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Sevim Dagdelen: Soziale Integration wichtiger als Sprachendebatte

Sevim Dagdelen, Bundestagsabgeordnete der Partei "Die Linken", findet zwar Sprachschulen für Migranten gut, doch wesentlich wichtiger sei die soziale Integration der Migranten.

Die Probleme, die Migranten in Deutschland hätten, lägen nicht in der kulturellen Natur, sondern sind ein soziales Problem. So sehe man in Milieus verschiedene Kulturen zusammenleben, die aber die gleichen Probleme hätten.

Integration könne nur im Gesamtpaket klappen. Dafür muss eine gleichberechtigte und soziale Teilhabe aller Menschen entstehen. Darunter ein Mindestlohn von zehn Euro und Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems. Dies käme allen in der Bevölkerung zugute.


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WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Linke, Integration, Migration
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.11.2013 19:58 Uhr von ElChefo
 
+10 | -4
 
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...und wieder mal ein Nachweis dafür, wie wenig diese Fraktion verstanden hat, worum es geht.

Es gibt keine Sprachendebatte und eine Integrationsdebatte. Das Eine ist ein essentieller Teil des Anderen. Wie soll man sich denn bitte integrieren, wenn man mit seiner Umgebung nicht oder nur rudimentär mit Händen und Füssen interagieren kann?

Da können die Menschen noch so super Charaktere haben, noch so friedfertig und bereichernd für die vorherrschende Kultur sein. Können sie sich nicht ausdrücken, verhallen ihre Versuche im wahrsten Sinn des Wortes ungehört. Korrektur: "unverstanden".
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16.11.2013 20:05 Uhr von FrankCostello
 
+4 | -4
 
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"Wie nennt man eigentlich einen weiblichen Vollpfosten?"

Sehr Interessante Frage La_Brador...
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16.11.2013 22:07 Uhr von shadow#
 
+0 | -3
 
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Mit ihrer Problemanalyse trifft sie absolut ins Schwarze, allerdings vermisse ich tatsächliche Lösungsansätze.

Nur weil jemand (egal welcher Herkunft), plötzlich 2€ die Stunde mehr verdient, sofern nicht sowieso arbeitslos, werden die kompletten Erziehungsversager ihren misratenen Nachwuchs nicht plötzlich dazu animieren zu studieren, anstatt sich nachdem sie die Hauptschule abgebrochen haben vor dem Supermarkt zu betrinken und in der Fußgängerzone Passanten anzupöbeln.
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17.11.2013 01:12 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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Franka

...das wäre ja total Sarrazin-esque. Geht mal gar nicht. Rassismus und so. Du weisst schon, da muss man gegen sein, auch wenn man gar nicht weiss, worum es geht. Rassismus!
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15.01.2014 18:01 Uhr von Sirigis
 
+1 | -0
 
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Die Abschaffung des gegliederten Schulsystems hätte zur Folge, dass begabtere Schüler der Möglichkeit, sich ihren Fähigkeiten entsprechend zu bilden, beraubt würden. Es würde unter dem Strich ein Einheitsbrei mittleren Durchschnitts herauskommen. Und als Ausländerin (das Wort Migrant nervt mich) empfinde ich Integration als aktiven Vorgang, der in erster Linie von meiner Seite zu erfolgen hat, mich einfach auf der Couch zurückzulehnen und darauf zu warten, dass Ihr mich jetzt integriert ist in meinen Augen eher schräg. Und das Erlernen der Landessprache erachte ich sehr wohl als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Nur meine Meinung.
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19.01.2014 14:24 Uhr von sooma
 
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Über die Sprache findet aber die soziale Integration statt!

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