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Umfrage: Warum der Überwachungswahn nicht zu Protesten führt

Die Tageszeitung "Die Zeit" hat unter Twitter-Usern gefragt, warum die Enthüllungen um Datenspionage nicht zu Protesten führt. Etwa 200 Tweets wurden dazu ausgewertet und zeichnen ein Bild über die Gründe, warum wir uns die Überwachung gefallen lassen.

Ein Hauptargument, was immer wieder zu finden ist: "Für viele ist Überwachung, wie die Radioaktivität damals, man schmeckt, riecht und hört sie nicht", so der User "das chick". Damit ist der Unterschied zur DDR-Stasi gegeben, die eher auf physische Personenbespitzelung setzte.

Weitere Gründe sind, dass viele Menschen das Internet immer noch nicht als lebensnotwendig einstufen. Außerdem kam die Überwachung schleichend und unauffällig. Viele der Befragten gaben sogar an, Angst vor einer Registrierung der Behörden zu haben oder nicht mehr in die USA einreisen zu können.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Protest, Überwachung, Spionage, NSA-Affäre
Quelle: www.zeit.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2013 17:23 Uhr von opheltes
 
+7 | -2
 
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"Für viele ist Überwachung, wie die Radioaktivität damals, man schmeckt, riecht und hört sie nicht", so der User "das chick". Damit ist der Unterschied zur DDR-Stasi gegeben, die eher auf physische Personenbespitzelung setzte."

Da ist aber was dran.
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15.11.2013 17:49 Uhr von OO88
 
+1 | -5
 
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es gibt nichts besseres als die überwachung von phone und inet . wenn einer was vor hat kenn er immer so tun als wöre er selbst dahinter :-)
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15.11.2013 18:47 Uhr von ghostdog76
 
+10 | -0
 
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weil wir alle keinen echten willen mehr haben, weil wir uns nur noch verhalten wie zombies ! das ist der einzige grund
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15.11.2013 19:11 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -3
 
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Um der DDR gab es aus ähnlichen Gründen auch keinen Widerstand gegen die Überwachung. Das weiß Merkel noch ganz genau.
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15.11.2013 20:03 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -0
 
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Ich sehe hier zwei ganz andere Probleme.

1) Die Menschen sind faul geworden. Keiner geht mehr auf die Straße. Der Unmut wird getwittert und verhallt wie das Echo in einer Höhle. Erst wenn wieder Autos brennen, wird der Protest auch wirklich öffentlich. Wie lange liefen in der DDR die Montagsdemonstrationen? Mit Panzern sind sie aufgefahren und konnten unterm Strich doch nichts machen. Das war noch wahrer Kampfgeist, für seine Meinung und die Freiheit einzutreten. Heute ist das eher so ein: Ich mach ne Petition, tritter das mal, update meinen Status auf Facebook - vielleicht kommen ja ein paar Leute Unterschriften zusammen.

2) Wo soll man demonstrieren? Vielleicht vom Bundestag? Vielleicht auf irgend einem Acker? Es gibt keinen greifbaren Feind im Abhör- und Überwachungsskandal. Das ist wie Luft zu bekämpfen. Man kann nach ihr schlagen, aber man kann sie nicht greifen.
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15.11.2013 21:05 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -1
 
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Der eigentliche Grund ist:
Zum Protestieren muss man seinen Arsch hochheben und was machen, und die Meißten sind heutzutage dafür zu bequem.
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15.11.2013 21:06 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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ich habe keine angst vor diesen bespizlern, sie sind einfach kriminelle, die wie ein häcker/terrorist arbeiten und denken.
ihre arbeit ist nicht von ehre und sorge um ihr land getrieben, ehr wollen diese menschen (die es auch in deutschen behörden gibt: zB bka chef ziercke) ihre macht mißbrauchen um ein totalitäres system zu etablieren.

solche menschen sind als FEINDE des staates zu sehen, die ihre ligitimation ebend nicht auf demokratischen wege erhalten haben.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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15.11.2013 21:46 Uhr von Santiago0815
 
+4 | -0
 
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Als sie die ersten Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; denn ich war kein Kommunist. Als sie die ersten Juden holten, habe ich geschwiegen; denn ich war kein Jude. Als sie die ersten Katholiken holten, habe ich geschwiegen; denn ich war kein Katholik. Als sie mich holten, war niemand mehr da, der seine Stimme hätte erheben können.


