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Brustimplantate: Eingeschränkter Schadensersatz vom TÜV Rheinland

Ein französisches Gericht macht es möglich, dass Betroffene Schadensersatz beim TÜV Rheinland fordern können. Doch dies gilt nur eingeschränkt.

Nur wer durch ein geplatztes Implantat geschädigt wurde, kann auf Schadenersatz hoffen, nicht aber, wer sich vorsorglich ein "intaktes" Implantat hat entfernen lassen. Nicht nachgewiesen ist auch, ob Brustkrebs durch das Platzen der Implantate entstanden sein kann.

Für deutsche Betroffene gilt ferner, dass die deutschen Gerichte nicht an das französische Urteil gebunden sind. Ferner hat der TÜV-Rheinland angekündigt, in Berufung zu gehen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schadensersatz, TÜV, Brustimplantat, TÜV Rheinland
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2013 15:28 Uhr von Johnny Cache
 
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Selbst wenn ein externer Prüfer versagt haben sollte, so ist immer noch der Hersteller für die Qualität des Produkts verantwortlich und ist folglich für Schadensansprüche verantwortlich. Den TÜV dafür verantwortlich machen zu wollen ist völlig daneben. Als nächstes verklagen sie auch nicht behandelnde Ärzte sondern die Uni an der sie studiert haben?
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15.11.2013 16:34 Uhr von das kleine krokodil
 
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@Johnny Cache
Aber was ist denn ein TÜV Siegel wert wenn man es nicht vernünftig überprüft und wenn man keine Verantwortung übernehmen will wenn man schlechte Produkte Zertifiziert hat.

Also Grundsätzlich bin ich da schon der Ansicht das wenn man ein Produkt zertifiziert das man da auch für gerade stehen muss was man da eigentlich zertifiziert. Sonst währen derartige Zertifikate überflüssig.

Und ja eigentlich sollte der Hersteller der Erste ansprechpartner sein, aber auch die Zertifikatsausgeber tragen eine Mitschuld. Wobei der Hersteller soweit ich weiss schon Pleite ist.
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15.11.2013 16:59 Uhr von NoGo
 
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@krokodil
schon mal daran gedacht, dass der Hersteller dem TÜV irgendwas vorlegen kann, was den Bestimmungen entspricht und dann aus der Produktion was vollkommen anderes rauskommt? Da nützt das beste Zertifikat nichts, wenn es für ein anderes Produkt ausgestellt wurde.

Leider weiß ich nicht, ob der TÜV verpflichtet ist, die Testobjekte selbst stichprobenartig aus der Fertigung zu holen oder ob der Hersteller die Proben selbst abliefert (ich denke mal letzteres ist der Fall, ersteres wäre eigentlich ideal).
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15.11.2013 17:09 Uhr von das kleine krokodil
 
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@NoGo
Daran habe ich schon gedacht, aber wenn das Zertifikat nicht überprüft werden kann, dann ist es nichts wert und sollte garnicht existieren. Ein Zertifikat sollte schon eine regelmäßige Kontrolle enthalten, sonst macht es keinen Sinn. Genau wie die ganzen Webseiten die Momentan mit "TÜV Zertifiziertem Datenschutz" werben da sollte meiner Meinung nach der TÜV auch haftbar gemacht werden können, wenn dort z.B.: Daten verkauft werden.Es zwingt den TÜV ja keiner solche zertifikate anzubieten.

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