18.11.13 12:40 Uhr
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Präzedenzfall: Muss DPD Vorsortierung bezahlen?

In einem konkreten Fall klagt eine Frau aus Deggendorf gegen DPD, weil sie die Pakete mehrere Stunden vorsortieren muss, aber kein Geld dafür erhält.

DPD selber beschäftigt keine Mitarbeiter sondern arbeitet mit sogenannten Systempartnern zusammen, welche die Leute anstellen.

Sie fordert jetzt 60.000 Euro von DPD. Sollte sich dies bei einem Prozess vor dem Landgericht Deggendorf bestätigen, könnten Tausende DPD-Fahrer ebenfalls den Klageweg bestreiten. Das Oberlandesgericht München bewilligte der Frau bereits Prozesskostenhilfe.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Präzedenzfall, DPD
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 12:49 Uhr von RainerKoeln
 
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Verstehe ich das richtig:
Die Frau "arbeitet" und erhält dafür keinen Lohn?

Sorry, aber wer so einen Job während der Probezeit nicht kündigt ist selbst schuld.
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18.11.2013 12:50 Uhr von brycer
 
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Und wenn, dann wirkt sich das Ganze doch nur auf die Preise und damit auf den Verbraucher aus.
Der will aber alles möglichst billig und mit möglichst geringen Versandkosten. Und wehe das wird nur um 50 Cent teurer, dann geht der Verbraucher auf die Barikaden gegen die bösen Zustellunternehmen.
;-P
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18.11.2013 13:39 Uhr von Wormser
 
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@ brycer

ich sehe es schon gerne,wenn man mit seiner Arbeit sich ernähren kann und in dem Moment sind mir solche Aussagen egal.Wer etwas bestellt,den kümmern einige cents mehr auch nicht.

Meine Ex war Selbstständige bei Hermes-die kam manchmal auf einen Stundenlohn der einem jegliche Zukunftspläne verleiden kann.Die ganze Branche ist auf Armut aufgebaut!!
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18.11.2013 14:12 Uhr von nrtm
 
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Wäre schon wenn dieses ganze lügensystem mal zusammenbrechen würde.
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18.11.2013 14:29 Uhr von supermeier
 
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"Sorry, aber wer so einen Job während der Probezeit nicht kündigt ist selbst schuld."

Na, das erkläre mal dem Jobcenter.

Wäre schön wenn endlich der Mindestlohn käme und die Paketdienstverbrecher und ihre Subunternehmer mal so richtig ans zahlen kommen.
Wenn die Pakete dann teurer werden, um so besser, so hört dann auch der asolziale Bestellwahn im Netz auf, da dann Rücksendungen nicht mehr kostenlos sein werden.
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18.11.2013 14:56 Uhr von vmaxxer
 
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Hm, wenn man mal die Ausbeutung und Scheinselbstständigkeit beiseite lässt und sich das ganze anschaut frag ich mich wo das Problem ist?

Die macht das ganze als selbstständiger (Sub)unternehmer.

Das sogenannte "Vorsortieren" besteht darin die Pakete die man ausliefern soll von einem Förderband zu nehmen und in seinen Lieferwagen zu packen.
Bezahlt wird sie so wie es vertraglich festgelegt wurde. Sie bekommt ja auch keinen Lohn sondern eine Bezahlung für (eben die) Vertraglich festgelegten Tätigkeiten.

Geschäftsleute können unter sich ausmachen was sie wollen, das ist der Fallstrick.

Können die Leute sich das nicht ausrechnen was bei so einer "Selbstständigkeit" unterm Strich übrig bleibt? Ohne Planung macht so gut wie keine Selbstständigkeit Sinn.

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