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Sie bekommen keine Belohnung - Zwei Zeugen überführten Kindermörder zu schnell

Am 3. September 2010 wurde der zehnjährige Mirco von seinem späteren Mörder, dem 48-jährigen Olaf H., entführt.

Zwei Zeugen meldeten sich am 5. und 7. September bei der Polizei und gaben Hinweise, "die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters geführt haben", so die Staatsanwaltschaft. Erst am 13. September wurden von der Staatsanwaltschaft und dem Arbeitgeber des Vaters des Kindes eine Belohnung ausgelobt.

Laut Anna Stelmaszczyk, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Krefeld, gingen die beiden Hinweise allerdings vor der Auslobung ein. Damit ist nun endgültig klar, dass die Zeugen keinen Anspruch auf die Belohnung von insgesamt 15.000 Euro haben.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fahndung, Belohnung, Krefeld, Kindermörder
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2013 09:27 Uhr von supermeier
 
+13 | -4
 
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"der zehnjährige Mirco"
"und dem Arbeitgeber des entführten Jungen"

Wer findet den Fehler?

Pech, nicht schön, aber die Hinweise gegeben zu haben die dieses (entsprechende Beleidigung bitte selbst einsetzen) überführt haben, ist doch auch was Wert.
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17.11.2013 09:33 Uhr von Ms.Ria
 
+30 | -3
 
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Typisch deutsche Bürokratie...alles muss auf Tag, Punkt und Komma stimmen, sonst sind Behörden schon überfordert.

Es wäre ein leichtes und kostet niemandem Mühe, den beiden Zeugen dennoch auch im Nachhinein das Belohnungsgeld zu geben. Immerhin waren ihre Aussagen/Beobachtungen maßgebend für die Ermittlungen.
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17.11.2013 09:43 Uhr von OO88
 
+32 | -4
 
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am besten keine aussage mehr machen bis die belohnung hoch genung ist.
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17.11.2013 09:50 Uhr von Kurti56
 
+4 | -3
 
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Ein 10 Järiger hat nen Arbeitgeber???? Und ich dacht Kinderarbeit gibt es nicht in Deutschland.
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17.11.2013 10:11 Uhr von bigX67
 
+7 | -1
 
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bei sowas stellen sie sich an und an anderer stelle werfen sie deutlich höhere beträge sehr viel schneller in den hochofen.
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17.11.2013 11:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Es gibt kein Anrecht auf Belohnungen.
Aber wenn die Straftat § 232 oder 233 entspricht (Entführung zu diversen Zwecken), oder natürlich Mord, muss jeder Bürger die Tat sofort anzeigen, sonst macht er sich selber strafbar.
Ich weiß, dass es in Deutschland keine generelle Anzeigepflicht gibt - mit Ausnahme der oberen Straftaten und einiger anderer.
Dass man sich die Belohnung dann aber spart, finde ich auch schäbig.
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17.11.2013 11:28 Uhr von Adam_R.
 
+9 | -0
 
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Geld ist ehrlich gesagt das Letzte, an was ich bei so einer abscheulichen Tat denken würde. Hauptsache, sie haben dieses Monstrum erwischt. Alles Andere ist zweitrangig.
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17.11.2013 12:12 Uhr von langweiler48
 
+3 | -1
 
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@OO88 ...

genau da wird es hinführen. Das ist von den Behörden eine bodenlose Frechheit. Aber warum geht dann der Arbeitgeber nicht freiwillig hin und belohnt die beiden Lebensretter. Genau so ein Drecksack.
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17.11.2013 12:16 Uhr von langweiler48
 
+0 | -5
 
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@Adam_R. ......
.
Das schreibst du, da du nicht davon betroffen bist, der sich betrogen fuehlen kann
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17.11.2013 13:32 Uhr von Arne 67
 
+2 | -1
 
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Und wieviel hat die Bild gezahlt?

Das Sie diese "verwerfliche" Story drucken durfte?
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17.11.2013 13:49 Uhr von langweiler48
 
+3 | -0
 
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@Pansy ....

Ich habe oben schon einmal geschrieben, nein!! Nicht falsch verstehen. Natürlich würde ich auch alles was ich verdächtig beobachten würde, beitragen, um eine Straftat zu klären, und Informationen der Polizei melden. Aber ich würde auch, so wie die beiden um die Belohnung kämpfen, denn die beiden haben ausschlaggebend zur Klärung des Falles beigetragen. Wer weiß ob der Fall überhaupt geklärt worden wäre.

Und sehr enttaeuscht bin ich von dem Arbeitgeber der sich einer Entscheidung anschliess.
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17.11.2013 14:10 Uhr von langweiler48
 
+3 | -0
 
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Entschuldigung war noch nicht fertig

Der Staatsanwalt kann laut Gesetzen keiner Belohnung zustimmen. Ok das ist Gesetz und darüber braucht man auch gar nicht diskutieren. Aber der Arbeitgeber hätte hier über seinen eigenen Schatten springen können und seinen Anteil bezahlen sollen.

So sind die Großkotzen: Sich in den Vordergrund stellen mit einem sehenwürdigen Betrag um seine Anteilnahme zu zeigen, wenn es aber darum geht das Geld auf den Tisch zu legen, dann den Schwanz einziehen.
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17.11.2013 18:55 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -0
 
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Die Staatsanwaltschaft hat sich an die Gesetze zu halten, fertig. Wenn es dort heißt, dass vor der Aussetzung einer Belohnung eingegangene Hinweise nicht bei der Verteilung der Belohnung berücksichtigt werden *dürfen*, dann kann man über diese Regelung sicher streiten. Solange sie existiert, hat man sich aber daran zu halten.

Was das Unternehmen angeht, sehe ich das anders. Anstelle des Unternehmens würde ich die Belohnung dennoch ausschütten - und wenn es nur ist, um Negativ-Publicity zu vermeiden. Natürlich nur sofern das rechtlich möglich ist - ein Unternehmen kann ja auch nicht machen, was es will.
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17.11.2013 19:53 Uhr von KarloF
 
+0 | -0
 
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@Kurti56 + supermeier
lesen bildet... ;o)
es heißt "Arbeitgeber des Vaters des Kindes"

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