18.11.13 11:35 Uhr
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Entschädigung nach Unwetter: Deutsche Bahn will EuGH-Urteil nicht akzeptieren

Der Europäische Gerichtshof hatte entschieden, dass die Deutsche Bahn ihre Kunden entschädigen muss, wenn wegen Unwettern Verspätungen entstehen (ShortNews berichtete).

Bahn-Chef Rüdiger Grube will diese Entscheidung jedoch nicht akzeptieren und wehrt sich nun gegen das Urteil.

In einem Schreiben an EU-Verkehrskommissar Siim Kallas fordert Grube nun, dass man die Bahn bei höherer Gewalt nicht zur Verantwortung ziehen dürfe.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Bahn, Deutsche, Deutsche Bahn, Entschädigung, Unwetter, EuGH
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 11:49 Uhr von derSchmu2.0
 
+8 | -0
 
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Wenn Züge ausfallen, weil man kaum noch Ersatz hat und die Weichen im Winter nicht funktionieren, weil man keine Leute/Hardware hat, um die Weichen am Einfrieren zu hindern, dann ist das keine höhere Gewalt. Wäre ja noch schöner, wenn man die Jahreszeiten als höhere Gewalt einstufen könnte. Die Bahn hat Sommer- und Winterfahrpläne, da kann sie sich auch anderweitig auf die Jahreszeiten vorbereiten...
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18.11.2013 14:54 Uhr von psycoman
 
+0 | -3
 
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Am Hochwasser hat vermutlich auch die Bahn Schuld, oder?
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19.11.2013 01:19 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Das Problem ist wohl eher, dass die Bahn das was im Newsbild zu sehen ist schon als "höhere Gewalt" einstuft...

"Demnach kann ein Fahrgast 25 Prozent des Fahrpreises zurückverlangen, wenn die Verspätung 60 bis 119 Minuten beträgt. Bei Verspätungen von mehr als zwei Stunden hat er Anspruch auf die Hälfte des gezahlten Fahrpreises."

Und weiter? Keine Leistung, kein Geld.
Der Kunde bezahlt schließlich nicht Unsummen dafür dass er irgendwann mal vielleicht irgendwo ankommt sondern weil er zum Zeitpunkt X in Y sein will.
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19.11.2013 09:41 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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"Der Kunde bezahlt schließlich nicht Unsummen dafür dass er irgendwann mal vielleicht irgendwo ankommt sondern weil er zum Zeitpunkt X in Y sein will. "

Nein, du zahlt für die Fahrt von X nach Y, mehr nicht. Pünktlichkeit dürfte kaum in den Beförderungsbedingungen der Bahn drinstehen. Natürlich wäre das wünschenswert.

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