16.11.13 12:17 Uhr
 3.192
 

Heinz Ketchup: Neue Eigentümer fahren nach Übernahme harten Sparkurs

Vor einiger Zeit hat Warren Buffett und der Finanzinvestor 3G Capital den traditionsreichen Ketchup-Produzenten Heinz übernommen.

Die neuen Eigentümer fahren jetzt einen harten Sparkurs im Unternehmen. Gleich drei Werke in den USA und Kanada werden dicht gemacht. Dadurch verlieren rund 1.350 Mitarbeiter ihren Job. Zuvor waren bereits 600 Verwaltungsangestellte entlassen worden.

Die Übernahme hatte Buffett und 3G Capital 23 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 17 Milliarden Euro) gekostet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Übernahme, Sparkurs, Eigentümer, Warren Buffet, Heinz, Ketchup
Quelle: www.welt.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.11.2013 12:17 Uhr von rheih
 
+21 | -4
 
ANZEIGEN
Die übernommen Unternehmen müssen die Kosten für die Übernahme tragen, was zu hohen Schulden führt. Um diese wieder ausgleichen zu können, muss gespart werden und da wird eben Personal entlassen.
Kommentar ansehen
16.11.2013 12:21 Uhr von Zephram
 
+19 | -2
 
ANZEIGEN
Also sollte man, soweit die Qualität auch nur ein Fünkchen leidet, die Marke gleich komplett boykottieren, klar schneidet man dann den Angestellten auch ins Fleisch, jedoch sollte die Heuschrecke sich in erster Linie empfindlich die Finger verbrennen bei sowas...

jm2p Zeph
Kommentar ansehen
16.11.2013 13:03 Uhr von no_trespassing
 
+5 | -9
 
ANZEIGEN
Wie damals im Dritten Reich als man Gefangene zwang, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln.
Kommentar ansehen
16.11.2013 15:28 Uhr von lopad
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
" jedoch sollte die Heuschrecke sich in erster Linie empfindlich die Finger verbrennen bei sowas..."

Buffet ist nicht wirklich als Heuschrecke anzusehen. Der Mann investiert für gewöhnlich langfristig

Interessant ist da auch ein Satz aus der Quelle.

"Die Produktion werde auf andere Standorte in Nordamerika verteilt, um effizienter zu werden. Dadurch entstünden 470 neue Jobs."
Kommentar ansehen
16.11.2013 16:45 Uhr von Kingbee
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Buffet hat, übrigens als Selfmade-Milliardär, unglaubliche Summen in die Stiftung von Bill Gates gegeben. Ich habe keinen der Aldi Brüder oder jemanden von der Deutschen Bank (prust) oder sonst einer Deutschen Firma in der Liste gefunden. Der Deutsche kann nur neidisch nörgeln andere können allerdings noch weniger. Denn auch der Russe glänzt durch vollkommene Abwesenheit..... übrigens auch in den Phillipine, wo er den ach so bösen Ami wieder mal alles machen lässt...
Kommentar ansehen
16.11.2013 18:09 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Solange sie beim Ketchup nicht die Tomaten einsparen... Da könnte der Schuss sehr schnell nach hinten los gehen. ;-P

Aber mal m Ernst:
So ein Sparkurs ist nach einer Übernahme doch eigentlich der Regelfall. Ein profitables Unternehmen, das genug Profit abwirft wird doch selten verkauft. Ein Unternehmen das nicht profitabel wirtschftet kauft man doch nicht, weil man es so weiter wirtschaften lassen will, sondern weil man glaubt die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können um es wieder ´auf Kurs´ zu bringen und man dann etwas davon hat.
Leider sind es die Angestellten, die solche Maßnahmen als erster zu spüren bekommen.
Ich glaube nicht dass Buffett nur daran interessiert ist irgendwelches Know-How abzuziehen und Heinz dann schließen will. Dazu war die Sache dann doch zu kostspielig.
So gemein es klingen mag, aber die verbleibenden Angestellten (immerhin ungefähr 3/4tel) können sogar am Ende besser dastehen. Denn wenn Heinz einfach so geschlossen worden wäre, dann stünden alle auf der Straße und nicht nur ein Teil.
Kommentar ansehen
17.11.2013 00:03 Uhr von qwert130
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Marktwirtschaft
Kommentar ansehen
17.11.2013 02:03 Uhr von ms1889
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
finanzinvestor... kotz... man kann solche leute ehr geldabzocker nennen... solche leute sind es die firmen ausbluten lassen, nur um sich unredlich zu bereichern.
darum mache ich nix mit börse oder aktien, weil diese us typen, nur einem helfen...sich selber.
nuja, der gesamte finanzsektor ist unseriös und sogar kriminell, da ihr sinnen nicht ist die geselschaft weiter zu bringen.
aber wie hieß es schon in der uni: wirtschaft ist diktatorischer wie eine diktatur und unsozialer als ein massenmörder.

das heinz pleite geht, nur weil mc doof kein ketchp mehr von denen benutzt... die folge scheint zu sein, das geldgeile, das unternehmen nun zerfleischen.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
Kommentar ansehen
17.11.2013 06:31 Uhr von Kingbee
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ms1889

Vorsicht mit deiner Joker-Maskre. Gestern haben sie einen von "Anonymous" in den USA zu 10 Jährchen verknackt. Schade, hättest auch DU sein können....

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?