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Ungarn: Monate nach Hirntod noch Baby geboren

Die Mutter war bereits drei Monate hirntod gewesen, brachte aber dennoch ein gesundes Baby zur Welt.

Wie die Universitätsklinik im ostungarischen Debrecen mitteilte, wurde das Kind bereits im Sommer per Kaiserschnitt geboren.

In der 15. Schwangerschaftswoche war die 31-jährige Mutter für hirntod erklärt worden. Nicht nur ihrem Kind schenkte sie trotz ihres Todes das Leben, auch viele Organe der Frau retteten kranken Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen waren, das Leben.


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WebReporter: MatthiasMueller
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Baby, Hirn
Quelle: www.lessentiel.lu

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2013 11:51 Uhr von Lornsen
 
+4 | -1
 
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ein gesundes Gehirn erhält uns nicht am Leben. Leben und funktionieren sind zwei unabhängige Dinge.
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14.11.2013 11:51 Uhr von Allmightyrandom
 
+19 | -4
 
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"das kind, welches ohne mutter aufwachsen muss, was in der natur nicht vorkommt, wird es ihnen danken..."

Leuten wie Dir wünsche ich auch Darvinismus in Reinform.
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14.11.2013 14:50 Uhr von perMagna
 
+4 | -3
 
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"das kind, welches ohne mutter aufwachsen muss, was in der natur nicht vorkommt, wird es ihnen danken... "

Bist du dumm? Kam ja relativ selten vor, dass eine Frau bei der Geburt verstarb und das Kind trotzdem weiter lebte.

Zum Thema: Ehrlich gesagt wundert es micht, dass sich das Kind ohne kortikale Rückkopplung normal im Mutterleib entwickeln konnte. Respekt an die behandelnden Ärzte.
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14.11.2013 14:57 Uhr von Timmer
 
+2 | -0
 
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@labertäschchen

Und du weißt natürlich um die Patientenverfügung bescheid, genauso weißt du Bescheid was der Vater wollte...
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14.11.2013 15:59 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
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Und was ist jetzt daran so außergewöhnlich? Das passiert häufiger denn je. Allerdings ist umstritten, wie die fehlende mütterliche Resonanz das Leben des Kindes beeinflussen wird.
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14.11.2013 17:07 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -0
 
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@ ZRRK
nein wenn du Hirntot bist, geht in deiner Birne oben nix mehr.... obs nun verfault kann ich jetzt nicht sagen, aber denke nicht da es ja im Hirnwasser konserviert ist ;)
Durchblutet wird es jedenfalls nicht mehr bzw soooooo wenig das die Hirnzellen tot sind, also Herzstillstand haben und nicht mehr zu reanimieren sind und der Speicher die Daten verloren hat....
Das das Kind geboren werden konnte liegt nur an den Maschinen die die Frau mit Luftversorgt haben und das Blut gepumpt haben ;) dazu braucht es kein Hirn, da wohl keiner denkt jetzt muss mein Herz pumpen und jetzt muss ich Luft holen, dies ist ein selbständiges System Quasi

Hoffe habs einfach genug erklärt in Kurzform, jedenfalls wirst du nie wieder aufwachen ;) da es kein Koma mehr ist sondern wie gesagt im Hirn einfach nix mehr los ist und keine Blutversorgung, also auch kein Sauerstoff was das Hirn braucht -> also kompletter Datenausfall
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14.11.2013 22:32 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -0
 
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Hirntod heißt keine elektrische Aktivität mehr. Dass dabei die synaptischen Verbindungen zerstört werden, die die Hirnfunktionalität hevorrufen, ist nicht zwangsläufig der Fall. Obwohl keine Aktivität mit endgültig kaputt gleichgestellt wird, gibt es wie gesagt auch Fällle von Menschen, die wieder aufwachten. Zumeist war aber dann die Hirntodfeststellung falsch.

Und das Gehirn vergammelt natürlich nicht, es leidet nur unter Stromausfall. Wasser kommt ja trotzdem noch.
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15.11.2013 03:34 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@labertaeschchen

Nen Computer patched man immerhin auch. Können wir ja nichts für wenn der Mensch als Beta ausgeliefert wird mit Bugs die einem die Haare zu berge stehen lassen.

Kläre mich auf wie etwas das keine Intelligenz und keinen eigenen Willen hat und nach trial and error arbeitet eine vorgehensweise haben kann.