17.11.13 09:44 Uhr
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USA: Diese Restaurant-Rechnung schockiert das ganze Land und sorgt für Diskussionen

Eine Kellnerin in den USA bekam von einer Familie, die sie zuvor bedient hatte, statt eines Trinkgeldes nur einen bösen Kommentar auf der Rechnung zu sehen.

"Ich kann leider kein Trinkgeld geben, denn ich halte nichts von Ihrem Lebensstil und der Art, wie Sie leben" steht dort. Der Satz bezieht sich auf das maskuline Aussehen der Kellnerin und die Vermutung der Familie, dass sie lesbisch sei.

Die Rechnung gelangte ins Internet, wo sich die Menschen entsetzt zeigen. Viele haben inzwischen Geld für die Kellnerin gespendet. In der amerikanischen Gastronomie ist es ein ungeschriebenes Gesetz, wegen der niedrigen Löhne immer Trinkgeld zu geben.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Homosexualität, Restaurant, Rechnung, Diskriminierung
Quelle: www.express.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2013 09:53 Uhr von SEGAfanSfP
 
+16 | -49
 
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17.11.2013 10:07 Uhr von NilsGH
 
+44 | -15
 
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@ SEGAfanSfP: Gleichwohl die Überschrift etwas zu sensationslustig formuliert ist, so hat die Nachricht doch ihre Bedeutung.

Sie zeigt, dass - wie in Deutschland auch - die Ressentiments gegenüber homosexuellen Menschen oder sonst anderes denkenden noch sehr hoch sind.

Sie arten derart aus, dass Familien meinen Leute sollen wegen ihrer sexuellen Orientierung quasi umsonst arbeiten.

Schlicht ein Witz. Man kann ja persönlich von anderen Menschen halten was man will, weil sie z.B. 20 Piercings im Gesicht haben, tättowiert sind, einen schlechten Charakter haben, sexuell "ambivalent" sind oder eben homo- oder heterosexuell. Man sollte dennoch - gerade in der Öffentlichkeit und im öffentlichen Leben - anständig miteinander umgehen. Es muss ja nicht gleich ein Freund für´s Leben werden.
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17.11.2013 10:25 Uhr von Götterspötter
 
+13 | -21
 
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Was für Idioten .... und solche Menschen dürfen dann Kinder erziehen ??

Solche "netten Familien" sollten vieleicht in Zukunft nicht mehr auswärts essen gehen .....

weil es bestimmt keine Gute Idee sein kann ... die Menschen die mit "Ihrem Essen" eine zeitlang alleine sind ..... zu dikriminieren und beleidigen ...

Ich hätte jedenfalls für solche Leute immer ein paar "gütige Tropfen" Abführmittel in der Tasche :) ....... andere vieleicht eine "ungeputzte Nase" ..... oder irgendwelches "Rache-Zeug" mit dem man das Essen dekorieren kann ...
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17.11.2013 10:26 Uhr von langweiler48
 
+6 | -7
 
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Vielleicht sollten die 2 mal selber in den Spiegel schauen. Denn genau die haben es nötig sich um das Aussehen der anderen Gedanken zu machen.
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17.11.2013 10:58 Uhr von Crazyhound
 
+4 | -10
 
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Einfach Verklagen,ist üblich in der USA!!
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17.11.2013 11:05 Uhr von perMagna
 
+13 | -11
 
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"Familien meinen Leute sollen wegen ihrer sexuellen Orientierung quasi umsonst arbeiten."

