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Durchbruch: Mittel gegen resistente Bakterien gefunden

Forscher der Northeastern Universität in Boston haben offenbar eine Möglichkeit gefunden, wie man resistente Bakterien abtöten kann.

Hierfür wird das Mittel Acyldepsipeptid eingesetzt und mit herkömmlichen Antibiotika kombiniert.

Der Vorteil dieser Kombination liegt auf der Hand, da die Bakterien dazu gebracht werden, sich gegenseitig aufzufressen. Zudem ist eine Umsetzung in Medikamenten relativ einfach zu realisieren. Ein erster Versuch zeigte, dass alle Bakterien abgetötet werden.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mittel, Durchbruch, Bakterium, Substanz
Quelle: science.orf.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2013 09:39 Uhr von brudertaktiker
 
+7 | -5
 
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Ein guter Ansatz. Dennoch: Es sind bereits Mittel bekannt, die Bakterien zuverlässig abtöten, ohne eine Resistenz zu provozieren. Das Problem liegt also weniger in der Forschung, sondern vielmehr im Unwillen der Industrie (und damit der Politik) diese Mittel großflächig einzusetzen. Oft lässt sich schlicht nicht genug Geld damit verdienen. Zwei sehr potente Paradebeispiele sind H2O2 (Wasserstoffperoxid) und Chlordioxid (CLO2, auch bekannt als "MMS"). Bei sachgerechter Handhabe (kinderleicht!) sind diese Substanzen sicher in der Anwendung, kommen OHNE zusätzliche Antibiotika und deren Nebenwirkungen aus - und sind billig.

Mit reinlichen Grüßen

brudertaktiker
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14.11.2013 09:49 Uhr von Ruthle
 
+4 | -2
 
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ja....ich habe vor Kurzem beginnende Angina innerhalb eines Tages mit CLO2 wegbekommen...früher mußte ich immer 10 Tage lang starke Antibiotika nehmen, von denen mir schlecht wurde und danach noch Pilz.....
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14.11.2013 09:56 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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@brudertaktiker
"H2O2 (Wasserstoffperoxid) und Chlordioxid (CLO2)"
Ersteres inaktiviert sich im Körper recht schnell und für letzteres gibt es nicht umsonst mittlerweile Grenzwerte...

In dieser News geht es um die Behandlung von Menschen. Die von dir genannten Stoffe sind gut zu Oberflächenbehandlung und zur schnellen und kurzweiligen Desinfektion, aber das war´s dann auch schon. Zur Krankheitsbekämpfung sind sie eher ungünstig.
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14.11.2013 10:59 Uhr von brudertaktiker
 
+3 | -1
 
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@Mecando: Da gehen die "Meinungen" auseinander. Ich nutze CLO2 seit Jahren innerlich - Safer Use vorausgesetzt. Wer sich dazu entschließt, sollte sich vorher bitte *gründlich* informieren - und zwar von allen Seiten. Quellen dazu finden sich zur Genüge im Internet.
H2O2 eignet sich bestens zur Wundesinfektion und für viele weitere äußerliche Anwendungen, gerät in der Medizin aber leider mehr und mehr in Vergessenheit. Innerlich wird es von manchen Ärzten intravenös verabreicht, allerdings in sehr geringer Konzentration. Auch eine sehr stark verdünnte orale Aufnahme ist möglich. (Unbedingt einen kundigen Arzt konsultieren!) H2O2 wird von Natur aus im menschlichen Körper produziert (wird von den Granulocyten zur Abwehr von Erregern eingesetzt).
CLO2 ist in geringen Dosen absolut ungefährlich, da es durch sein Oxidationspotenzial (.95V) lediglich Pathogene angreift, nicht aber die körpereigenen Zellen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die ähnlich wirkende Hypochlorige Säure (HClO), die ebenfalls von Natur aus im menschlichen Organismus produziert wird.

Ich möchte mich hier aber nicht auf eine Diskussion einlassen - die wird an anderen Stellen bereits seit Jahren geführt.
Belassen wir es dabei: Wen es interessiert, der sollte sich breitgefächert und unvoreingenommen informieren. Wer sich sein Urteil schon gebildet hat, möge den Tag genießen und sich des Lebens freuen.

@wok! Kein Ding, musst du auch nicht.
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14.11.2013 22:32 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Bitte in der Diskussion nicht die Desinfektion und die systemische Anwendung verwechseln, da diese mitteinander nichts zu tun haben, auch wenn der Körper selber Wasserstoffperoxid verwendet. Die alte Leier mit der bösen Industrie ist ja dann doch irgendwann ausgenudelt und die Problematik zu ernst. Gerade weil zu wenig Geld für die Antibiotikaforschung ausgegeben wird, kommt es ja zu den Problemen, gemixt mit Inkompetenz der Kliniküberwachung und falschen Vorgaben der allmächtigen Kassenfunktionäre, zumindest in Deutschland, z.B die Niederlande haben durch vernünftigen Einsatz weit weniger Probleme. Die meisten die Südländer mit Antibiotika sogar im Supermarkt weils angeblich mit billig so toll ist.
Durchbrüche sind leider auch immer nur temporär, da sich die Natur immer einen Weg findet so etwas zu umgehen, nennt sich Evolution.

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