14.11.13 08:05 Uhr
 5.083
 

Sängerin Tina Turner gibt US-Staatsbürgerschaft auf

Tina Turner, eine der erfolgreichsten Sängerinnen, lebt schon seit 1995 in der Schweiz und hat eine Schweizer Staatsbürgerschaft.

Ihre US-Bürgerschaft hat sie nun endgültig abgelegt. Sie hat am 24.Oktober in der amerikanischen Botschaft in Bern ihren Pass abgegeben.

Gründe dafür dürfen wohl die US-Steuer-Gesetze sein, bei denen US-Amerikaner die im Ausland leben, trotzdem Steuern bezahlen müssen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Klickklaus
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: USA, Schweiz, Staatsbürgerschaft, Tina Turner
Quelle: www.blick.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.11.2013 08:32 Uhr von Phillsen
 
+2 | -7
 
ANZEIGEN
Ich dachte da kommt man nicht mehr so leicht raus.
Einmal US-person, immer US-person.
Bin ich da Falsch informiert?
Kommentar ansehen
14.11.2013 08:51 Uhr von Phillsen
 
+23 | -1
 
ANZEIGEN
@Faboan
Nur um Dir das mal aufzudröseln. Wenn du aus Amiland auswanderst und wo anders lebst, arbeitest, die Infrastruktur unterstützt etc. bist du trotzdem verpflichtet dein Einkommen zu versteuern und an die USA abzudrücken.

Aber wenn du das normal und sinnvoll findest, dann geb ich Dir natürlich recht.
Kommentar ansehen
14.11.2013 09:03 Uhr von Phillsen
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
@Klaus
Nene Klaus. Den Schwachsinn haben die Ammis schön für sich allein gebucht.
Ich wüsste sonst kein Land das sowas von seinen Staatsbürgern erwartet, selbst wenn sie nicht mehr im Land sind.
Kommentar ansehen
14.11.2013 09:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist so eine Sache.
Wenn Tina in Deutschland wohnt, aber einen Gig in der USA macht - wo soll das dann versteuert werden?
So Leute sind doch auf der halben Welt in Shows zu Gast und verdienen ihr Geld überall. Da gibt es aber sicher eindeutige Regelungen.
Kommentar ansehen
14.11.2013 10:00 Uhr von Phillsen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Falsch informiert weil?
Aber steuern musst du doch zahlen als US-person egal wo du wohnst und Arbeitest oder etwa doch nicht?

Ich hab diese Info erster Hand von ner US-person, aber das heißt ja nicht, dass es stimmen muss ^^

@ThomasHambrecht
gibts in den USA keine Konsumsteuern? sowas wie Mwst. oder so? (ernsthafte Frage, hab keine Ahnung)

[ nachträglich editiert von Phillsen ]
Kommentar ansehen
14.11.2013 11:00 Uhr von El_Caron
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@daim01
Niemand kauft eine CD von einem bekannten Künster, weil er ihn für die Zukunft unterstützen will (das wäre ja auch schön blöd, als ob die nicht genug Geld hätten). Das ist Ware gegen Geld und daraus Ansprüche für die Zukunft abzuleiten, ist heuchlerisch.
Frau Turner wird amerikaüblich genug für ihre Ausbildung gezahlt haben und hat solange Steuern für die Infrastruktur bezahlt, wie sie sie genutzt hat. Jetzt nutzt sie schweizer Infrastruktur und zahlt auch dafür. Zu fordern, dass sie beides bezahlt, ist schon reichlich dreist.
Kommentar ansehen
14.11.2013 11:03 Uhr von sub__zero
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Ist verständlich, bei ihrem Einkommen sind das bestimmt ein paar Mio. im Jahr für nix.

Der Durchschnittsbürger schaut doch auch an allen Ecken und Kanten, wo er Steuern sparen kann. Wer verzichtet denn freiwillig auf die Werbungs- bzw. Fahrtkosten?
Die Beträge fallen natürlich geringer aus, vom Prinzip her sehe ich da aber keinen Unterschied.

@ daim01
Oh ja, das amerikanische Bildungssystem...ein Vorbild für den Rest der Welt, weil: Offen für ALLE Menschen...die mehrere 10.000 Dollar pro Semester übrig haben.
Kommentar ansehen
14.11.2013 11:29 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Naja, ich finde das US-Gesetz aus der Perspektive der Amis irgendwie schon nachvollziehbar (aber nicht fair). Man will die Steuerflüchtlinge auch zur Kasse bitten.
Wir haben ja auch genug Stars die in der Schweiz "wohnen", weil sie da weniger Steuern zahlen als bei uns.
Natürlich ist das aber für diejenigen, die ihren Lebensmittelpunkt in ein anderes Land verlagert haben sehr ungerecht, weil sie dann zweimal Steuern zahlen müssten.