Das liegt dann aber am Arbeitgeber. Die 20%-Tip-Kultur der Amerikaner ist mir hinreichend bekannt, aber es ist und bleibt eine freiwillige Sache.
Und wenn man nicht "fuck you and your tip, homo" drauf schreibt, sondern seine Bedenken über den Lebensstil in neutraler Sprache ausdrückt, ist das das gute Recht des Zahlenden.
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17.11.2013 11:27 Uhr von OO88
 
+2 | -7
 
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gerade in deutschland ist angemessene kleidung und gepflegtes erscheinen pflicht.
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17.11.2013 11:49 Uhr von Knopperz
 
+3 | -29
 
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17.11.2013 12:02 Uhr von Mankind3
 
+12 | -7
 
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@magna

"Und wenn man nicht "fuck you and your tip, homo" drauf schreibt, sondern seine Bedenken über den Lebensstil in neutraler Sprache ausdrückt, ist das das gute Recht des Zahlenden. "

Wie bitte? Niemand hat das Recht, einer anderen Person ihren Lebenstil vorzuschreiben. Wenn jemand Homosexuell ist, so ist das seine persönliche Sache, ein Trinkgeld soll immerhin den Service entlohnen und nicht den Lebenstil.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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17.11.2013 12:15 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -9
 
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der familie sofort die kinder wegnehmen. man muss kinder schützen und darf sie nicht bei solchen schwachmaten-eltern aufwachsen lassen. die sind dann für ihr ganzes leben verkorxt.
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17.11.2013 12:47 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -2
 
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ist die kellnerin denn überhaupt lesbisch? ich meine, nur weil eine frau etwas maskuliner aussieht, heißt das ja nicht gleich, dass sie lesbisch ist. das wäre genauso weit hergeholt, wie wenn man denkt, dass alle kerle die glatze haben, skinheads oder nazis sind.
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17.11.2013 12:51 Uhr von Knopperz
 
+6 | -5
 
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@ Informierte_Kreise

Ich bin kein Kellner, ich habe lediglich begriffen das Dienstleister mit am wenigsten verdienen in unserer Gesellschaft. Du weisst schon, die Menschen die dir das Essen bereiten und bringen, weil Ihr zu fein seid, euch selber was zu kochen. Sowas sollte man schon mit Trinkgeld entlohnen. Und speziell in Amerika verdienen diese Menschen so wenig, das sie auf die Trinkgelder angewiesen sind.

@ labertaeschchen

Du verwechselnst Meinungsfreieit mit rotzfrecher und kackendreister Diskriminierung.

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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17.11.2013 13:10 Uhr von perMagna
 
+6 | -11
 
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@ Knopperz

Ja es gibt nur ein Problem, eine Dienstleistung ist kein Selbstzweck. Wenn man nicht mehr zu bieten hat, als Teller hin und her zu tragen, muss man sich nicht wundern, wenn man entsprechend bezahlt wird. Auch mit einer Dienstleistung muss man sich am Markt behaupten können.
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17.11.2013 13:11 Uhr von Brem
 
+5 | -5
 
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@ perMagna,

Trinkgeld hat in den USA einen völlig anderen Stellenwert, Trinkgeld ist dort Lebenswichtig und stellt einen Teil des Einkommens da.

Wenn du denkst nichts geben zu müssen weil es "freiwillig" ist, dann bist du in einem solchen Fall nichts weiter als ein Ausbeuterchef der jemanden für sich arbeiten lässt ohne angemessene Bezahlung!

Oder Schnorrer wäre auch noch die richtige Bezeichnung wenn man Leistung ohne Gegenleistung nimmt.

[ nachträglich editiert von Brem ]
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17.11.2013 13:36 Uhr von blz
 
+2 | -2
 
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Der "Tip" ist in den USA ein Großteil des Lohnes.

Zum Thema selber: Wenn ich nicht bereit bin ein Trinkgeld zu geben, sollte ich die Dienstleistung auch nicht annehmen. Dann muss ich das Restaurant wechseln oder eben Zahlen.
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17.11.2013 14:01 Uhr von Podeda
 
+3 | -6
 
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Jeder kann Trinkgeld geben, muss aber nicht. Passt mir die Visage nicht, gebe ich auch keines.


Is jedem seine Sache, man sollte es bloss nit kundtun!
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17.11.2013 14:12 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Das Problem liegt am US-Kapitalismus.
Wenn Restaurantinhaber diese Tip-Aufschläge als festen Lohnbestandteil einkalkulieren, dann ist das völlig inakzeptabel.

