gedacht seien. Doch Walmart wird seit Langem kritisiert, zu niedrige Löhne zu bezahlen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Steilstoff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Mitarbeiter, Not, Walmart
Quelle: amerika-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Brigitte Zypries: "Technologische Plünderung" Europas muss verhindert werden
USA: Hedgefonds-Manager wegen Kritik an Donald Trump fristlos entlassen
PSA-Chef: Sanierungsfall Opel soll bei Übernahme deutsches Unternehmen bleiben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.11.2013 06:55 Uhr von Samsara
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Solange die Leute so dämlich sind und diese Niedriglohnjobs annehmen, sind sie mMn selbst an ihrer Situation schuld. Den Unternehmen muss man klar machen, welch wichtiges Bindeglied die Kaufhausangestellten zwischen Kunden und Ware sind und wie sehr die Geschäfte auf sie angewiesen sind, sodass alle einheitlich entsprechend höheren Lohn beim Einstellungsgesprech verlangen sollten.
Dass (offenbar) der Aufruf von Walmart selbst kommt ist aber trotzdem einfach nur dreist.

[ nachträglich editiert von Samsara ]
Kommentar ansehen
19.11.2013 07:00 Uhr von brycer
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Wer ist denn daran schuld dass es den Mitarbeitern schlecht geht?
Und dann noch von Kollegen erwarten dass sie spenden.
Wäre es nicht eher an Walmart da etwas zu tun?
Sie wissen also dass es Mitarbeiter gibt, denen es aufgrund der niedrigen Löhne schlecht geht, aber kommen nicht auf die Idee selber etwas dagegen zu tun.
Nein, da sollen die Kollegen ausbügeln was der Arbeitgeber verbockt hat. Da wird auf das soziale Denken der Kollegen gebaut oder gehofft. Ein Denken das der Arbeitgeber nicht mal ansatzweise hat.
Mir klingt immer noch der Satz in den Ohren: "Wir sind den Aktionären verpflichtet".
Ebenso wie in den USA ist es auch bei uns. Man ist den Aktionären verpflichtet. Soziale Verantwortung ist Fehlanzeige. Gewinnoptimierung ist angesagt - und dafür geht man auch über Leichen.
Kommentar ansehen
19.11.2013 07:10 Uhr von brycer
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Samsara:
"Solange die Leute so dämlich sind und diese Niedriglohnjobs annehmen, sind sie mMn selbst an ihrer Situation schuld..." <-- Du redest dich aber leicht. In den USA ist eine Arbeitslosenversicherung wie bei uns Fehlanzeige. Da heißt es ´friss oder stirb´.
In den USA liegen die Jobs auch nicht einfach so auf der Straße. Da müssen die Leute nehmen was sie kriegen und können nicht wählerisch sein.
Einen Konzern wie Walmart ´aushungern´ ist schlicht unmöglich. Wenn einer ablehnt, dann stehen mindestens fünf andere vor der Türe die den Job haben wollen.
Dass es den Konzernen an sozialer Verantwortung fehlt, bzw. diese überhaupt nicht vorhanden ist, das ist unbestritten.
Nur, ein geeignetes Mittel gegen diesen Umstand ist leider auch nicht in Sicht.
Auch nicht seitens der Politik.
Wir werden nicht von den Politikern regiert - die Wirtschaft hält die Fäden dieser Marionetten in der Hand. ;-P
Kommentar ansehen
19.11.2013 07:13 Uhr von perMagna
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist doch der pure Hohn. Ein multi Milliarden Dollar Konzern bittet seine minimum wage Mitarbeiter um Spenden für Mitarbeiter in Not. LoL.
Kommentar ansehen
19.11.2013 07:16 Uhr von Samsara
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@brycer
Damit hast du natürlich recht, dass es ständig Nachschub an Freiwilligen gibt und es drüben für Arbeitslose nicht so rosig ist wie bei uns. Doch irgendwie muss man das durchsetzen, weshalb sich auch alle Bewerber aktiv gemeinsam gegen Niedriglohnjobs stellen müssen. Ich denke, wenn wirklich alle aufgrund des niedrigen Gehalts die Stellen nicht annehmen würden, würden die Ketten ggf. irgendwann Mal einlenken. Bis es soweit wäre, wäre das natürlich alles andere als finanziell leicht für besagte Jobsuchende. Denn mal ehrlich: Seitens der dortigen Regierung wird wohl kaum was gegen die Billiglöhne geschehen.
Kommentar ansehen
19.11.2013 08:27 Uhr von DerMaus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Walmart ist sich echt für nichts zu schade. Ein glück, dass die bei uns nie richtig Fuß fassen konnten!
Kommentar ansehen
19.11.2013 08:30 Uhr von brycer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"...Ich denke, wenn wirklich alle aufgrund des niedrigen Gehalts die Stellen nicht annehmen würden,..." <- und genau daran scheitert das Ganze schon von Beginn an. Du wirst nie alle dazu bewegen können einen Job, sei er noch so schlecht bezahlt, abzulehnen. Es werden immer welche dabei sein, die (zurecht?) sagen: ´Lieber einen Job mit wenig Geld als gar kein Geld.´
In der Beziehung haben also die Arbeitgeber die Arbeitnehmer in der Hand. Die sitzen am längeren Hebel und können die Angelegenheit besser ´aussitzen´.
Die Politik wird auch einen Teufe ldagegen tun. Die sitzen doch alle selber an diesem Hebel (in der Wirtschaft) und werden den doch nicht verkürzen. ;-P
Was helfen würde? Vielleicht eine Revolution. ;-)
Aber dann auch nur kurzzeitig - irgendwer muss die Kontrolle über das Chaos bekommen - und der wird zu 99,99% seine Position dazu ausnutzen...
Man kann sich ja denken wie das läuft.
Der Mensch isr leider so. Man kann also nur auf das soziale Gewissen apellieren - wobei man heute eher sagen muss ´soziales Restgewissen´, das bei vielen schon bis zur Unkenntlichkeit verkümmert ist.
Kommentar ansehen
19.11.2013 17:29 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Walmart hat dasselbe Problem wie z.B. McDonalds:
Ein Teil der Jobs dort war nie für die Haupternährung von Familien gedacht, sondern für Singles, als Nebenjobs für Studenten und Ehepartner mit Langeweile, als einer von zwei Baukasten-Jobs etc.

Nun erwarten aber Leute plötzlich, dass 1-2 solcher Jobs eine Familie ernähren können - und fallen damit natürlich auf die Nase.
Kommentar ansehen
19.11.2013 22:40 Uhr von wombie
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wal-Mart ist schon ein Saftladen. Mitarbeiter werden wie Dreck behandelt, haben aber oft mangels Bildung keine Wahl. Frauen werden eh diskriminiert. Und Kunden dann schoen frech ueber den Tisch ziehen. Schon gewusst dass Wal-Mart die Preise deutlich hoeher setzt in Gegenden mit geringem Einkommen?

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bulgarien: Künftige Kulturhauptstadt Plowdiw lässt Häuser von Roma abreißen
Facebook: User mit Beruf "Vergaser im KZ Auschwitz" trotz Meldung nicht gesperrt
WHO-Studie: Weltweit sind 322 Millionen Menschen von Depressionen betroffen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?