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Peter Hartz beschwert sich: Sein Name wurde für "Hartz IV" missbraucht

Der ehemalige Arbeitsmarktreformer Peter Hartz hat jetzt in einem Interview über die nach ihm benannte Sozialleistung "Hartz IV" seinem Unmut Luft gemacht.

Die damals von ihm geleitete Arbeitsgruppe trug den Namen "Regierungskommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt". Das wiederum hat schlicht in keine Überschrift gepasst, weshalb es dann "Hartz-Kommission" hieß.

Daraus wurde dann das berüchtigte Hartz I - IV. Peter Hartz sieht heute rückblickend seinen Namen schlicht missbraucht. "Hätte ich Leutheusser-Schnarrenberger geheißen, wäre mir das erspart geblieben", so Hartz.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Name, Hartz IV, Peter Hartz
Quelle: www.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2013 10:09 Uhr von heinzinger
 
+19 | -0
 
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Mal gucken was in 10 Jahren mit Pflege-Bahr ist.

Immerhin hat Herr Hartz es ordentlich bezahlt bekommen.
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15.11.2013 10:09 Uhr von usambara
 
+45 | -3
 
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einen vorbetraften Manager (Schmiergeld) als Namensgeber für Sozialkürzungen- passt doch!
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15.11.2013 10:14 Uhr von saber_
 
+16 | -0
 
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haette herr hartz aber eien forschungsgruppe geleitet und einen nobelpreis bekommen, dann wuerde er sich nicht darueber beschweren das man die forschung mit seinem namen verbindet....
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15.11.2013 10:26 Uhr von Jaecko
 
+20 | -0
 
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"Hätte ich Leutheusser-Schnarrenberger geheißen, wäre mir das erspart geblieben"

Jo, dann würds nämlich einfach "Peter IV" heissen.
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15.11.2013 10:56 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -0
 
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Wäre doch mal was, wir nennen jede Reform nach dessen Leithammel...mal schauen, wie schnell die Dämlichen unter den Reformen verschwinden...
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15.11.2013 11:42 Uhr von pjh64
 
+8 | -1
 
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Der Name eines überführten Verbrechers eignet sich doch hervorragend für das größte Verbrechen der Nachkriegszeit auf deutschem Boden.

Wenn sich der Herr so hintergangen fühlt, steht es ihm immer frei, sich gegen das Verbrechen in seinem Namen stark zu machen.
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15.11.2013 12:09 Uhr von pjh64
 
+6 | -2
 
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@Johnny_Speed:

Es umzubenennen würde nichts bringen, Hartz IV und seine menschenverachtende Verfolgungsbürokratie bleiben auch ein Verbrechchen, wenn es Bürgergeld heißen würde.

Und das Sozialtiket würde mit dem Namen Bürgertiket nicht weniger überteuert und nutzlos, da es fast so teuer ist wie eine reguläre Monatskarte und nur bis zur Stadtgreenze gültig ist. In einem Bereich wie zb. dem Ruhrgebiet ist es absolut unbrauchbar. Neue Namen machen Scheiße nicht besser.

[ nachträglich editiert von pjh64 ]
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15.11.2013 13:42 Uhr von Johnny Cache
 
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