18.11.13 12:10 Uhr
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Ghana fordert Importverbot für Elektromüll

Da Ghana bisher kein entsprechendes Gesetz erlassen hat, landet Elektronikschrott als Spende oder Gebrauchtware deklariert im Land. Das ist für viele Hersteller aus China, Asien und den USA billiger als zu recyclen. Jährlich enden so fünf Millionen Geräte in Ghana.

Der Müll ist mittlerweile für viele arme Einheimische zur einzigen, aber gefährlichen Einnahmequelle geworden, da sie den Schrott häufig anzünden, um an das wertvolle Altmetall zu kommen. Der Rauch und die Dämpfe sind hochgradig giftig und gesundheitsschädlich.

Für einen Verdienst von um die zehn Euro am Tag, setzen die Menschen ihre Gesundheit dauerhaft aufs Spiel


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Müll, Ghana, Importverbot
Quelle: www.heise.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 12:33 Uhr von Mecando
 
+8 | -4
 
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"... da sie den Schrott häufig anzünden, um an das wertvolle Altmetall zu kommen ... "
Zum Glück wird hier so stark auf die Reduzierung von Feinstaub und anderen Giften gepocht...

Ich frag mich auch jedes mal wenn die historische Dampflok an mir vorbei rollt, wieso ich so viel Geld für div. Filter in meinem Auto und Kamin ausgeben muss...
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18.11.2013 15:32 Uhr von keineahnung13
 
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Deutschland ist auch dabei, kam auch schonmal glaub bei Stern TV oder irgendeiner anderen RTL Repotage.....
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18.11.2013 16:09 Uhr von erw
 
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NA ENDLICH... bei denen ist bereits jetzt alles vollgemüllt, nun bewegen sich die Politiker da endlich mal von der Stelle. Die Firmen sollen denen zumindest Geld zahlen und den Müll adäquat lagern.
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18.11.2013 16:49 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Zum Glück verteilt sich das hochgiftige Zeug nicht auf der ganzen Erde
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24.01.2014 11:55 Uhr von sylvi
 
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Da ich selber 3 Jahre in Ghana gelebt habe, weiss ich aus eigener erfahrung, dass es in der Regel in Europa lebende Ghanaer sind, die per Seecontainer Elektroschrott nach Ghana schaffen und dann dort ihren Reibach machen. In Accras Stadtteil Agbogloshie ist eine grosse Elektroschrotthalde. Leider ist es nicht wahr, dass die dort arbeitenden Kinder keine andere Alternative hätten. Erstens gibt es für Erwachsene genug andere Arbeit und für kinder gibt es kostenlos Schule. Man müsste nur wollen. Ein Grossteil der dort auf der Halde lebenden sind zudem Flüchtlinge aus anderen afrikanischen Staaten, die bisher alle alternativen Unterbringungsmöglichkeiten abgelehnt haben. Agbogloshie ist für Accra sowas wie die Rote Flora in hamburg.
Also erst mal schlau machen und dann urteilen.

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