Ich finde, man sollte Steuern immer nur am Ort der Leistungserbringung bezahlen. Also wer in der Schweiz arbeitet, der sollte in der Schweiz versteuern. Wer in Deutschland arbeitet, sollte in Deutschland versteuern, etc.
Dadurch würden auch z.B. polnische Bauarbeiter (quasi auf jeder Baustelle zu finden) oder Franzosen (viele Elsässer in deutschen Fabriken entlang der Grenzregion) in Deutschland Steuern zahlen.
Und wenn jemand, international Geld verdient (z.B. ein Vettel, oder ein Sänger auf Welttournee), dann müsste er halt in jedem Land, in dem er gearbeitet hat, die dortigen Einnahmen versteuern. Und wenn ein Teil davon nicht einem bestimmten Ort zuzuordnen ist (wie z.B. ein allgemeiner Werbevertrag), dann eben im Pass-Land...
Kommentar ansehen
14.11.2013 14:40 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
ANZEIGEN
@ Phillsen

"Wenn du aus Amiland auswanderst und wo anders lebst, arbeitest, die Infrastruktur unterstützt etc. bist du trotzdem verpflichtet dein Einkommen zu versteuern und an die USA abzudrücken."

Amiland bietet dafür aber auch ein paar Dinge:
- Absolute Hilfsbereitschaft für Bürger, welche im Ausland in Not geraten. Das schließt militärische Aspekte der mit Abstand flexibelsten Streitkräfte des Planeten mit ein, genauso wie ein politisches Gewicht, welches sehr stark wiegt. Inkl. inoffizieller Kanäle.
- Die US-Botschaften und Konsulate stehen jedem Bürger jeder Zeit offen, genauso wie Militärstützpunkte in Notsituationen.
- Unproblematische Einreise in die USA und den USA zugehörigen Gebiete (wie z.B. Guam oder Puerto Rico).
- Anspruch auf Sozialhilfe.


@ Phillsen

Bundessteuern müssen in aller Regel von allen US-Bürgern weltweit gezahlt werden. Es gibt hierzu ein paar wenige Ausnahmen, unter welche Turner aber meiner Meinung nach nicht fällt. Dazu kann man sich im Ausland bezahlte Steuern teilweise anrechnen lassen. Ich bin allerdings auch kein Steuerexperte.

Die Umsatzsteuer in den USA wird von den einzelnen Staaten festgelegt und fließt folglich auch in das Budget.


@ omar

Zweimal Steuern müssen in der Regel nicht gezahlt werden. Das wären dann ja, je nach Land, durchaus mehr als 100% des Brutto-Lohnes. ;)


@ Tuepscha

Von den Nachteilen, die das mit sich bringt, wird aber weniger oft berichtet. Tina Turner wäre nicht die erste bekannte Künstlerin, welche bei ihrer nächsten Einreise in die USA massive Probleme bekäme.
Kommentar ansehen
14.11.2013 14:46 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Meine Schwester arbeitet in der Schweiz, ist und bleibt jedoch deutsche Staatsbürgerin.
Nicht zuletzt hat das steuerliche Vorteile, als auch Reisevorteile.

Mit einem deutschen Pass kommst problemlos innerhalb Europa überall hin. Ihre schweizer Arbeitskollegen hingegen, werden an jedem Flughafen mehrfach gefilzt.
Es hat also durchaus Vorteile, seine deutsche Staatsbürgerschaft zu behalten.
Im Falle Turner hätte ich aber mit höchster Wahrscheinlichkeit genauso gehandelt.
Amerika ist halt doch nur das "land of the free", solange du deinen Fuß auch auf amerikanischem Boden behältst.
Kommentar ansehen
14.11.2013 15:24 Uhr von call_me_a_yardie
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
hat sie recht mit ! wer will auch schon Yankee sein ?
Kommentar ansehen
14.11.2013 16:06 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Perisecor
"Tina Turner wäre nicht die erste bekannte Künstlerin, welche bei ihrer nächsten Einreise in die USA massive Probleme bekäme."

Aus Rache?

@ call_me_a_yardie
"hat sie recht mit ! wer will auch schon Yankee sein ?"

Wenn dort mein Lebensmittelpunkt wäre, ich! Warum nicht?
Kommentar ansehen
14.11.2013 16:11 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@ Dracultepes

Rache? Weil jemand die Annehmlichkeiten genutzt hat, sich dann aber, wenn es erfolgreich läuft, der Verantwortung entzieht? Niemals.

Als schweizer Bürgerin muss sie sich aber natürlich der ganz normalen Einreisekontrolle unterwerfen - die deutlich umfangreicher ist als die Einreisekontrolle für US-Bürger.
Kommentar ansehen
14.11.2013 16:13 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Perisecor
Naja das mit massiv klang ein bisschen nach mehr als einer "erweiterten" Einreisekontrolle. Deswegen war ich irritiert.

Ist ja auch Legitim, ist ja keine Us Bürgerin mehr.
Kommentar ansehen
14.11.2013 16:17 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Dracultepes

Über ihr Privatleben ist natürlich viel bekannt - und während einem US-Bürger bei z.B. Drogenvorfällen in der Vergangenheit die Einreise nicht verwehrt werden darf, ist das oft genug ein Ausschlusskriterium für Ausländer.

Refresh |<-- <-   1-15/15   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?