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Die meisten Solarpanele nördlich des Äquators sollen falsch ausgerichtet sein

Die allgemeine Meinung der Installateure von privaten Solaranlagen ist, dass in der nördlichen Hemisphäre die Kollektoren nach Süden ausgerichtet sein sollten, um ein Höchstmaß an Lichtausbeute zu gewährleisten.

Dies geschieht in der Annahme, dass die Lichtaufnahme von Sonnenlicht bei der Verfolgung von Horizont zu Horizont am längsten sei. Ein Forschungsinstitut hat ermittelt, dass eine Ausrichtung der Solarpanele nach Westen etwa zwei Prozent mehr Strom erzeugt.

Wichtig ist dabei auch, dass nach Westen ausgerichtete Panele zu den Spitzenverbrauchszeiten zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr eine höhere Effizienz aufweisen. Die Studie wurde in Texas (USA) erstellt, soll aber auf alle Haushalte nördlich des Äquators zutreffen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Texas, Westen, Ausrichtung, Solarpanel
Quelle: qz.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2013 08:46 Uhr von Pils28
 
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass man auch in Europa sich das vorher genau angeguckt hat, wie man die auszurichten hat.
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18.11.2013 08:54 Uhr von Winneh
 
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West/Ost ausrichtungen bringen hierzulande nur 80%.
Wäre mal interessant zu wissen was für Module die dort getestet haben.

Laut Quelle sei eine Westausrichtung deshalb besser, weil man Abends auch mehr Strom brauch, punkto Eigennutzung.
Sowas wäre sinnvoll zu erwähnen gewesen...
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18.11.2013 09:20 Uhr von Jaegg
 
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Also private PV-Anlagen auf Privathäusen. haben meist nicht die riesen Auswahl bezüglich Aufständerung.
Privatanlagen von Unternehmen müssten eigentlich perfekt ausgerichtet sein, damit diese am wirtschaftlichsten arbeiten. Letztes Jahr habe ich mitbekommen, dass ein planender Ingenieur die Ausrichtung der Module mehr oder weniger nach Erfahrungswerten einstellte. Ich habe nicht gesehen, dass er viel gerechnet hat.
Im Studium benutzen wir ein PV-Programm, welches je nach Längen-/Breitengrad den perfekten Winkel anhand von Klima-/Wetterdaten ermittelt. Dann gibt man nur noch den Azimutwinkel ein und das Proggi schmeißt den perfekten Neigungswinkel aus. Dieser bewirkt dann üblicherweise den größten Ertrag über das Jahr gesehen.

Kp, was die Amis da wieder treiben.
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18.11.2013 09:23 Uhr von DJCray
 
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Schön. Nur ist das wieder falsch gedacht.
In Deutschland wird in einem Haushalt bei dem immer noch Kinder im Haus sind mittags gekocht.

http://www.volker-quaschning.de/...

Dadurch ergeben sich mehr "Spitzen" zur Mittagszeit durchs Kochen als zur Abendzeit. In den USA ist es wohl anders, so dass sich dort ein Vorteil ergibt, wenn die Solarkollektoren nach nach Westen ausgerichtet sind.

/Sarkasmus

Oder die Amis mögen es nicht, weil sie sich nicht gerne nach "Süden" ausrichten.

Sich zum "Westen" ausrichten ist natürlich immer besser.
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18.11.2013 20:03 Uhr von wombie
 
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Ebenfalls vergessen wird da wohl auch dass Texas etwa auf demselben Breitengrad wie Tunesien befindet. Da duerfte eine westlicke Ausrichtung eher Sinn machen als weiter im Norden. Vermute ich zumindest.
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19.11.2013 19:48 Uhr von TheRoadrunner
 
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Das ist ein Optimierungsproblem, und die Frage ist letztlich, welche Faktoren man berücksichtigen will.

@ Jaegg
Dir ist aber hoffentlich klar, dass euer Programm nur so schlau ist wie der, der es geschrieben hat? ;)

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