18.11.13 13:30 Uhr
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Ungarn: Unbekannte zerstören Denkmal von jüdischem Lyriker Miklos Radnoti

Sie kamen mit einem Auto und demolierten damit das Denkmal von Ungarns bedeutendem jüdischen Lyriker Miklos Radnoti.

Das Denkmal des Holocaust-Überlebenden stand in der westungarischen Stadt Györ und ist nun vollkommen zerstört.

Die Polizei geht von einem rechtsextremen und antisemitischen Motiv der Täter aus.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ungarn, Unbekannte, Denkmal
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 14:05 Uhr von pjh64
 
+3 | -4
 
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Weder Juden, noch Christen oder Moslems sollten in unserer Gesellschaft etwas zu sagen haben, sondern mit ihrem unsichtbaren Freund in den Hobbykeller, oder gleich in die geschlossene gehen. Bedeutend sind Menschen, die religiösem Hass die Stirn bieten. Denen sollte man denkmäler errichten. Als wäre der Monotheismus(Der glaube an DEN EINEN unsichtbaren Freund) nicht genauso faschistoid, gewaltätig ausgrenzend und vernichtungshungrig wie die deutsche Vergangenheit.....
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18.11.2013 14:09 Uhr von supermeier
 
+2 | -1
 
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Sinnentleerte Zerstörung, Vollhonks.
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18.11.2013 14:21 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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@ Pjh64
Woher der Hass? Aus Unwissenheit?
Nur weil du nicht religiös eingestellt bist, willst du Menschen unterdrücken, die es sind?

1)Der Monotheismus kann faschistoid sein, muss es aber nicht sein, da es Menschen gibt, die zwar an Gott glauben jedoch nicht die jeweilige heilige Schrift eins zu eins in ihrem Leben umsetzen.

2) Desweiteren ist einem avantgardistischen Lyriker ein Denkmal errichtet worden, der unverschuldet Opfer von rechtsradikaler Verfolgung wurde und nicht einem religiösen Führer.
Die Schändung erfolgte aufgrund seiner Zugehörigkeit.
Woher du also deinen einzigen Bezug zur jüdischen Identität als Religion nimmst ist mir nicht verständlich, zumal Radnotis Familie als vollständig integriert galt.

Aus deinem Kommentar ergibt sich für mich der Eindruck, dass du entweder nicht genau weißt, was jüdische Identität bedeut bzw. welche Radnoti hatte oder aber allgemein gegenüber Religion feindlich eingestellt bist bis hin zu Äußerungen, welche moralisch und ethisch nicht dem demokratischen Verständnis unserer Gesellschaft entsprechen.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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18.11.2013 14:55 Uhr von pjh64
 
+3 | -2
 
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@Patreo:

zu punkt 1: Hier gebe ich dir Recht, nicht jeder Anhänger einer monotheistischen Religion gebiert sich faschistoid. Es gibt Menschen die ihren religiösen Glauben ohne jede Form von Einflußnahme auf die Gesellschaft ausleben, und die haben - auch wenn mir die Beweggründe nicht einleuchten, jedes Recht dazu. Hierzu gibt es die Religionsfreiheit.

zu Punkt 2: Die Durchmischung der "Jüdischen Identität" mit der "Jüdischen Herkunft/Abstammung", wie zb die Nazis sie betrachtet haben ist nach wie vor vorhanden. Es handelt sich hier um eine Ungenauigkeit die man rein sprachlich schon längst hätte differenzieren können, da religiöser Glaube offenkundlich nicht verrerblich ist. Miklos Radnoti wurde zb. von den Nazis als Jude betrachtet, ohne daß er zwingend jüdischen Glaubens sein mußte, und wurde deswegen geschädigter der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Bedenklich finde ich, daß sich an dem Verständnis von "Judentum" trotz dieser Verbrechen noch nichts geändert hat. Es wird weiterhin völlig durchmischt - mal als Religiöse zugehörigkeit, mal als genetische Abstammung gebraucht. Dies zu korrigieren, hätte eine lehre aus dem Holocaust sein sollen, die bis heute nicht gezogen wurde.

Ich bin im allgemeinen dem Monotheismus abgeneigt, da ich ihn für die Plattform und den Vorwand für den Mord und die Ausgrenzung von Menschen halte. Im Sinne der demokratischen Grundordnung ist er dennoch zu tolerieren, was ich allerdings nicht unbedingt aus überzeugung mache, sondern weil das Gesetz es eben vorschreibt, und eben wie du sagst, nicht jeder Monotheist zwangsläufig zum Mörder wird. Selbst kann ich damit aber nichts anfangen und verbitte mir, mein Leben nach religiösen Vorstellungen ausrichten zu müssen.
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18.11.2013 15:02 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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Pjh das ist absolut wahr gesprochen und dein gutes Recht.
Nur hat dein Kommentar in mir den Eindruck erweckt, dass du Radnoti in erster Linie als gläubigen Juden siehst und deswegen die Aussage erfolgte, dass das Denkmal eher jemanden ohne Konfession gebühre.
Wohingegen ich der Meinung bin, dass das Denkmal in erster Linie einem Lyriker gilt, der in Folge seiner jüdischen Identität ermordet wurde.


,,Es wird weiterhin völlig durchmischt - mal als Religiöse zugehörigkeit, mal als genetische Abstammung gebraucht. Dies zu korrigieren, hätte eine lehre aus dem Holocaust sein sollen, die bis heute nicht gezogen wurde."

Diese Lehre erweitert sich dahingehend, dass man Juden aus verschiedenen Gebieten dieser Welt und beispielsweise israelische Staatsbürger gleichsetzt.
Wenn das eine Glied eine Tat begeht, so sind alle schuldig.
Das merkst hier beispielsweise im Forum sehr direkt, wenn es um Themen wie Jude, Israel oder Holocaust geht.

Gängiges Abwehrverhalt einiger Forenbeiträge implizieren das Ablehnen einer sippenhaftähnlichen, kollektiven und generationsübergreifenden Schuld der Deutschen am Genozid des 2. Weltkrieges, was ja auch absolut legitim ist.
Dieses Prinzip scheint aber auf verlorenem Posten zu sein wenn es um die Beurteilung von Juden geht.
Denn dann sind es wieder und pauschal alle.
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19.11.2013 01:08 Uhr von shadow#
 
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Rechtsextreme in Ungarn, ach was?
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19.11.2013 07:47 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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Laut dem Nick Ghost Rider sind Rassisten in Ungarn alles Teil einer kontrollierten Opposition der Zionisten/Juden^^


,,Wer das zionistische System versteht, weiß warum der "Judenhasser" plötzlich und "aus heiterem Himmel" als Jude entlarvt wurde.
Da gibt es in der Vergangenheit schon etliche Fälle , sowohl bei angeblich radikalen Moslems aber auch bei Neonazis.

So etwas nennt man kontrollierte Opposition und wird von Zionisten (aber nicht nur) seit Jahrzehnten eingesetzt um verschiedene politische dinge zu erreichen."
http://www.shortnews.de/...

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