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Nach Mollath-Fehlurteil: Kein Urteil mehr "Im Namen des Volkes"

Frau Dr. Maria Fick ist nicht nur Hausärztin und Stadträtin in Landshut, sondern auch Menschenrechtsbeauftragte der Landesärztekammer Bayern. In dieser Eigenschaft nahm sich die Ärztin des Falles Gustl Mollath an. "Im Namen des Volkes" sollten Gerichte nach dem Fehlurteil besser nicht mehr sagen.

Damals erfolgte Recherchen in diesem Fall hatten der engagierten Medizinerin Probleme gemacht: Dr. Fick erhielt eine Anzeige, da sie die zur Verbringung Mollaths in die jahrelange Psychiatrie erstellten Gutachten in einem Schreiben als "mögliche Gefälligkeitsgutachten" bezeichnete.

Die Würde Mollaths sei mit Füßen getreten worden, so Dr. Fick. Wenn man wegen angeblichen Reifenstechens und Schlagens lebenslang in die Psychiatrie geschickt wird, dann stimmt was nicht mit der Justiz. Gerichte sollten sich wieder an den Grundsatz "in dubio pro reo" erinnern.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Gustl Mollath
Quelle: www.wochenblatt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 20:07 Uhr von Bildungsminister
 
+15 | -1
 
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@newsleser54

Mit 12 fand ich sowas auch mal lustig. Keine Sorge, auch du kommst darüber hinweg.

Wichtig ist was sie sagt, und offenbar ist sie nach all der Zeit zur Besinnung gekommen, und hat erkannt, dass ihre Beurteilung sowohl falsch als auch nicht verhältnismäßig war. Leider bringt das dem Mann auch nichts...
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18.11.2013 20:09 Uhr von _Legacy_
 
+10 | -1
 
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Ganz unrecht hat die Frau ja nicht.
Viele Urteile heutzutage lassen sich kaum vom "Volk" nachvollziehen!
Man denke nur an die Witzstrafen die es häufig für Verbrechen an Kindern gibt...
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18.11.2013 20:12 Uhr von Winkle
 
+3 | -0
 
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@Bildungsminister

Das hast du falsch verstanden, sie hat ihn nicht direkt beurteilt, sondern Probleme bekommen, weil sie die damaligen Gutachten gegen ihn als "mögliche Gefälligkeitsgutachten" kritisiert hat.
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18.11.2013 20:15 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -2
 
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@Winkle

Vielen Dank für den Hinweis. Macht es leider noch viel schlimmer...
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18.11.2013 22:19 Uhr von DieTechFunktioniert
 
+1 | -1
 
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"in dubio pro reo" wird in der psychologie/psychiatrie nicht angewendet,

[ nachträglich editiert von DieTechFunktioniert ]
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19.11.2013 09:15 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Vielleicht sollte die Frau sich erst einmal informieren warum Urteile im Namen des Volkes gesprochen wurden. TheJerker hat es bereits erklärt.

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