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Harndrang: Forscher entwickeln Messsystem, um Druck in der Blase zu ermitteln

Forscher der Technischen Universität Chemnitz und der Universitätsklinik Köln haben eine Mini-Kapsel entwickelt, die es ermöglicht, den Druck in der Blase über 72 Stunden hinweg zu messen.

Dies ermöglicht eine genaue Diagnose des Krankheitsbildes bei einer überaktiven Blase. "Bei betroffenen Patienten muss abgeklärt werden, ob auch eine Detrusorüberaktivität vorliegt", erklärt Sebastian Wille. Denn dies muss anders behandelt werden als eine überaktive Blase.

Der MEMS-Drucksensor ist vier mal vier Millimeter groß. Die Messkapsel wird endoskopisch in die Harnblase eingesetzt. Das System wurde noch nicht am Menschen erprobt. Die ersten Testläufe sollen 2014 starten.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Druck, Blase, Harndrang
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 20:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Nicht schlecht - dann wird man per Smartphone App darüber informiert, dass man auf die Toilette muss. Ein Traum wird wahr.
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22.11.2013 14:00 Uhr von Sinni
 
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Mein Vater leidet auch an einer überaktiven Blase. Am Anfang wussten wir gar nicht wirklich, wie wir damit umgehen sollen und haben auch viel darüber gelesen, zum Beispiel hier http://www.blase-ok.de/
Da haben wir ganz nützliche Tipps gelesen und konnten uns damit besser abfinden. Aber diese Erfindung finde ich wirklich mal nützlich. Das erleichert einem wirklich viel Arbeit und ich denke, dass es den Betroffenen damit auch viel besser gehen würde.

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