Martin Niemöller
deutscher evangelischer Theologe (1892 - 1984)
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16.11.2013 00:25 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -1
 
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@Neu555: Ein Bekannter von mir kaufte vor ein paar Wochen Salpetersäure und Salzsäure um Königswasser zu brauen. Drei tage später stand die Kriminalpolizei mit einem Hausdurchsuchungsbefehl vor seiner Tür.

Und das alles nur, weil konzentrierte Schalpetersäure dank der Terrorspinner auf der Liste der zu überwachenden Substanzen steht.

Toll... Jeder Hobbychemiker ist jetzt ein Terrorist und dank Totalüberwachung bekommt die exekutive das auch schön mit. Von wegen "man spürt das nicht". Totaler Blödsinn...
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16.11.2013 01:06 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
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Brot und Spiele für das Volk, sagte schon Cäsar.

Und zu Essen hat hier jeder genug, und für die Spiele haben wir Smartphones gekriegt, und finden auch noch Google Street View toll.

Da lässt es sich problemlos überwachen, weil niemanden nichts juckt.
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16.11.2013 08:46 Uhr von yeah87
 
+0 | -0
 
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ganz einfach gesagt die deutschen sind feige schlappschw...e
wer die union wählt steht so oder so auf bevormundung passend zur arschkriecher spd

buhhhhhhh
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16.11.2013 09:35 Uhr von Yoshi_87
 
+1 | -0
 
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@rechtschreiber
Das dumme ist nur das echte Terroristen nie so blöd wären und mit Karte zahlen würden. Die kaufen vermutlich sogar in unterschiedlichen Geschäften und zahlen alles bar. Allerdings hört man das auch aus genug Filmen. Am Ende lassen die dann jede einzelne Zutat von einem anderen kaufen und nicht einmal die Gesichtserkennung in den Videokameras schnappt zu.
Da hilft also nur noch der GPS Chip der in den Körper implantiert werden muss. Und so weit sind wir noch nicht.
Wird also auch noch kommen.
Gegen die Überwachung die heute durchs Internet möglich ist und durch Nutzer und Firmen möglich gemacht wird, war die Stasi nichts weiter als ein Kindergarten.

Schaut euch mal die Doku "Terms and Conditions May Apply" an. :D

Da gab es auch einen tollen Vergleich. Wenn du einen Frosch in einen Topf mit kaltem Wasser setzt und diesen dann langsam zum kochen bringst wird der Frosch nicht raus hüpfen, er merkt nicht das es heiß wird.
Am Ende ist er aber trotzdem tot.

[ nachträglich editiert von Yoshi_87 ]
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16.11.2013 11:14 Uhr von T¡ppfehler
 
+0 | -0
 
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Sollte es zu einem radikalen Wechsel an oberster Stelle kommen, kann es für die aktuellen Beführworter der Überwachung plötzlich ganz eng werden.

Die Einschüchterung der Bevölkerung scheint momentan ja noch ganz gut zu funktionieren.
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21.11.2013 22:08 Uhr von Olington
 
+1 | -0
 
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...und so wurden sie als "Verschwörungstheoretiker" beschimpft und man lachte sie aus...

Der Frosch im heissen Wasser ist ein gutes Beispiel! Mal ernsthaft, Terrorismus in Europa? Ja wo denn bitte? Man macht dem Volk von Zeit zu Zeit Angst, implantiert zur rechten Zeit ein gefaktes Attentat (siehe Köllner U-Bahn) und man kann wieder ein kleines Schrittchen weiter in Richtung Big Brother machen!

Step by Step!

Erst einen Angstgegner erfinden, da dieser nicht wirklich existent ist, muss man eben selbst von Zeit zu Zeit für "Störungen" sorgen um die Angst weiter zu schüren, dann Überwachungsmechanismen (zum Schutze des Volkes) installieren (Ein Schelm ist wer da böses denkt!) und somit jeglichen zukünftigen Widerstand durch völlige Kontrolle verhindern!. und TATAAAAA fertig ist die perfekte Gesellschaft, angeführt und beherrscht von einer kleinen aber feinen und liebenswerten Elite und das alles unter dem Deckmantel des Schutzes!.

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