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Ex-Manager empfiehlt Unternehmen: "Klugscheißerabteilungen abschaffen"

Dieter Brandes war einmal Aldi-Geschäftsführer und empfiehlt Unternehmen ein einfaches Rezept für ein erfolgreiches Management.

Das Discounter-Prinzip gründe sich auf eine absolute Vereinfachung, Controller und Consultants seien vollkommen überschätzt.

Brandes rät allen Unternehmen deshalb dazu, diese "Klugscheißerabteilung" abzuschaffen, die zuerst Komplexität herstellen, um dann ihre Arbeitskraft dazu zu verwenden, diese wieder abzubauen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ex, Unternehmen, Manager
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 11:47 Uhr von fuxxa
 
+35 | -4
 
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Und wer soll dann den Mitarbeiter mit 30 jähriger Betriebszugehörigkeit feuern wenns den frischgebackenen 25-jährigen BWL-Absolventen nicht mehr gibt?
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18.11.2013 12:00 Uhr von Johnny Cache
 
+20 | -3
 
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Also ich habe beide Seiten schon ausgiebig erlebt und kann sagen daß einem externe Consultants schon ganz gewaltige Eier legen können, welche einen nur Ärger machen und letztendlich mehr kosten als daß sie einem je helfen könnten.
Auf der anderen Seite habe ich aber auch mal eine ganze Abteilung umkrempeln dürfen welches es mehr als nötig hatte. Das was man seit 20 Jahren falsch macht ist eben keine Berufserfahrung. Allerdings habe ich dort nicht nur kluggeschissen sondern auch eine Kollgin in Elternzeit ersetzt und die anderen Kollgen haben sich schon etwas gewundert warum bei mir plötzlich alles in der halben Zeit fertig war... und das obwohl ich das im Gegensatz zu der noch nicht mal gelernt habe.

Es ist vollkommen richtig daß solche Leute nicht gebraucht werden wenn die Leute selber mal denken würden, was aber leider nicht passiert. Das Dümmste was ich dort erlebt habe war daß mal die Sachbearbeiter inklusive Arbeitsplatz gewechselt haben ab die Akten an der selben Stelle geblieben sind. Auf den Gedanken die Akten wieder zu den Sachbearbeitern zu verfrachten sind die Helden natürlich nicht alleine gekommen. Das ganze hat ne halbe Stunde gedauert und im Jahr ungefähr 17 Manntage gespart.
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18.11.2013 12:46 Uhr von news_24
 
+1 | -14
 
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18.11.2013 13:22 Uhr von Bayernkini
 
+9 | -0
 
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Ich hatte folgendes gelernt: Das Controlling und die Controller haben dann ihren Job gut gemacht, wenn sie sich selber als überflüssig eingestuft haben. Denn erst dann hatten sie ihre Arbeit zielführend zu Ende gebracht
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18.11.2013 13:57 Uhr von 1Beamy1
 
+4 | -6
 
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Ein externer Berater fasst in aller Regel das im Unternehmen vorhandene Wissen auf und trägt es gefiltert & aufbereitet der Geschäftsführung vor. Der wichtigste Punkt ist, dass man ihm Gehör schenkt.
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18.11.2013 14:32 Uhr von supermeier
 
+4 | -0
 
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Recht hat er.

Und für außerbetreibliche Experten zählt das gleich doppelt
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18.11.2013 16:09 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
+10 | -0
 
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"Consulter" "Berater" und andere Businesskasper dienen primär dazu, daß die Herren "Manager" unternehmerische Entscheidungen auf andere Schultern abdrücken zu können, wenn sie in die Hose gehen.
Auch unangenehme Entscheidungen müssen dann nicht mehr selbst verantwortet werden, denn "der Consulter hats empfohlen"

Die Consulter selbst haben nur einen einzigen Auftrag. Kohle für IHR Unternehmen sowie weitere Beratungsaufträge für IHR Beratungsunternehmen zu generieren. Ende.
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18.11.2013 16:26 Uhr von Schaumschlaeger
 
+0 | -0
 
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Zumindest bei den Consultants geh ich bei der Aussage mit.
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18.11.2013 16:31 Uhr von Peter323
 
+2 | -0
 
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@Ihr_habt_ja_so_Recht

Genau so ist es!

Es geht einzig und alleine darum die Verantwortung auf eine externe Firma bzw. externe Berater abzuwälzen und nicht darum, irgendwas besser zu machen.

Wenn die externe Beratungsfirma mit etlichen Seiten empfiehlt Mitarbeiter zu entlassen, ist das viel einfacher durchzusetzen vor allen Parteien.

Dass das gewünschte Ergebnis des Vorstands bereits im Vorfeld feststeht und die "Berater" bzw. Consultants die Untersuchung so auslegen, dass auch genau das bei rumkommt, steht wieder auf ein anderem Blatt Papier :)

Im Prinzip zahlt man für ein Gutachten, bei dem man sich das Ergebnis als Zahler bzw. Vorstand beliebig aussuchen kann :)

Es ging und geht nie um irgendwelche Prozesse modernisieren oder Know how in die Firma holen... alles unsinn.
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18.11.2013 16:32 Uhr von Phillsen
 
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@Rechthabta

Mit einem hast du recht. Es werden tatsächlich oft Berater ins Haus geholt um unangenehme Entscheidungen zu rechtfertigen oder Verantwortung abzudrücken.

Ich war jetzt schon des öfteren derjenige der von Aussen kommt und ich behaupte, dass man das sehr schnelle erkennt. Allerdings wollen sich viele Firmen auch wirklich helfen lassen.

Mit Punkt zwei hast du nur bedingt recht. Klar muss man für seinen eigenen Arbeitgeber Kohlen ranschaffen. Aber wenn man keine guten Ergebnisse vorweisen kann ist man sehr schnell weg vom Fenster. Die Branche lebt von Empfehlungen.
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18.11.2013 17:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich habe die Quelle gelesen, in der sich der ALDI-Mann darüber aufregt, dass es bei EDEKA zu viele verschiedene Joghurts gibt, die keine Sau braucht. Er baut deshalb diese Komplexität ab.
Deswegen gehen wir nicht beim ALDI einkaufen, weil uns dort das Sortiment zu einfach gestrickt ist. Aufgrund seines "vereinfachten" Systems verzichtet er eben auch auf zahllose Kunden.
Ich brauche keine von ALDI vorgeschriebene Reduzierung. Ich liebe die große Auswahl in anderen Geschäften.
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18.11.2013 21:45 Uhr von Humpelstilzchen
 
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@ news_24

Klugscheisser sind Leute, die nicht alles wissen und auch nicht alles können! Allerdings besser als alle Anderen!
Als Beispiel:
In einer Abteilung sind acht Leute beschäftigt!

Fünf von Ihnen sind sehr gut in Ihrer Tätigkeit.

Zwei weitere sind zusätzlich noch handwerklich sehr geschickt und haben daher noch andere Tätigkeiten in der Firma, die sonst von externen Handwerkern getätigt würden!

Einer kann handwerklich eigentlich garnichts, macht seinen Job so einigermassen, ist dafür aber intrigant, ignorant und ein Besserwisser!

Frage: Wer von den acht Leuten ist wohl der Abteilungsverantwortliche???

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