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EU Parlament besorgt über Datenschutz bei E-Mail-Versand

Nachdem erste Erkenntnisse zu dem NSA-Abhör-Skandal bekannt geworden sind, fürchten sich nun viele EU-Parlamentsangehörige, dass die E-Mails auf ihren Laptops nicht mehr sicher sind.

Eigentlich sollten die E-Mails mit einer amerikanischen Software verschlüsselt sein, ob dies aber wirklich sicher genug ist, darf angesichts heutiger Entschlüsselung und entsprechend schnell rechnenden Prozessoren bezweifelt werden.

Aus diesem Grund benutzen derzeit erste Parlamentarier im EU-Parlament ihren eigenen Computer. Es wurde sogar eine "Krypto-Party" veranstaltet, um über die Sicherheit der Verschlüsselung zu diskutieren.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, E-Mail, Parlament, Mail, Datenschutz, Versand
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2013 08:24 Uhr von brycer
 
+9 | -0
 
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Wer glaubt dass überhaupt irgendetwas in Sachen Komunikation vollkommen sicher ist, der sollte auf die Insel der Glückseeligen zurück gehen. ;-P
Die technischen Mittel sind da und werden auch eingesetzt.
Welcher Geheimdienst würde wohl von sich behaupten können: "Wir wissen zwar wie es geht, tun es aber nicht."?
Haben die EU-Parlamentsangehörigen gedacht sie seien für die Geheimdienste eine Ausnahme?
Wenn ja, dann sollen sie weiterhin über Toilettenspülungen diskuttieren und den Pferden das Denken überlassen, denn die haben größere Köpfe. ;-P

Irgendwie habe ich für die EU fast nur noch Hohn und Spott übrig. Woher das wohl kommen mag? ;-)
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15.11.2013 08:42 Uhr von usambara
 
+1 | -0
 
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Die Metadaten (Sender/Empfänger) kann man selber gar nicht verschlüsseln. Somit lässt sich das Beziehungsgeflecht eines Politikers/Bürgers prima auslesen.
Steht er in "finanziellen" Kontakt mit bsp Lobbyisten, ist er auch leicht erpressbar, oder wird als IM genutzt.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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15.11.2013 10:07 Uhr von Adam_R.
 
+2 | -1
 
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"Eigentlich sollten die E-Mails mit einer amerikanischen Software verschlüsselt sein, ob dies aber wirklich sicher genug ist, darf angesichts heutiger Entschlüsselung und entsprechend schnell rechnenden Prozessoren bezweifelt werden."

Kannst vergessen. Die US-Schurken-Regierung hat sich schon längst die Generalschlüssel aller amerikanischen Firmen erpresst.
Viel sicherer wäre Open-PGP. Aber da muss man sich halt mal ein Stündchen damit befassen. Aber wenn man es dann mal hat, machts sogar Spass.

Ich kann nur jedem empfehlen, amerikanische Software und Produkte zu meiden, wo immer es geht. Und wer ein wenig Interesse an der Materie hat, sollte sich vielleicht in Linux reinarbeiten und Windows vermeiden.
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15.11.2013 11:19 Uhr von wrazer
 
+3 | -0
 
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Aha, was haben die den zu verbergen??? ich dachte wie steuern eh richtung totale Überwachung? Was ist wenn unter den Abgeordneten ein Schläfer ist ^^
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15.11.2013 11:31 Uhr von Pils28
 
+1 | -0
 
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Es gibt ziemlich totsichere Freeware Lösungen für das Problem und die kaufen bei einer Ami Firma. Selbst Schuld. Die bräuchten sich nur einen sicheren email Sever in das Parlament stellen und schon wäre es kein Problem mehr. Da sie es nicht getan haben, bestand wohl bisher schlicht das Interesse nicht auf sichere Kommunikation. Sonst würde Merkel auch nicht mit einem Blackberry "sicher" telefonieren.

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