Eine Kellner/in muss so entlohnt werden, dass er/sie auch ohne Trinkgelder auskommt.

Hier muss angesetzt werden - Bedienstete müssten sich organisieren oder grundsätzlich nur noch zu einem bestimmten Lohn arbeiten. Dann könnten solche Reaktionen denen egal sein.
Ich zahl doch keine 20% Trinkgeld-Aufschlag. Das geht indirekt nämlich an den Chef, weil er das zuvor eingespart hat.
10% ist das Maximum und in diesem Fall hätte ich möglicherweise auf 95 US-$ aufgerundet, allerhöchstens 100 US-$. Das wären dann 7$ und immer noch keine 10%.
Reicht aber aus, finde ich.
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17.11.2013 14:30 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -0
 
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@ Knopperz
>>10% Trinkgeld gehört zum guten Ton.
Leute die kein Trinkgeld geben sind meiner Meinung nach Abschaum.<<

Dann kommt es dir nur auf das Trinkgeld an und nicht auf das Drumherum? Gibst du auch 10% Trinkgeld, wenn das Essen nicht schmeckte, der Kellner unfreundlich war oder sonstiges nicht paßte? Ob und wem, vor allem auch aus welchem Grund man jemanden Trinkgeld gibt oder eben nicht gibt, bleibt jedem selbst überlassen.

Daß du jeden als Abschaum bezeichnet, der nicht mindestens 10% Trinkgeld gibt, ist völlig daneben!
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17.11.2013 15:00 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -2
 
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Okay, der Kunde war dumm.
Aber warum wird für die Kellnerin jetzt gespendet?
Ihr sind 10$ Trinkgeld entgangen. Ihr Haus ist nicht niedergebrannt und eine lebenswichtige Operation braucht sie wahrscheinlich auch nicht.
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17.11.2013 17:42 Uhr von Gorli
 
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Fast jeder Mensch in der westlichen Welt hat gegen irgendjemanden Vorurteile. Wenns keine Homosexuellen sind dann sinds halt Muslime, Punker, CSU-Wähler, Blonde, Sandalen-mit-Socken-Träger oder einfach nur der Klassiker: Frauen.

Ich meine wenn es diese höchst einfachen Methoden zur sinnfreien Konflikterzeugung nicht gäbe, wäre die Welt doch nur halb so spannend. Allein der Gedanke, andere Menschen für ihre Überzeugung, Lebensstil und Aussehen bedingungslos zu respektieren ohne zumindest ein bisschen auf der Andersartigkeit herumzuhacken oder die ausbreitung der "falschen" Attribute anzuprangern ist doch geradezu lächerlich.
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17.11.2013 21:49 Uhr von palmchen
 
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Auch wenn ich mich jetzt extrem unbeliebt machen ...

Als Computerfachmann erhalte ich bei kleineren Arbeiten wenn überhaupt nur ein "Danke schön" von den meisten Leuten. Das ich für zB einen Urheberrechts-Virus entfernen das gesamte System mehrere Stunden quasi durchprüen und berichtigen muss, eventuell die Registry bearbeiten etc pp und dafür mal locker einige Jahre im vorfeld gelernt habe ist eine Sache (und ja, das macht mir Spass).
Das die Leute aber so etwas nur meistens mit einem "Danke schön" abtun, ist nicht schön, aber fast sebstverständlich.

Da ich nun auch arbeiten gehe, erhalte ich dafür meinen Lohn. Wenn dann die Leute etwas von mir während der Arbeitszeit wollen, so erwarte ich auch keine Sonderabgabe dafür. Warum auch.

