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Hamburg: Polizei rettet fünf Jahre altes Mädchen aus einer Wohnung

In Hamburg war ein fünf Jahre altes Mädchen auf einem Spielplatz und kam danach nicht nach Hause. Seine Mutter meldete es daraufhin als vermisst. Vierzig Polizisten machten sich nach der Vermisstenmeldung auf die Suche nach dem Kind.

Eine Freundin der Fünfjährigen konnte der Polizei dann den entscheidenden Hinweise geben. Sie erklärte den Beamten, dass ihre Spielkameradin sich für einen Hund interessiert habe. Aufgrund der sehr genau Beschreibung konnte innerhalb kurzer Zeit ein 63 Jahre alter Mann ausfindig gemacht werden.

Der mutmaßlichen Täter hielt sich vor seiner Wohnung auf, die sich unweit des Spielplatzes befindet. Das vermisste Mädchen befand sich in der Wohnung, es war gefesselt. Der alte Mann soll das Kind sexuell missbraucht haben. Die Kleine liegt derzeit in einem Krankenhaus.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Hamburg, Mädchen, Wohnung, Kindesmissbrauch
Quelle: www.sueddeutsche.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2013 18:26 Uhr von Strassenmeister
 
+4 | -2
 
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@ .clematis
Das ist nicht normal!
Aber das sehe ich in letzter Zeit bei mir in der Gegend immer öfters.Da frage ich mich manchmal, haben die Eltern keine Angst mehr um ihre Kinder?
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17.11.2013 19:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
+6 | -2
 
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@clematis.

Kommt auf die Gegend an, aufs Kind und auf die Situation.

Grundsätzlich würde ich es nicht als sonderbar abtun.
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17.11.2013 19:51 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -3
 
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@clematis.

"Noch dazu hatten mir meine Eltern eingebläut nicht mit Fremden zu reden"

Jupp es kommt auch auf die Erziehung an.

Aber wir sind tendenziell zu vorsichtig.

Ich fahre morgens an einer Schule vorbei, das ist immer ein Verkehrsstau. Als ich noch zur Grundschule ging, wurde keiner (der "Normalen") gebracht, heute ist es eher umgekehrt.

Jetzt könnte man sagen, die Zeiten sind schlimmer, dazu:
Es gab ein paar Wochen in denen ich mit der Nachbarstochter (Schulfreundin) zur Schule gebracht wurde, der Grund war (kurzform): Ihre Cousine - 7 Jahre - vergewaltigt - erstochen -Täter 14 Jahre - wir gefunden.

sicher war es nie.


In Hamburg kann ich die Situation nicht beurteilen.
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18.11.2013 06:57 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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Mir haben meine Eltern nichts einbläuen müssen. Da war es ungefährlich weiter weg zu laufen. Mit 6 Jahren ging ich alleine zur Schule (1 Km). Selbst meinem Sohn haben wir nicht ständig Verhaltensvorschriften machen müssen. Das war bei mir vor 60 Jahren und bei meinem Sohn 40 Jahre her. Der Trend ist offensichtlich. Die Menschheit wird immer schlechter, was vielleicht auch durch die sozialen Unterschiede beeinflusst wird.
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18.11.2013 10:26 Uhr von Xerces
 
+1 | -2
 
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@langweiler48:

Das stimmt nicht. Früher war nicht alles besser. Man denke nur an die systematischen Misshandlungen in den Kinderheimen in den 50er bis 70er Jahren.
Der Unterschied zu Heute ist aber, dass heute viel mehr darüber berichtet wird. Früher wurde Vieles unter den Tisch gekehrt.

Wir haben heute in Deutschland eine Gesellschaft mit weniger Gewalt und weniger Kriminalität als früher. Die Menschen sind aufgeklärter und mutiger, etwaige Missstände auch zu thematisieren und ggfs. zur Anzeige zu bringen.
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18.11.2013 10:30 Uhr von Xerces
 
+0 | -2
 
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@clematis:
"Ich habe selber keine Kinder, deshalb mal eine Frage an die Eltern hier:
Ist es normal, ein 5 Jahre altes Kind ohne Aufsicht eines Erwachsenen alleine losziehen zu lassen?"

Nein. Die Eltern haben eine Aufsichtspflicht gegenüber dem Kind. Aber hier muß man natürlich abwägen. Die Pflichtverletzung der Eltern begründet dieses Verbrechen natürlich nicht.

Wenn du falsch parkst, darf man dein Auto ja auch nicht kaputtschlagen.
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18.11.2013 10:56 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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@Xerces ....

Belüge dich doch nicht selbst. Früher hat man in stockdunkler Nacht alleine nach Hause laufen können. Heute noch nicht einmal, wenn alles hell beleuchtet ist.

Auf einen Handtaschen Überfall von früher kommen heute 100 Überfalle. Aber die Bevölkerung hat sich nicht verhundertfacht.

In den 50 und 60iger Jahren hießen die Kindesmisshandlungen Erziehungsmethoden und die waren straffrei. Also gab es auch keine Berichte oder Informationen.

Glaube mir, mir wäre es auch lieber, könnte ich von einer positiver Entwicklung schreiben. Dem ist leider nicht so. Eine Ausnahme gibt es aber. Früher haben die Männer ihre Frauen genau soviel oder mehr geschlagen als heute.
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18.11.2013 11:08 Uhr von Xerces
 
+0 | -2
 
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@langweiler48:

Ist ja interessant, dass du Kindesmissbrauch als Erziehungsmethode verkaufen willst und damit erklären möchtest, dass es früher besser war.
Aber du hast natürlich recht damit, dass früher eben nicht alles angezeigt wurde. In den letzten Jahrzehnten ist die Anzeigebereitschaft von Missbrauchsfällen deutlich gestiegen. Früher sahen die Leute wg. Schamgefühlen, Schande usw. davon ab, langwierige und äußerst unangenehme Gerichtsverfahren einzugehen. Die vorurteilsbeladene Justiz trug dazu bei, indem häufig eine Mitschuld attestiert wurde ("so wie die angezogen ist, ist es doch kein Wunder, dass...").

Das hat sich glücklicherweise geändert.

Hast du eine Quelle für deine Angabe bzgl. der Handtaschendiebstähle?
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18.11.2013 12:20 Uhr von langweiler48
 
+0 | -0
 
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@Xerces ......

Ich habe in meinen Kommentaren niemals von Missbrauch sondern von Misshandlungen geschrieben.
Den Unterschied zwischen Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung brauche ich dir wohl nicht erklären. Oder?
Mein Vater hat mich misshandelt,indem er mich z. B. mit einem Teppichklopfer 4 oder 5 mal auf meinen Sonnenbrand geschlagen hat. Jeder Schlag war sehr deutlich abgebildet und teilweise auch die Haut aufgesprungen. 3 Tage später, da waren die Wunden noch lange nicht verheilt, ging ich ins Freibad. Kein Mensch hat sich um meine Verletzungen gekümmert, da es eine Erziehungsmethode war

Ok. die Zahl verhundertfacht habe ich aus der Luft gegriffen, aber ich melde mich nochmals zu dem Thema. Weit davon entfernt dürfte die Zunahme nicht sein.

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