Nun zu den Kellnern (Hauptaufgabe : Kunden bedienen und Kassieren). Warum wird denn da so wenig verdient, das kein Geld zum Leben bleibt? Falsche Lohnverhandlungen? Müssen die Kunden einersteits die Leistung (Essen, trinken, etc) und zusätzlich die Nebenkosten, die der Inhaber nicht in den Lohnkosten der Angestellten in der Preisberechnung eingearbeitet hat, bezahlen ? Machen dann die Leute alle Restaurants auf, berechnen Ihre Leistung auf die Preise und die Lohnkosten sollen die Kunden extra bezahlen?
Wenn ich Trinkgeld gebe, dann nur für echte außergewöhnliche Leistung, wie sehr schnelle Bedienung, vorzügliches Essen, etc pp. . Also Leistungen, die über das normale hinausgehen.

Also Trinkegeld ist so eine Sache. Als ich 2009 in Florida 2 Wochen Urlaub gemacht habe, bin ich dort nicht angemacht worden, da ich fast kein Trinkgeld gab. Geht doch auch ohne.

Wie geht eigendlich eine Kassiererin (Real, Kaufland, MediaMarkt, Saturn etc) damit um. Bekommt die auch Trinkgeld beim erfolgreichen Kassieren? Oder der nette Autoverkäufer, der einen das neue Auto verkauft hat? Wieviel Trinkgeld erhält der? Und bestimmt hat auch schon jeder seiner Allgemeinmediziner / Doctor wegen der guten Arbeit ein Trinkgeld gegeben, oder nicht? Blöde Sache das mit dem Trinkgeld, wie gesagt.

Ich vermute, das die Leute auch nur kein Trinkgeld geben wollten (Ausreden), das aber sowas von Falsch angestellt haben, wie man es nur falsch machen könnte. Einfach nichts schreiben und gut. Alle Leute sind unterschiedlich, und das ich auch gut so.

[ nachträglich editiert von palmchen ]
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18.11.2013 01:21 Uhr von Gorli
 
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@ palmchen:

Das mit dem Trinkgeld ist einfach historisch so gewachsen. Ursprünglich war es im Leistungsorientierten Amerika eben als Motivationsschub zu guter Arbeit gedacht, aber als z.B. Schwarzer Kellner geht man eben oft auch troz guter Bedienung leer aus.

In einigen Staaten ist es sogar schon abgeschafft worden, aber längst nicht überall. Daher lass die Kellner nicht für ein kaputtes System büßen sondern zahl deine 20% für eine gute Bedienung und alle sind glücklich.
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18.11.2013 03:20 Uhr von Zxeera
 
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Ich finde so etwas sollte generell in den USA verboten werden. Macht hier in Deutschland auch keiner. Sowas sollte es nicht geben.
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18.11.2013 10:13 Uhr von Azrael_666
 
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War vermutlich ein Porno-Produzent und Vorsitzender des örtlichen Gemeinderats. Die Amis sind doch bekannt für ihre Doppelmoral.
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18.11.2013 12:07 Uhr von raptil75
 
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Ich fand das auch schräg in den Staaten mit dem Trinkgeld, warum soll ich den Kellner zahlen er ist doch angestellt.

andererseits gibt es wenn du auf das essen wartest etwas zum essen, zb. kleine Brötchen, oder, besonders lecker, eine riesige frittierte Zwiebel. Die Kellner sind sehr nett und fleißig. Nur einmal hatten wir eine betrunkene Kellnerin, aber es hat auch gepasst.

Der schlimmste Kellner den ich je sah arbeitet in einem Gasthaus im Wiener Prater. Er kam erst als wir gehen wollten, da wir schon lange warteten. Nachbestellen mussten wir zu ihm gehen, er spielte am Fotoplay Automaten. Getränke wurden nur hergestellt, nichts weggeräumt. Wir zahlten dann, da ich ihm kein Trinkgeld gab meinte er: was ist, Maut gibts leicht keine für mich? Ich fragte wie bitte? Er: Trinkgeld! Ich: Nein, das Service war nicht gut. Er rechtfertigte sich mit: so lange arbeiten usw.

Da gebe ich lieber in Amerika Trinkgeld als bei uns in manchen Gasthaus .....

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